Veranstaltungen des Instituts für systemische Studien

Zusätzlich zu unseren Weiterbildungskursen bieten wir Ihnen eine Reihe von interessanten Veranstaltungen an.

Veranstaltungsort: Die Veranstaltungen finden in der Regel in den Räumen des Instituts in der Neumünsterschen Str. 14 statt. Abweichungen werden kenntlich gemacht.

Anmeldung: Anmeldungen zu Veranstaltungen können schriftlich per Brief, per E-Mail oder online auf unserer Internetseite erfolgen. Nach Bearbeitung der Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Teilnahmegebühr: Das angegebene Veranstaltungsentgelt enthält keine gesetzliche Mehrwertsteuer.

Die Plätze werden in der Reihenfolge der Überweisungseingänge vergeben. Erst nach vollständiger Bezahlung wird ein Platz verbindlich gebucht.

Rücktritt: Erfolgt der Rücktritt von einer Veranstaltung innerhalb der letzten 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn und kann der Platz nicht neu vergeben werden, wird das volle Veranstaltungsentgelt einbehalten. Davor wird es selbstverständlich erstattet.

Einige unserer Veranstaltungen werden von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg akkreditiert. Den Hinweis zu den Punkten finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen bei den Kosten.

Workshops

Die Inhalte der Workshops versprechen auch in diesem Jahr ein reiches und vielfältiges Themenangebot. Unser Angebot besteht aus bewährten und nachgefragten Workshops sowie auf Basis ganz neuer Impulse.

Wir freuen uns, Sie bei unseren spannenden Workshops begrüßen zu dürfen.

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Kolloquien / Dialoge

Hier erhalten Sie wertvolle Impulse für systemisches Denken sowie für die systemische Theorie und Praxis in zwei verschiedenen Diskussionsforen.

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EMDR-Fortbildung: Wenn belastende Erinnerungen Veränderung blockierenFortbildung F2026-01, Dozent:innen: Dr. Martina Parge,

EMDR-Fortbildung für Systemiker*innen:
Wenn belastende Erinnerungen Veränderung blockieren

 

Prozesse systemischer Therapie und Beratung geraten nicht selten ins Stocken oder gar an ihre Grenzen, wenn...  

  • für Klienten*innen bestimmte Themen mit sehr starken negativen Emotionen wie etwa Ängsten, Wut, Scham, Schuldgefühlen, Trauer oder starker Ablehnung verbunden sind,
  • psychische „Blockaden“ am Werk zu sein scheinen,
  • „die Zeit“ die psychischen „Wunden“ nicht heilt und auch nicht wiederholtes „Reden darüber“
  • Sprachlosigkeit vorherrscht.

Diese starken Emotionen und „Blockierungen“ haben ihren Ursprung oft in (kleineren oder großen) einschneidenden, erschütternden - im weiten Sinne: traumatischen – Erfahrungen, die bisher nicht hinreichend verarbeitet werden konnten.

Hier kann die Anwendung von EMDR oft schnell und effektiv Prozesse wieder „in Fahrt“ bringen.

Die Methode EMDR („Eye Movement Desensitization and Reprocessing“) ist ein wissenschaftlich anerkanntes, äußerst effektives und schnelles Kurzzeit-Therapieverfahren zur Verarbeitung belastender Erinnerungen und traumatischer Erfahrungen. Die Nachverarbeitung erfolgt dabei mithilfe schneller Rechts-Links-Augenbewegungen oder anderer bilateraler Stimulationen. Dies führt meist zu einer - oft verblüffend schnellen - emotionalen Entlastung, einer kognitiven Neueinordnung des Geschehenen sowie zu der Realisierung, dass die Gefahr von damals „wirklich vorbei“ ist.

Diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Therapie-Methode ist inzwischen weit verbreitet und u.a. von der WHO und dem „wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie“ anerkannt.

Und: EMDR lässt sich hervorragend in Prozesse systemischer Therapie und Beratung integrieren sowie mit systemischen Methoden kombinieren.  

In diesem Jahr bietet das ISS erneut eine eigene sechs-tägige EMDR-Fortbildung an. Die Referentin Dr. Martina Parge, systemische Therapeutin und Supervisorin (SG) sowie EMDR-Therapeutin, verbindet in ihrer Arbeit seit vielen Jahren systemische Therapie und Beratung und EMDR. Sie vermittelt die Anwendung von EMDR sehr anschaulich, theoretisch fundiert und praxisorientiert.

Zielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich vornehmlich an Systemische Therapeuten*innen und Berater*innen (mit abgeschlossener oder in laufender Fortbildung). Interessenten*innen mit anderer therapeutischer Qualifikation sind nach Absprache gern willkommen. 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. Die Anerkennung als Bildungsurlaub für die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein ist ebenfalls beantragt. Sofern Sie Bildungsurlaub für ein anderes Bundesland benötigen, sprechen Sie uns an. 

Daten

Datum
Mo. 14.09.2026 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 14.09.2026 bis Mi. 16.09.2026 (Block 1) und

Mo. 07.12.2026 bis Mi. 09.12.2026 (Block 2)

jeweils Mo + Di. von 10:00 - 18:00 Uhr und Mi von 9:30 - 16:30 Uhr

plus eine Supervisionseinheit nach Vereinbarung (bereits in der Teilnahmegebühr enthalten)

Preis
1.250,00 EUR für Nichtmitglieder
1.090,00 EUR für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Dr. Martina Parge

Sozialwissenschaftlerin, systemische Therapeutin und Supervisorin (SG) sowie EMDR-Therapeutin. Langjährige Erfahrung in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin.

Schuld, Schuldgefühle und schlechtes GewissenWorkshop WS2026-07, Dozent:innen: Dipl. Psych. Ortwin Meiss, Hamburg,

Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen

 

Schuldgefühle können permanenten Stress, Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein sowie Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tiefgreifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren, werden beschrieben.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Schuld und Attribution
  • Das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld
  • Rache, Strafe und Schuld
  • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich
  • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen
  • Übernommene oder stellvertretene Schuld
  • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen
  • Arbeit mit Personen, die unter einer “Existenziellen Schuld“ leiden
  • Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte
  • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit
  • schlechtes Gewissen u. Selbstbestrafungstendenzen

Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung, sowie zwischen - verzeihen und die Schuld streichen - wird deutlich gemacht.

Der Referent:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psycho- therapeut in eigener Praxis.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 28.09.2026 - 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 28.09.2026 + Di. 29.09.2026, 10:00 -18:00 Uhr

Preis
320,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
240,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Dipl. Psych. Ortwin Meiss, Hamburg

Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und Leiter des Milton Erickson Instituts in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis sowie als Trainer und Coach für Unternehmen

Traumasensibles Arbeiten in Therapie und BeratungWorkshop WS2026-08, Dozent:innen: Dipl. Psych. Nicole Repp,

Traumasensibles Arbeiten in Therapie und Beratung

 

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für psychische Traumata und deren Folgen deutlich gestiegen – nicht nur in Fachkreisen, sondern auch gesellschaftlich. Gründe dafür sind vielfältig: globale Krisen, Kriege, Flucht, die Pandemie, aber auch zunehmende Berichte über Gewalt, Missbrauch und emotionale Vernachlässigung in Kindheit und Jugend. Dabei wächst der Bedarf an Menschen, die traumasensibel agieren können und sich die Begleitung von Menschen mit Traumafolgestörungen zutrauen. 

Inhalt

Nach einem Überblick über die verschiedenen Traumafolgestörungen erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in neurobiologische Erklärungsmodelle. Daraus leiten sich die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit traumatischen Vorerfahrungen ab. 

In den beiden Tagen erlernen Sie, wie Sie traumatisierte Menschen stabilisierend begleiten und ihnen Methoden zur Selbstberuhigung und Flashbackkontrolle vermitteln. Dabei kommen achtsamkeitsbasierte Ansätze, imaginative Übungen sowie kreative Techniken zum Einsatz. Diese Methoden unterstützen nicht nur die Symptomreduktion, sondern können auch zur Vorbereitung auf eine traumakonfrontative Therapie – wie z. B. EMDR – eingesetzt werden. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte, die Klienten*innen traumasensibel begleiten und deren Ressourcen gezielt stärken möchten. Auch stellt er eine ideale Ergänzung zum EMDR-Workshop am ISS dar. 

Die Referentin:

Nicole Repp, systemische Therapeutin (SG), EMDR-Therapeutin (EMDRIA). Über 20 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Straftätertherapie, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien, Traumatherapie). Angestellt am Zentrum für integrative Psychiatrie (ZIP) in Lübeck: Behandlung von Menschen mit Traumafolgestörungen, Lehre im Studiengang Psychotherapie.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 05.10.2026 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 05.10.2026, 10:00 -18:00 Uhr + Di. 06.10.2026, 10:00 -18:00 Uhr

Preis
320,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
240,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Dipl. Psych. Nicole Repp

Systemische Therapeutin (SG), EMDR-Therapeutin (EMDRIA). 20 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Straftätertherapie, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien, Traumatherapie). Angestellt am Zentrum für integrative Psychiatrie (ZIP) in Lübeck: Behandlung von Menschen mit Traumafolge- störungen, Lehre im Studiengang Psychotherapie.

Yoga in der Psychotherapie – Ganzheitliches körper- und emotionsfokussiertes ArbeitenWorkshop WS2026-09, Dozent:innen: M. Sc. Psych. Tina Schulz,

Yoga in der Psychotherapie – ganzheitliches körper- und emotionsfokussiertes Arbeiten

 

Yoga beschreibt ein Übungssystem, das darauf abzielet, Atem, Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. Eben diese ganzheitliche Sicht verfolgen wir auch in der Psychotherapie, wenn wir verschiedene Therapieverfahren miteinander verbinden. So können wir über Jahrtausende altes Wissen kombiniert mit modernen neurowissenschaftlichen und psychologischen Erkenntnissen nutzen, um unseren Klienten*innen einen ganzheitlichen, körper- und emotionsfokussierten Behandlungsansatz zu bieten. Mit diesem können wir mehr konkrete selbstregulatorische Tools und darüber mehr (rückfall- prophylaktisches) Selbstwirksamkeitserleben vermitteln.

Zugleich erfordert der Beruf als Psychotherapeut*in ein hohes Maß an Selbstfürsorge, welcher wir durch diesen ressourcenorientierten Behandlungsansatz bereits in der The- rapiestunde nachkommen können. Durch spiegelneuronales Arbeiten können auch wir die zahlreich belegten positiven Effekte von Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation im Therapieprozess erleben.

Inhalt:
Dieser Workshop bietet eine theoretische und vor allem praktische Einführung in das Konzept der „Yoga-basierten Psychotherapie“. Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting, z. T. auch im Gruppensetting anwenden.

Mitzubringen:
Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung mit Yogamatte, Sitzkissen und einer Decke zum Workshop.

Die Referentin:
Tina Schulz ist Psych. Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis sowie zertifizierte Yogalehrerin. Durch zahlreiche Fortbildungen im Bereich Yoga und Faszienlehre in Kombination mit psychotherapeutischen Ansätzen aus u.a. dem Bereich der KVT, Hypno- therapie, Ego-States-Therapie und Klientenzentrierten Psychotherapie trägt sie zur Weiterentwicklung einer integrativen Yoga-basierten Psychotherapieform bei.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 12.10.2026 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 12.10.2026 von 10:00 - 17:00 Uhr + Di. 13.10.2026, 09:30 -16:30 Uhr

Preis
320,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
240,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

M. Sc. Psych. Tina Schulz

Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis sowie zertifizierte Yogalehrerin. Durch zahlreiche Fortbildungen im Bereich Yoga und Faszienlehre in Kombination mit psychotherapeutischen Ansätzen aus u.a. dem Bereich der KVT, Hypnotherapie, Ego-States-Therapie und Klientenzentrierten Psychotherapie trägt sie zur Weiterentwicklung einer integrativen Yoga-basierten Psychotherapieform bei.

Einführung in die systemische Therapie und BeratungWorkshop WS2026-10, Dozent:innen: Lehrtherapeuten*innen der Weiterbildungen,

Einführung in die systemische Beratung und Therapie

 

Der Therapieansatz des ISS ist von den Gründungsmitgliedern und Lehrtherapeuten*innen des Instituts in den letzten vier Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im „Arbeitskreis Fami- lientherapie“ in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieses Einführungsworkshops wird von Mitarbeitern*innen des Instituts übernommen, die die künftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Inhalt:

Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie und Beratung gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Der Workshop eignet sich für alle, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und / oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Themen:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • Reflecting Team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen

Die Referenten*innen:
Leiter*innen der Weiterbildung 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Fr. 06.11.2026 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Fr. 06.11.2026 von 09:30 - 18:00 Uhr

Preis
120,00 € (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

Dozent:innen

Lehrtherapeuten*innen der Weiterbildungen

Wie wir wurden, wer wir sind. Die Rekonstruktion und Integration der gelebten Beziehung in der Arbeit mit trauernden ErwachsenenWorkshop WS2026-11, Dozent:innen: Diplomtheologin Peggy Steinhauser,

Wie wir wurden, wer wir sind. Die Rekonstruktion und Integration der gelebten Beziehung in der Arbeit mit trauernden Erwachsenen

 

Erinnern ist ein zentrales Thema in der Arbeit mit Trauernden. Nicht erst durch einen Verlust, sondern lebenslang und kontinuierlich konstruieren wir, wer wir sind. So auch in besonderer Weise dann, wenn ein geliebter Mensch verstirbt und die Beziehung, wie sie war, einen schmerzlichen Abbruch erfährt. Das hat in der Regel zur Folge, dass die gesamte „Selbsteinordnung“ herausgefordert ist. 

Wer bin ich ohne diesen Menschen? Aber eben auch: Wer bin ich dadurch geworden, dass es diesen Menschen in meinem Leben gab?

Zwei zentrale Fragen, die bei der Integration des Verlusts in das persönliche Weiterleben unerlässlich sind.

Der Workshop widmet sich diesen zentralen Fragen im Trauerprozess. Anhand der Trauermodelle von C. Paul, M. Stroebe und H. Schut sowie der konstruktivistischen Techniques of Grief von R. Neimeyer liegt der Fokus auf der Vermittlung theoretischer Erkenntnisse zur Bedeutung des Konstruktivismus bei der Integration eines bedeutenden Verlusts. 

Darüber hinaus wird eine Auswahl an Methoden zur Rekonstruktion der gelebten Beziehung vorgestellt und erprobt.

  • Zur Erinnerung an die Person (auch bei ambivalenten Beziehungen)

  • Zur Bedeutung der Beziehung

  • Zum verbunden bleiben

  • Und zur eigenen Einordnung

Die Referentin:

Peggy Steinhauser ist Diplomtheologin, Supervisorin (SG), Qualifizierende und Trauerbegleiterin (BVT). Ihr Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von Trauerbegleitenden und der Krisen- und Trauerberatung. www.peggy-steinhauser.de

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 09.11.2026 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 09.11.2026 10:00 -18:00 Uhr

Preis
160,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
120,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Diplomtheologin Peggy Steinhauser

Diplomtheologin, Supervisorin (SG), Qualifizierende und Trauerbegleiterin (BVT). Ihr Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von Trauerbegleitenden und der Krisen- und Trauerberatung. www.peggy-steinhauser.de

Infoabend für die Weiterbildungen in systemischer Therapie und BeratungInfoabend 16.11.2026, Dozent:innen:

Der Therapieansatz des ISS ist von den Mitarbeiter*innen des Instituts in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im „Arbeitskreis Familientherapie“ in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden.

Auf dem Infoabend werden die Weiterbildungen in systemischer Therapie und Beratung vorgestellt. Sie können die Lehrtherapeuten*innen der künftigen Weiterbildungskurse und das Institut kennenlernen. Bringen Sie gerne Ihre Fragen mit. 

Daten

Datum
Mo. 16.11.2026 - 18:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 16.11.2026, 18:00 -20:00 Uhr

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton an.

Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHSWorkshop WS2027-01, Dozent:innen: Dipl. Sozialpäd. Doris Reveland,

Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS 


Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen. Jede Trainingseinheit ist in drei Teile gegliedert: soziale Kompetenz, Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen, verblüffende Tricks.

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, Tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.

Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Die Eltern werden durch zwei Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt. 

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert. Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.

Erstmalig wird das aktualisierte Konzept vermittelt: Neu sind digitale Tools und innovative Strategien für den schulischen Alltag

Die Referentin:
Doris Reveland ist Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG) und psychologische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. Sie arbeitete zehn Jahre therapeutisch in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Gruppentraining mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie“ am ISS verantwortlich.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Fr. 29.01.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Fr., 29.01.2027 + Sa., 30.01.2027, 9:30 - 17:00 Uhr

Preis
360,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
270,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen


Dozent:innen

Dipl. Sozialpäd. Doris Reveland

Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Lehrtherapeutin SG. Approbierte Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis , "Ich schaff's!"-Trainerin (ISTOB-Institut). Seit 2003 therapeutisch tätig in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg. Seit 1989 tätig in der Erwachsenenbildung zu unterschiedlichen Themen. Seit 2011 Mitarbeiterin der KJP-Weiterbildung. Buchautorin siehe Veröffentlichungen.

Web: www.reveland.de / www.tricky-teens.de

Die „Psycho-Logik“ von Glaubenssätzen: Ein alltagstauglicher Ansatz zur emotionalen UnabhängigkeitWorkshop WS2027-02, Dozent:innen: Dipl. Psych. Doris Röschmann, Hamburg,

Die „Psycho-Logik“ von Glaubenssätzen: Ein alltagstauglicher Ansatz zur emotionalen Unabhängigkeit 


Glaubenssätze sind unbewusste Verhaltensempfehlungen, die in uns wirken, meist ohne dass wir es merken. Sie bestimmen über unser Handeln in der Welt in Form von Geboten („Ich muss...“) oder Verboten („Ich darf nicht…"), ohne dass wir es wollen. Um sich von dieser inneren „Fremdbestimmung“ zu befreien, braucht es einen Weg, der über das Erkennen, Verstehen und Würdigen führt. 

Immer, wenn kleine, greifbare nächste Entwicklungsschritte als unüberwindbare Distanz erscheinen, ist Pragmatismus und Lösungsorientierung nicht der Weg zur Wandlung. Wir wissen eigentlich, was zu „tun“ wäre, aber wir wissen nicht, warum wir unsere Ziele dennoch nicht erreichen. Hier gilt es, intuitiv und neugierig, unerschrocken und behutsam zugleich die individuelle innere Architektur der Glaubenssätze zu erkunden. Der konsequent systemische Blick bietet einen „logischen“ Blick auf die Psyche sowie eine systematische Vorgehensweise zur Erkundung an. Erklärungsmodelle aus den Neurowissenschaften fundieren diesen Erkenntnisweg. 

Der Workshop liefert dafür drei Schlüssel: 

  1. Einen Schlüssel zum Verstehen: Wie wirkt die Psycho-Logik der emotionalen Abhängigkeit? 

  2. Einen Schlüssel zur Selbsterforschung: Wie erkenne ich meine eigenen emotionalen Abhängigkeiten? 

  3. Einen Schlüssel zur Praxis: Wie wandle ich diese in bedürfnisorientierte Haltungen?

Die Referentin:
Doris Röschmann ist Diplom-Psychologin und systemische Therapeutin (SG). Seit 1992 ist sie freiberuflich tätig als u.a. als Beraterin, Dozentin und Ausbilderin für Coaching. Aktuell bietet sie in eigener Praxis in Hamburg Therapie und Coaching an. Ihr Schwerpunkt ist der Wandel von Glaubenssätzen. Sie ist Autorin und Seminarleiterin u.a. zu den Themen „Selbsterkenntnis“ und „Wandel“.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 22.02.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 22.02.2027, 10:00 - 18:00 Uhr

Preis
180,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
135,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen



Dozent:innen

Dipl. Psych. Doris Röschmann, Hamburg

Doris Röschmann ist Diplom-Psychologin und arbeitet als systemische Therapeutin (SG) und Coach in eigener Praxis in Hamburg. Sie schreibt, hält Vorträge und leitet Seminare zur Arbeit mit Glaubenssätzen, emotionaler Unabhängigkeit und Finden der eigenen Berufung.

Ressourcenaktivierung in der PraxisWorkshop WS2027-03, Dozent:innen: Dipl. Psych. Nicole Repp,

Ressourcenaktivierung in der Praxis


Neue wissenschaftliche Studien belegen, was systemische Therapeut*innen schon lange wissen: Ressourcenarbeit wirkt. Mehr noch: die Aktivierung von Ressourcen bildet einen zentralen Wirkfaktor in der therapeutischen Arbeit. Voraussetzung für die Wirksamkeit von Ressourcen ist, dass diese im Körper spürbar und (aus-)haltbar sind. 

Gerade in der Arbeit mit schwer und chronisch belasteten Menschen ist dies nicht selbstverständlich und bedarf häufig der Unterstützung durch die Therapeut*innen. 

Inhalt: 

In diesem Workshop erlernen Sie sowohl Methoden, mit denen Ressourcen körperlich spürbar werden als auch Übungen zur Förderung der Toleranz positiver Affekte. Dabei werden klassische systemische Fragen mit gestalttherapeutischen Elementen verbunden und Übungen aus der ressourcenaktivierenden Arbeit mit EMDR vorgestellt. Hypnosystemische Interventionen runden den Workshop ab. 

Diese können sowohl im Einzelkontakt als auch in Gruppen angeleitet werden und sind auch bei Menschen mit Traumafolgestörungen einsetzbar. 

Die Referentin:
Nicole Repp, systemische Therapeutin (SG), EMDR-Therapeutin (EMDRIA). Über 20 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Traumatherapie, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien, Straftätertherapie). Angestellt am Zentrum für integrative Psychiatrie (ZIP) in Lübeck: Behandlung von Menschen mit Traumafolgestörungen, Lehre im Studiengang Psychotherapie.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 05.04.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 05.04.2027 + Di. 06.04.2027, 10:00 - 18:00 Uhr

Preis
360,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
270,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen




Dozent:innen

Dipl. Psych. Nicole Repp

Systemische Therapeutin (SG), EMDR-Therapeutin (EMDRIA). 20 Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Straftätertherapie, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien, Traumatherapie). Angestellt am Zentrum für integrative Psychiatrie (ZIP) in Lübeck: Behandlung von Menschen mit Traumafolge- störungen, Lehre im Studiengang Psychotherapie.

Fortbildung: EMDR mit Kindern und JugendlichenFortbildung WS2027-04, Dozent:innen: Dr. Martina Parge,

EMDR mit Kindern und Jugendlichen


Kinder und Jugendliche profitieren oft sehr von der Arbeit mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing): Häufig lassen sich über die Nachverarbeitung von belastenden und/oder traumatischen Erfahrungen in vergleichsweise kurzer Zeit deutliche positive Veränderungen erreichen - u.a. in Bezug auf Ängste, Selbstwert-Themen, Unsicherheiten, Scham und Schuldgefühle, Entwicklungshemmnisse, niedergeschlagene Stimmung und Motivations- oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Viele in EMDR ausgebildete Berater*innen und Therapeut*innen zögern dennoch, die Methode mit jungen Klient*innen einzusetzen. Dabei braucht es dafür gar nicht viel mehr als etwas zusätzliches Wissen und ein gutes Gespür dafür, wie sich das EMDR-Vorgehen an Alter, Entwicklungsstand und ggf. kindliche Logik anlassen lässt. Gerade Kinder begegnen EMDR häufig mit großem Vertrauen, Offenheit, Fantasie und überraschend eigenen Ideen und Impulsen. Wer sich darauf einlässt, erlebt den Prozess oft als sehr lebendig und lohnend. 

In dieser Fortbildung geht es darum, hierfür Sicherheit zu entwickeln: Was ist bei der Vorbereitung und Durchführung in verschiedenen Altersklassen wichtig? Wie kann der EMDR-Prozess kindgerecht gestaltet werden und wie kann er dafür angepasst werden? Was sollte in Bezug auf die Besonderheiten der kindlichen Entwicklung beachtet werden, u.a. im Umgang mit dem sogenannten „magischen Alter“? Und wie lassen sich Bilder, Geschichten und andere kreative Elemente gut nutzen? Ziel ist, mit fundiertem Wissen und mit Leichtigkeit in diese Arbeit zu gehen – um EMDR mit Kindern und Jugendlichen sicher, mit Neugier und Freude einsetzen zu können.

Die zweitägige Aufbau-Fortbildung „EMDR für Kinder und Jugendliche“ richtet sich an Berater*innen und Therapeut*innen, die bereits eine mehrtägige Grundausbildung in EMDR absolviert haben (am ISS oder an einem anderen Institut) und mit EMDR mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchten oder bereits arbeiten. 

Die Referentin:
Dr. Martina Parge ist Sozialwissenschaftlerin, systemische Therapeutin, Coach und Supervisorin (SG) sowie EMDR-Therapeutin. Sie arbeitet seit vielen Jahren in eigener Praxis als Therapeutin, Coach, Supervisorin und Referentin.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 19.04.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 19.04.2027 + Di., 20.04.2027, 10:00 - 18:00 Uhr

Preis
360,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
270,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen




Dozent:innen

Dr. Martina Parge

Sozialwissenschaftlerin, systemische Therapeutin und Supervisorin (SG) sowie EMDR-Therapeutin. Langjährige Erfahrung in eigener Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisorin.

Schöner ScheiternWorkshop WS2027-05, Dozent:innen: Dipl.-Kffr., B.Sc. Psych. Svenja Mechler, Hamburg,

Schöner Scheitern

Wir treffen Entscheidungen, beginnen etwas Neues, verlassen Vertrautes oder eben nicht. Denn mit jedem Wagnis ist auch die Möglichkeit verbunden, dass es nicht so ausgeht, wie wir es uns wünschen. Die Angst zu scheitern kann dazu führen, dass wir Möglichkeiten gar nicht erst ergreifen, uns im perfekten Vorbereiten verlieren oder an Entscheidungen festhalten, weil Aufgeben das eigene Scheitern bedeuten könnte. Und wenn wir etwas gewagt haben und es tatsächlich nicht gelingt, beginnt nicht selten die innere Nachbereitung: Warum habe ich das gemacht? Hätte ich es nicht besser wissen müssen? Was stimmt mit mir nicht?

Doch was ist eigentlich Scheitern? Wann wird aus einem „Es hat nicht funktioniert“ ein „Ich bin gescheitert“? In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wie unsere Vorstellungen von Erfolg, Versagen und Scheitern entstehen und welche biografischen, familiären und kulturellen Prägungen dabei eine Rolle spielen.

Und wir wagen den Perspektivwechsel: Was wäre, wenn Scheitern nicht nur etwas ist, das es zu vermeiden gilt? Was wäre, wenn wir dem Scheitern eine andere Bedeutung geben? Könnte es dann auch Entwicklungen anstoßen, neue Wege sichtbar machen und sogar eine schöpferische Kraft entfalten? 

Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten kennenlernen, mit denen wir Klient*innen und uns selbst dabei unterstützen können, wieder in Bewegung zu kommen, etwas zu wagen und mit dem eigenen Scheitern anders umzugehen.

Der Workshop verbindet dabei fachliche Impulse mit praktischen Übungen und Selbsterfahrung. Er richtet sich an Fachkräfte aus Coaching, Beratung und Therapie, die mit Klient*innen arbeiten, bei denen das Scheitern oder die Angst davor Bewegung und Veränderung erschweren. Und für alle, die ihre eigenen Vorstellungen und Muster rund um das Scheitern neugierig betrachten möchten. 

Die Referentin:
Svenja Mechler ist Diplom-Kauffrau, Psychologin (B.Sc.), Systemische Therapeutin (SG), EMDR-Therapeutin und Systemische Hypnotherapeutin (MEI). Sie arbeitet in eigener Praxis in Hamburg und Kiel als Coach, Supervisorin und Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Di. 08.06.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Di., 08.06.2027, 10:00 - 18:00 Uhr

Preis
180,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
135,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen



Dozent:innen

Dipl.-Kffr., B.Sc. Psych. Svenja Mechler, Hamburg

Dipl.-Kauffrau, B.Sc. Psychologie, Systemische Therapeutin (SG) und Hypnotherapeutin (MEI), arbeitet in eigener psychologischer Praxis in Hamburg und Kiel sowie als Coach und Supervisorin für Unternehmen.

Konflikten begegnen, systemischWorkshop WS2027-06, Dozent:innen: Henning Röper,

Konflikten begegnen, systemisch


In konflikthaften Situationen sind unsere kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt. Das erhöhte Erregungsniveau erschwert Lösungsfindungen und tatsächliches In-Beziehung-Treten. Dabei ist es egal, ob der Konflikt in Paarbeziehungen, Familien oder Organisationen besteht – Stresssituationen führen zu Verstrickungen und Missverständnissen, die der Konfliktlösung undienlich sind. Wenn in solchen Situationen menschliche Wirklichkeit auf therapeutische Theorie trifft, entstehen oft mehr Fragen als Antworten. Modelle mit komplexen Kausalitäten und vielen Pfeilen, die durch Schaubilder sausen, können kaum durchdrungen werden. Daher unterteilt das hier vorgestellte Modell die Welt maximal komplexitätsreduzierend in zwei Seiten.

Dieser Workshop wird anhand dieses systemischen Konfliktmodells aufzeigen, wie wir es schaffen können, in konflikthaften Situationen eine Beziehungsebene herzustellen. Es wird weiter um das Erlernen körperlicher und praktischer Übungen zur Stressregulation gehen. 

Die Teilnehmenden lernen Techniken und Strategien in Bezug auf ihre unterschiedlichen Rollen, um sich in Konflikten zu schützen und Abstand zu gewinnen und als Multiplikatoren*innen zu dienen.

Der Referent:
Henning Röper ist Diplom-Psychologe, Systemischer Berater / Therapeut (SG), Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG), Lehrsupervisor (SG), Supervisor / Coach (DGSV) mit langjähriger Erfahrung in leitender Position in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in einer integrativen Beratungsstelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, privates und berufliches Coaching, Familientherapie.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 28.06.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo. 14.06.2026, 09:30 - 18:00 Uhr

Preis
180,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
135,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Henning Röper

Diplom-Psychologe, Systemischer Berater / Therapeut (SG), Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG und ISS), Lehrsupervisor (SG), Supervisor / Coach (DGSV)

Langjährige Erfahrung als leitender Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychia­trie, als Einrichtungsleiter einer integrativen Beratungsstelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, privates und berufliches Coaching, Familientherapie. Mitbegründer des Netzwerkes Nord für „Neue Autorität“ (nach Haim Omer) und ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand eines Jugendhilfeträgers.

E-Mail: info[at]roeper-coaching[dot]de

Wie die Kindheit unsere Beziehung prägtWorkshop WS2027-07, Dozent:innen: Ulrich Wilken,

Wie die Kindheit unsere Beziehungen prägt –
Einführung in die Leitsatztherapie

 

Viele Probleme lassen sich durch intensive und langwierige Therapien häufig nicht lösen. Ist das eine Problem auf der einen Bühne des Lebens behoben, taucht es in einem anderen Gewand auf einer anderen Bühne wieder auf. Solange man nur auf die unterschiedlichen Bühnen des Lebens schaut, wird sich nicht viel verändern. Die Kernfrage lautet: Was ist das Grundgefühl hinter all diesen schmerzlichen Erfahrungen und Problemen. Dieses Grundgefühl ist fast immer wesentlich älter, als das aktuelle leidvolle Problem. Es zeigt sich nur in unterschiedlichen Gewändern und lässt sich mit Verweis auf frühkindliche Erfahrungen relativ leicht erkunden. Das Ziel besteht darin, den Blick und die Bedeutungsgebung auf unsere Geschichte so zu verändern, dass wir freier nach vorn schauen können. Denn unsere Geschichte ist genauso eine Konstruktion, wie unsere Zukunft. Somit haben wir über unsere Geschichte Einfluss auf unsere Zukunft. Wir müssen nicht in Ohnmacht erstarren. Das wiederum hat nicht nur Einfluss auf uns selbst, sondern auch auf unsere Beziehungen, besonders auf unsere Paarbeziehung. 

Dieser Workshop erklärt das Konzept der leitsatzbasierten Therapie und beschreibt genaue Handlungsformen für den therapeutischen Umgang mit problematischen Situationen und Leitsätzen wie z.B: „So wie ich bin, bin ich nicht richtig“ oder „Ich genüge nicht“. Selbstreflexion und eigene Anliegen sind willkommen.

Der Referent:

Ulrich Wilken Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis, Gründungsmitglied und langjähriger 1. Vorsitzender des Instituts für systemische Studien e. V., Lehrtherapeut im Institut; Lehrtherapeut und lehrender Supervisor SG. Zusammen mit Leonie Wilken Günder der myndpaar App.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Fr. 13.08.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Fr., 13.08.2027, 10:00 - 17:30 Uhr

Preis
250,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
187,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Ulrich Wilken

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis

Gründungsmitglied und langjähriger 1. Vorsitzender des Institut für systemische Studien, Lehrtherapeut im Institut; Lehrtherapeut und lehrender Supervisor SG. Zusammen mit Leonie Wilken Günder der myndpaar App.

E-Mail: wilken[at]systemischestudien[dot]de

Scham und PeinlichkeitWorkshop WS2027-08, Dozent:innen: Dipl. Psych. Ortwin Meiss, Hamburg,

Scham und Peinlichkeit

 

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Aus Angst vor beschämenden Situationen vermeiden viele Menschen, sich in Situationen zu begeben, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und die peinlich werden könnten. Sie bleiben so unter ihren Möglichkeiten. 

Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern wenig Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle. 

In diesem Workshop werden wirksame hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen demonstriert und vorgestellt. 

Inhalte werden unter anderem sein: 

  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen 
  • Soziale Ängste
  • Präsentations- und Leistungsprobleme im Zusammenhang mit Schamthemen
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle 
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien 
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe 
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham 
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten 
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen

Der Referent:
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psycho- therapeut in eigener Praxis sowie als Trainer und Coach für Unternehmen.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 13.09.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 13.09.2027 + Di., 14.09.2027, 10:00 - 18:00 Uhr

Preis
360,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
270,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Dipl. Psych. Ortwin Meiss, Hamburg

Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und Leiter des Milton Erickson Instituts in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis sowie als Trainer und Coach für Unternehmen

Wie bringen wir Bewegung in hochkonflikthafte Familien?Workshop WS2027-09, Dozent:innen: Henning Röper, Dr. Annegret Eckhart-Ringel,

Wie bringen wir Bewegung in hochkonflikthafte Familien?
Ein multisystemischer Ansatz


In der Arbeit mit Familiensystemen, insbesondere in Trennungssituationen, begegnen uns Menschen in festgefahrenen Konfliktsituationen, die unveränderbar erscheinen. Diese können so ausgeprägt sein, dass selbst Helfersysteme unwirksam und hilflos wirken. In vielen Fällen sind dies chronische Entwicklungen, die mit starren und einseitigen Narrativen einhergehen und unterschiedliche Perspektiven nicht zulassen können. Mögliche Lösungsvorschläge und Veränderungen des Konfliktes können dann als bedrohlich wahrgenommen und abgewehrt werden.

Im Workshop werden wir auf mögliche zu Grunde liegende Dynamiken und Muster eingehen und mit Ihnen gemeinsam erarbeiten, wie man diese dann für und insbesondere mit den Familien für Veränderungsprozesse nutzen kann. Gleichzeitig werden wir uns auch mit den Grenzen dieser Arbeit beschäftigen.

Ein Fokus wird auf systemischer Netzwerkarbeit und auf im Alltag anwendbaren Methoden liegen.

Die Referent*innen:
Henning Röper ist Diplom-Psychologe, Systemischer Berater / Therapeut (SG), Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG), Lehrsupervisor (SG), Supervisor / Coach (DGSV) mit langjähriger Erfahrung in leitender Position in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in einer integrativen Beratungsstelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, privates und berufliches Coaching, Familientherapie.

Dr. med. Annegret Eckhart-Ringel ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemische Beraterin/Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Multifamilientherapeutin (DGSF), Ausbilderin und Supervisorin für das Therapieprogramm „Kinder aus der Klemme“. Sie ist in leitender Funktion an verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken tätig. Aktuell ist sie Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Institutsambulanz des Klinikums Itzehoe mit Hometreatment.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 20.09.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 20.09.2027, 09:30 - 18:00 Uhr

Preis
180,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
135,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Henning Röper

Diplom-Psychologe, Systemischer Berater / Therapeut (SG), Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG und ISS), Lehrsupervisor (SG), Supervisor / Coach (DGSV)

Langjährige Erfahrung als leitender Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychia­trie, als Einrichtungsleiter einer integrativen Beratungsstelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, privates und berufliches Coaching, Familientherapie. Mitbegründer des Netzwerkes Nord für „Neue Autorität“ (nach Haim Omer) und ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand eines Jugendhilfeträgers.

E-Mail: info[at]roeper-coaching[dot]de

Dr. Annegret Eckhart-Ringel

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemische Beraterin/Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Multifamilientherapeutin (DGSF)

Dr. med. Annegret Eckhart-Ringel ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemische Beraterin/Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Multifamilientherapeutin (DGSF), Ausbilderin und Supervisorin für das Therapieprogramm „Kinder aus der Klemme“. Sie ist in leitender Funktion an verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken tätig. Aktuell ist sie Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Institutsambulanz des Klinikums Itzehoe mit Hometreatment.

Familien- und SystemaufstellungenWorkshop WS2027-10, Dozent:innen: Dipl. Psych. Christoph Heidbreder, Dipl. Psych. Henning Röper,

Familien- und Systemaufstellungen

 

Bei der Aufstellungsarbeit werden Mitglieder eines Systems (Familie, Organisation, Unternehmen) einzeln positioniert (= aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch können Zusammenhänge innerhalb des Systems visualisiert und wiederkehrende Muster und Beziehungskonstellationen transparent gemacht werden. Dies geschieht u.a. durch Perspektivenwechsel und über die Art und Weise, wie die Beteiligten räumlich und in Beziehung zu den anderen Mitgliedern positioniert sind.

Der Prozess der Aufstellungen ermöglicht aus unterschiedlichen Perspektiven das Erle- ben, die Reflektion und die Entwicklung eines neuen / anderen Verstehens bedeutsamer Lebenserfahrungen.

Die Referenten:
Christoph Heidbreder ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut sowie Kinder- und Jugendlichentherapeut für Verhaltens- und Systemische Therapie in eige- ner Praxis. Durchführung von Familienberatungen, Lehraufträgeen, Organisationsbera- tungen und Supervisionen in Einrichtungen der psychosozialen Versorgung, vorrangig in psychiatrischen Kontexten. Lehrtherapeut und lehrender Supervisor SG.

Henning Röper ist Diplom-Psychologe, Systemischer Berater/Therapeut (SG), Syste- mischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG), Lehrsupervisor (SG), Supervisor/Coach (DGSV) mit langjähriger Erfahrung als leitender Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, als Einrichtungsleiter einer integrativen Beratungs- stelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, priva- tes und berufliches Coaching, Familientherapie.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Fr. 01.10.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Fr., 01.10.2027 + Sa., 02.10.2027, 9.30 - 18:00 Uhr

 

Preis
360,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
270,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Dipl. Psych. Christoph Heidbreder

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut sowie Kinder- und Jugendlichentherapeut für Verhaltens- und Systemische Therapie in eigener Praxis. Durchführung von Familienberatungen, Lehraufträgeen, Organisationsberatungen und Supervisionen in Einrichtungen der psychosozialen Versorgung, vorrangig in psychiatrischen Kontexten. Lehrtherapeut und lehrender Supervisor SG.

Dipl. Psych. Henning Röper

Diplom-Psychologe, Systemischer Berater/Therapeut (SG), Syste- mischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Lehrtherapeut (SG), Lehrsupervisor (SG), Supervisor/Coach (DGSV) mit langjähriger Erfahrung als leitender Psychologe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, als Einrichtungsleiter einer integrativen Beratungs- stelle der Diakonie sowie in verschiedenen stationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. In eigener Praxis: Supervision und Führungscoaching, Paarberatung, priva- tes und berufliches Coaching, Familientherapie.

Yoga in der Psychotherapie – Ganzheitliches körper- und emotionsfokussiertes ArbeitenWorkshop WS2027-11, Dozent:innen: M. Sc. Psych. Tina Schulz,

Yoga in der Psychotherapie – ganzheitliches körper- und emotionsfokussiertes Arbeiten

 

Yoga beschreibt ein Übungssystem, das darauf abzielet, Atem, Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. Eben diese ganzheitliche Sicht verfolgen wir auch in der Psychotherapie, wenn wir verschiedene Therapieverfahren miteinander verbinden. So können wir über Jahrtausende altes Wissen kombiniert mit modernen neurowissenschaftlichen und psychologischen Erkenntnissen nutzen, um unseren Klienten*innen einen ganz- heitlichen, körper- und emotionsfokussierten Behandlungsansatz zu bieten. Mit diesem können wir mehr konkrete selbstregulatorische Tools und darüber mehr (rückfall- prophylaktisches) Selbstwirksamkeitserleben vermitteln.

Zugleich erfordert der Beruf als Psychotherapeut*in ein hohes Maß an Selbstfürsorge, welcher wir durch diesen ressourcenorientierten Behandlungsansatz bereits in der Therapiestunde nachkommen können. Durch spiegelneuronales Arbeiten können auch wir die zahlreich belegten positiven Effekte von Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation im Therapieprozess erleben.

Inhalt:
Dieser Workshop bietet eine theoretische und vor allem praktische Einführung in das Konzept der „Yoga-basierten Psychotherapie“. Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting, z. T. auch im Gruppensetting anwenden.

Mitzubringen:
Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung mit Yogamatte, Sitzkissen und einer Decke zum Workshop.

Die Referentin:
Tina Schulz ist Psych. Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis sowie zertifizierte Yogalehrerin. Durch zahlreiche Fortbildungen im Bereich Yoga und Faszienlehre in Kombination mit psychotherapeutischen Ansätzen aus u.a. dem Bereich der KVT, Hypno- therapie, Ego-States-Therapie und Klientenzentrierten Psychotherapie trägt sie zur Weiterentwicklung einer integrativen Yoga-basierten Psychotherapieform bei.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 25.10.2027 - 10:00 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 25.10.2027, 10:00 - 17:00 Uhr + Di. 26.10.2027, 09:30 - 16:30 Uhr

Preis
320,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
240,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

M. Sc. Psych. Tina Schulz

Psychotherapeutin (VT) in eigener Praxis sowie zertifizierte Yogalehrerin. Durch zahlreiche Fortbildungen im Bereich Yoga und Faszienlehre in Kombination mit psychotherapeutischen Ansätzen aus u.a. dem Bereich der KVT, Hypnotherapie, Ego-States-Therapie und Klientenzentrierten Psychotherapie trägt sie zur Weiterentwicklung einer integrativen Yoga-basierten Psychotherapieform bei.

Neurodivergenz systemisch betrachtetWorkshop WS2027-12, Dozent:innen: Malte Lünser,

Neurodivergenz systemisch betrachtet


Die Diagnosen von ADHS und Autismus nehmen seit Jahren deutlich zu. Die Gründe hierfür werden kontrovers diskutiert – von einer verbesserten Diagnostik über gesellschaftliche Veränderungen bis hin zu einer wachsenden Sensibilisierung für neurodivergente Lebensweisen.

Dieser Workshop lädt dazu ein, Neurodivergenz aus einer systemischen Perspektive zu betrachten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Konzepte wie ADHS und Autismus in ein systemisches Verständnis von Wirklichkeitskonstruktion, Wahrnehmung und Erkenntnis einordnen lassen. Welche Chancen bietet eine systemische Haltung im Umgang mit neurodivergenten Klient*innen? Wo ergänzen sich neurodiversitätsaffirmierende und systemische Perspektiven, und an welchen Stellen entstehen Spannungsfelder? Zudem wird die Frage reflektiert, welche gesellschaftlichen und systemischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte dazu geführt haben, dass immer mehr neurodivergente Menschen hilfebedürftig werden.

Neben einer theoretischen Einordnung werden systemische Beratungs- und Interventionsansätze vorgestellt, gemeinsam reflektiert und anhand praktischer Übungen erprobt. Ziel ist es, die Teilnehmenden darin zu unterstützen, neurodivergente Menschen ressourcenorientiert, kontextsensibel und ohne Defizitfokus zu begleiten.

Die Referent*innen:
Malte Lünser ist Psychologe (M.Sc.) und Systemischer Berater mit langjähriger Erfahrung als Autismustherapeut und in der Beratung neurodivergenter Menschen. Er war in verschiedenen autismusspezifischen Einrichtungen tätig und arbeitete sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Autismus, ADHS und Neurodivergenz sowie die damit verbundenen Herausforderungen in Alltag, Beziehungen, Ausbildung und Beruf. In eigener Praxis: psychologische und systemische Beratung, Coaching für neurodivergente Menschen, Eltern- und Angehörigenberatung sowie Fortbildungen und Vorträge.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Mo. 08.11.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Mo., 20.09.2027, 09:30 - 18:00 Uhr

Preis
180,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)
135,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen

Dozent:innen

Malte Lünser

Psychologe (M.Sc.) und Systemischer Berater

Malte Lünser ist Psychologe (M.Sc.) und Systemischer Berater mit langjähriger Erfahrung als Autismustherapeut und in der Beratung neurodivergenter Menschen. Er war in verschiedenen autismusspezifischen Einrichtungen tätig und arbeitete sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Autismus, ADHS und Neurodivergenz sowie die damit verbundenen Herausforderungen in Alltag, Beziehungen, Ausbildung und Beruf. In eigener Praxis: psychologische und systemische Beratung, Coaching für neurodivergente Menschen, Eltern- und Angehörigenberatung sowie Fortbildungen und Vorträge.

Einführung in die systemische Therapie und BeratungWorkshop WS2027-13, Dozent:innen: Lehrtherapeuten*innen der Weiterbildungen,

Einführung in die systemische Beratung und Therapie

 

Der Therapieansatz des ISS ist von den Gründungsmitgliedern und Lehrtherapeuten*innen des Instituts in den letzten vier Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im „Arbeitskreis Fami- lientherapie“ in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieses Einführungsworkshops wird von Mitarbeitern*innen des Instituts übernommen, die die künftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Inhalt:

Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie und Beratung gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Der Workshop eignet sich für alle, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und / oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Themen:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • Reflecting Team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen

Die Referenten*innen:
Leiter*innen der Weiterbildung 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Daten

Datum
Fr. 26.11.2027 - 09:30 Uhr
Ort
Institut für systemische Studien e.V.
Neumünstersche Straße 14
20251 Hamburg
Dauer

Fr., 26.11.2026, 09:30 - 18:00 Uhr

Preis
135,00 € (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind

Dozent:innen

Lehrtherapeuten*innen der Weiterbildungen

Wissenschaftliche Kolloquien

Mit der Veranstaltungsreihe „Kolloquien“ bietet das Institut einen Rahmen für die Aktualisierung und Verbreitung des systemischen Denkens aus den verschiedenen Wissenschaftsgebieten an. Hierzu kommen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort.

Unter anderem starten wir im Rahmen der Kolloquien 2024 die Reihe „Evident Systemisch“. Diese Reihe soll in loser Folge systemische Therapieansätze vorstellen, die mit ihrer Wirksamkeitsforschung die Anerkennung der Systemischen Therapie als neues Richtlinienverfahren ermöglicht haben.

Die Kolloquien finden jeweils an einem Montagabend in den Räumen des Instituts oder online statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bei den online-Formaten notwendig, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Die Macht der Diagnosen – Looping-Effekte und ihre Folgen für PsychopathologieKolloquium K2026-02, Dozent:innen: Thorsten Padberg,

Die Macht der Diagnosen – Looping-Effekte und ihre Folgen für Psychopathologie

 

Diagnosen beschreiben nicht nur – sie gestalten Wirklichkeit. Sie prägen, wie Menschen sich selbst sehen, wie sie gesehen werden, und manchmal erschaffen sie ihre eigene Realität.

Besonders sichtbar wird dies in Looping-Effekten: Zuschreibungen verändern Erleben und Verhalten – und dieses veränderte Verhalten bestätigt die Zuschreibung. Gesellschaftliche Trends und soziale Medien verstärken diese Dynamik. Psychische Begriffe verbreiten sich rasant, formen Identität und Zugehörigkeit – und bringen mitunter neue Symptome hervor, die außerhalb wissenschaftlicher Diskurse entstehen.

Der Vortrag lädt dazu ein, Chancen und Risiken dieser Entwicklung kritisch zu beleuchten – und gemeinsam zu fragen: Wozu dienen Diagnosen, wann stehen sie uns im Weg?

Referent:

Thorsten Padberg ist Psychologischer Psychotherapeut (VT) arbeitet in eigener Praxis in Berlin. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, darunter „Die Depressionsfalle“, und lehrt seit vielen Jahren zu ressourcenorientierten Ansätzen, Psychotherapie und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen psychischer Gesundheit.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Mo. 05.10.2026 - 18:00 Uhr
Dauer

Mo. 05.10.2026, 18:00 - 19:30 Uhr

online

 

Anmeldung über den Anmeldebutton. Der Zoom-Link wird spätestens am 05.10.2026 bis 11:00 Uhr versendet. Bis dahin ist die Anmeldung möglich.

Dozent:innen

Thorsten Padberg

Psychologischer Psychotherapeut (VT)

Thorsten Padberg arbeitet in eigener Praxis in Berlin. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, darunter „Die Depressionsfalle“, und lehrt seit vielen Jahren zu ressourcenorientierten Ansätzen, Psychotherapie und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen psychischer Gesundheit.

Linguieren mit LinguistikKolloquium K2026-03, Dozent:innen: Dr. phil. Stefan Goes,

Linguieren mit Linguistik

 

In systemtheoretischen Diskussionen wird gerne davon gesprochen, dass Menschen „linguieren“, „in Sprache sind“ oder sogar „in Sprache existieren“. Dieser Gedanke wirkt auf viele Menschen nachvollziehbar, weil wir unsere Welt in Sprache denken und beschreiben, unsere Gefühle in Sprache auszudrücken versuchen und uns täglich so wunderbar missverstehen. Im beraterischen oder therapeutischen Kontext bekommt diese These eine sehr praktische Dimension mit den Überschriften „Wer spricht hier was?“ und „Wer hört hier was?“ und „Was macht das mit dem Klientengespräch?“. 

Im Kolloquium soll es deshalb um diese Fragestellungen gehen: 

Welche sprachlichen Bestandteile und Anwendungsweisen bieten in welchen Gesprächssituationen und Gesprächsphasen besonders gute Hinweise zum Verständnis oder zur weiteren Erkundung? Mit welchen Fokussierungen und Methoden haben die Teilnehmer*innen gute Erfahrungen? 

Da nicht nur alles Gesagte von einem Beobachter gesagt wird, sondern auch alles Gehörte von einem Beobachter gehört wird: Wie stellen Therapeuten*innen und Berater*innen sicher, dass sie beim eigenen Hören sauber trennen zwischen Wahrnehmen und Interpretieren? Geht das überhaupt? 

Das Kolloquium bedient sich gedanklich aus dem Buch von Stefan Goes „Zuhören. Gelingende Kommunikation in systemischer Therapie & Beratung“ (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2025)

Referent:

Dr. Stefan Goes arbeitet als selbstständiger Organisations- und Personalentwickler. Er studierte an der Georg-August-Universität Göttingen Germanistik, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte und forschte dort zur Abweichungsbewältigung in Gesprächen. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Angewandte Linguistik. Am ISS besuchte er die Fortbildung zum Systemischem Berater (SG). Sein Wissen aus der Angewandten Linguistik und der Systemischen Methodik verbindet er seit 2007 zur Lingua-Systemischen Methode. 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Mo. 02.11.2026 - 18:00 Uhr
Ort
online
Dauer

Mo. 02.11.2026, 18:00 - 19:30 Uhr

 

Anmeldung über den Anmeldebutten. Der Zoom-Link wird spätestens am 02.11.2026 bis 11:00 Uhr versendet.

Dozent:innen

Dr. phil. Stefan Goes

Dr. Stefan Goes arbeitet als selbstständiger Organisations- und Personalentwickler. Er studierte an der Georg-August-Universität Göttingen Germanistik, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte und forschte dort zur Abweichungsbewältigung in Gesprächen. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Angewandte Linguistik. Am ISS besuchte er die Fortbildung zum Systemischem Berater (SG). Sein Wissen aus der Angewandten Linguistik und der Systemischen Methodik verbindet er seit 2007 zur Lingua-Systemischen Methode. 

Transgenerationale Weitergabe von Traumata Kolloquium K2027-01, Dozent:innen: Hildrun Masberg-Garbe,

Transgenerationale Weitergabe von Traumata

 

Die transgenerationale Weitergabe von Traumata ist ein gesamtgesellschaftlich relevantes Thema. In Beratungs- und Therapiesettings begegnen uns ihre möglichen Folgen regelmäßig – etwa in Form wiederkehrender Beziehungsmuster, familiärer Belastungsdynamiken, emotionaler Überforderungsreaktionen oder schwer einzuordnender Symptome.

Für die therapeutische Begleitung kann es bedeutsam sein, zwischen eigener traumatischer Erfahrung und übernommenen bzw. weitergegebenen Belastungsdynamiken zu unterscheiden. Die Erkenntnis, dass ein traumatisches Erleben möglicherweise nicht allein aus der eigenen Lebensgeschichte erklärbar ist, wird von Klient*innen häufig als entlastend erlebt. Eine solche Klärung kann den therapeutischen Prozess vertiefen und neue Perspektiven auf individuelle und familiäre Muster eröffnen.

Das Kolloquium gibt Einblicke in Entstehungs- und Wirkmechanismen transgenerationaler Traumatisierung. Im Impulsvortrag wird das Thema anhand eines bio-psycho-sozialen Modells eingeordnet. Zudem geht es um mögliche Symptome, um die Abgrenzung zu selbst erlebter Traumatisierung sowie um therapeutische Zugänge in der praktischen Arbeit.

Anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis werden die Auswirkungen nicht verarbeiteter Traumata innerhalb einer betroffenen Familie veranschaulicht. Darüber hinaus wird ein systemisches Therapiematerial vorgestellt, das in Beratungs- und Therapieprozessen unterstützend eingesetzt werden kann.

Referentin:

Hildrun Masberg-Garbe ist Diplom-Sozialpädagogin, systemische Beraterin und Therapeutin, systemische Kinder- und Jugendtherapeutin (SG-zertifiziert) sowie integrative Paartherapeutin. Sie arbeitet seit vielen Jahren in einer Erziehungsberatungsstelle in Schleswig-Holstein sowie in eigener Praxis in Hamburg-Ottensen/Altona. In beiden Arbeitsfeldern begleitet sie Kinder und Jugendliche, Einzelpersonen, Eltern, Paare und Familien. Darüber hinaus ist sie als Referentin für Fachthemen tätig.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Mo. 15.02.2027 - 18:30 Uhr
Dauer

Mo., 15.02.2027, 18:30 - 20:00 Uhr

Ort: ISS, Hamburg

Dozent:innen

Hildrun Masberg-Garbe

Diplom-Sozialpädagogin, systemische Beraterin und Therapeutin, systemische Kinder- und Jugendtherapeutin (SG-zertifiziert) und integrative Paartherapeutin

Hildrun Masberg-Garbe ist Diplom-Sozialpädagogin, systemische Beraterin und Therapeutin, systemische Kinder- und Jugendtherapeutin (SG-zertifiziert) sowie integrative Paartherapeutin. Sie arbeitet seit vielen Jahren in einer Erziehungsberatungsstelle in Schleswig-Holstein sowie in eigener Praxis in Hamburg-Ottensen/Altona. In beiden Arbeitsfeldern begleitet sie Kinder und Jugendliche, Einzelpersonen, Eltern, Paare und Familien. Darüber hinaus ist sie als Referentin für Fachthemen tätig.

Systemische Ansätze in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Anorexia nervosa Kolloquium K2027-02, Dozent:innen: Kathrin Milner, Jan Schiborr,

Systemische Ansätze in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Anorexia nervosa

 

Die Anorexia nervosa ist eine der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen im Bereich der psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Rund 10 % aller Betroffenen versterben an den Folgen dieser Erkrankung, rund 30 % entwickeln einen chronischen Krankheitsverlauf. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer liegt nicht selten bei 7 Jahren. Besonders seit der Corona-Pandemie sind die Fallzahlen im Bereich der Anorexia nervosa sprunghaft angestiegen. Zudem zeigt sich der Erkrankungsbeginn in einem immer früheren Alter.

Im Vortrag möchten wir zum einen über das klinische Bild der Anorexia nervosa informieren und zum anderen systemische Ansätze im psychosomatischen stationären Rahmen näher beleuchten und reflektieren, inwiefern diese die Behandlung einer Essstörung ergänzen können. Besonders bei diesem Störungsbild ist die emotionale Betroffenheit der Familienmitglieder enorm hoch, sodass die Arbeit mit dem gesamten Familiensystem eine maßgebliche Unterstützung darstellen kann.

Referierende:

Katrin Milner ist Kinder- und Jugendpsychotherapeutin (VT), Mentorin im ISS, systemische Kinder- und Jugendtherapeutin, Familientherapeutin sowie Therapeutische Leitung in der Seepark Klinik Bad Bodenteich im Bereich Kinder-, Jugend- und Familienpsychosomatik.

Jan Schiborr ist Therapeutische Leitung in der Seepark Klinik Bad Bodenteich im Akutbereich für Kinder- und Jugendpsychosomatik mit Schwerpunkt in der Behandlung von Essstörungen. Er ist außerdem Systemischer Kinder- und Jugendtherapeut, Systemischer Supervisor sowie Mentor am ISS.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Mo. 08.03.2027 - 18:30 Uhr
Dauer

Mo., 08.03.2027, 18:30 - 20:00 Uhr

online

 

Anmeldung über den Anmeldebutten. Der Zoom-Link wird spätestens am 08.03.2027 bis 11:00 Uhr versendet.

Dozent:innen

Kathrin Milner

Diplom-Pädagogin, Systemische Einzel-, Paar - und Familientherapeutin, Systemische Kinder- und Jugendtherapeutin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT)

Diplom-Pädagogin, Systemische Einzel-, Paar - und Familientherapeutin, Systemische Kinder- und Jugendtherapeutin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT). Berufserfahrung in der Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie und der stationären Psychosomatik, ES-Förderung im Grundschulkontext. Seit 2025 therapeutische Leitung in der stationären psychosomatischen Kinder- und Jugendrehabilitation (Kinder-, Jugendlichen- und Familientherapie). Mentorin im Institut.

E-Mail: kathrin.milner@gmx.de

Jan Schiborr

Dipl. Rehabilitationspsychologe, Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut, Systemischer Kinder- und Jugendtherapeut und Systemischer Coach/Supervisor

Mehrjährige Tätigkeit in der stationären Jugendhilfe sowie der stationären Psychosomatik. Seit 2015 Leitender Psychologe auf einer psychosomatischen Rehabilitationsstation mit dem Schwerpunkt Kinder-/Jugendlichen- und Familientherapie. Seit 2018 zusätzlich Leitender Psychologe der psychosomatischen Akutstation für Kinder und Jugendliche mit dem Schwerpunkt Essstörung. In selbstständiger Tätigkeit: Supervision und Lehre. 

ADHS und ASS bei Erwachsenen: Zwischen Psychopathologie und Neurodiversität Kolloquium K2027-03, Dozent:innen: PD Dr. Daniel Schöttle,

ADHS und ASS bei Erwachsenen:
Zwischen Psychopathologie und Neurodiversität

 

ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) werden auch bei Erwachsenen immer häufiger diagnostiziert. Beide sind nicht ausschließlich defizitär zu betrachten: Neben spezifischen Herausforderungen gehen häufig auch besondere Ressourcen wie Kreativität, hohe Energie, Flexibilität und ausgeprägte Problemlösefähigkeiten mit ihnen einher. Dennoch erleben viele Betroffene erhebliche Beeinträchtigungen im beruflichen, sozialen und emotionalen Bereich. Eine Behandlung ist nicht in jedem Fall erforderlich, erweist sich jedoch bei entsprechender Indikation in der Mehrzahl der Fälle als deutlich wirksam und nachhaltig entlastend.

Der Vortrag beleuchtet die diagnostischen Herausforderungen bei Komorbidität, die klinischen Auswirkungen des gemeinsamen Auftretens sowie evidenzbasierte therapeutische Interventionsmöglichkeiten. Ferner wird das Konzept der Neurodiversität vorgestellt und soll gemeinsam mit den Teilnehmenden kritisch diskutiert werden.

Referent:

PD Dr. Daniel Schöttle ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 2022 ist er Chefarzt am Zentrum für seelische Gesundheit des Asklepios Klinikum Harburg und war vorher seit 2005 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Klinik und Forschung tätig. Er ist außerdem als Dozent und Referent bei unterschiedlichen Institutionen und Kongressen tätig sowie Supervisor für ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen. Sein klinischer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und von Menschen mit Autismus- und/oder ADHS. Die heutigen Forschungsschwerpunkte und Publikationen fokussieren die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, Themen der Akutpsychiatrie, Versorgung und Sexualität von Menschen mit Autismus/ADHS sowie die psychopharmakologische Behandlung von Menschen mit schweren psychotischen Erkrankungen.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Mo. 07.06.2027 - 18:00 Uhr
Dauer

Mo., 07.06.2027, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort: ISS, Hamburg

Dozent:innen

PD Dr. Daniel Schöttle

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dozent, Referent und Supervisor

PD Dr. Daniel Schöttle ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 2022 ist er Chefarzt am Zentrum für seelische Gesundheit des Asklepios Klinikum Harburg und war vorher seit 2005 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Klinik und Forschung tätig. Er ist außerdem als Dozent und Referent bei unterschiedlichen Institutionen und Kongressen tätig sowie Supervisor für ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen. Sein klinischer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und von Menschen mit Autismus- und/oder ADHS. Die heutigen Forschungsschwerpunkte und Publikationen fokussieren die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, Themen der Akutpsychiatrie, Versorgung und Sexualität von Menschen mit Autismus/ADHS sowie die psychopharmakologische Behandlung von Menschen mit schweren psychotischen Erkrankungen.

Dialoge

Mit der Veranstaltungsreihe „Dialoge“ bietet das Institut seinen Mitgliedern, aber auch anderen Interessierten, ein exklusives Diskussionsforum mit ausgewiesenen Wissenschaftler*innen an, die für die systemische Theorie und Praxis von heraus­ragender Bedeutung sind. Die Dialoge finden jeweils an einem Dienstag in der Zeit von 10:00 -17:00 Uhr in den Räumen des Instituts statt.

Kosten:
25,00 € für ISS-Mitglieder und Studierende (sofern Plätze frei sind)
50,00 € für Teilnehmer*innen der laufenden Weiterbildungen
80,00 € für Nichtmitglieder
Um Anmeldung wird gebeten.

Spiritualität als Ressource – Systemische Beratung und Seelsorge im WechselspielDialog D2026-02, Dozent:innen: Dr. Reingard Wollmann-Braun, Dr. Nina Heinsohn,

Spiritualität als Ressource – Systemische Beratung und Seelsorge im Wechselspiel

 

Spiritualität hat viele Gesichter. Schon längst nicht mehr prägt die Zugehörigkeit zu großen Religionsgemeinschaften deren konkrete Gestalt. Vielmehr hat sich Spiritualität auf facettenreiche Weise individualisiert. Von rituellem Waldbaden und anderen Formen der Öko-Spiritualität, moderner Klösterlichkeit ohne Gelübde, Meditationen und Pilgern über Rituale wie die Rauhnächte, Fuckup Nights und Reerdigungen bis hin zu KI-gestützten Meditationsführern, Chat-Seelsorge und digital mysticism auf TikTok – Spiritualität hat Konjunktur, und das Spektrum der Praktiken ist nahezu unüberschaubar weit. Von wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Religionskritik hingegen zeigt sie sich erstaunlich unberührt.

Aus seelsorglicher wie systemisch-beratender Perspektive legt sich – so die Hypothese – ein ressourcenorientierter Blick auf die Phänomene nahe. Dieser eröffnet Fragen wie: Welche Funktion erfüllen die Rituale? Welche Gefühle werden verstärkt, welche Erfahrungen verarbeitet? Welchen Bedürfnissen trägt die individuelle Spiritualität Rechnung? Welche Selbst- und Weltdeutungen, Narrative und Glaubenssätze gehen mit ihr einher?

Aus der Seelsorge kommend profitieren die Referentinnen auch im Setting der Systemischen Beratung von ihrer spirituellen Expertise. Der Dialog möchten diesen Erfahrungsschatz offen ins Gespräch bringen mit systemisch Beratenden aus unterschiedlichen Bereichen. Ohne einem Revival des „magischen Denkens“ das Wort zu reden, werden Möglichkeits- und Bedeutungsräume erkundet, Fallbeispiele diskutiert und eigene Haltungen zum Thema kreativ exploriert. 

Referierende:

Dr. theol. Nina Heinsohn, studierte Ev. Theologie mit Philosophie sowie Erziehungswissenschaft (Lehramt) und promovierte über „Aufmerksamkeit“ in religionsphilosophischer und anthropologischer Perspektive. Sie ist Pastorin, Pädagogin, Kirchenmusikerin und Systemische Beraterin und arbeitet seit November 2025 als Ausbildungsleitung für Leitung und Seelsorge am Ausbildungsinstitut für Pastor*innen der Nordkirche.

Dr. theol. Reingard Wollmann-Braun, studierte Ev. Theologie, Pädagogik und Ökumene in Hamburg, Heidelberg und Dublin (M.A. Philosophy) und promovierte zu Opfergedenken und Versöhnung. Sie lebte drei Jahre in Xi’an (China) im Rahmen eines Nordkirchenprojekts, arbeitete als Pastorin in Hamburg-Steilshoop mit Schwerpunkt Jugend und Interkulturalität. Seit August 2025 ist sie Referentin des Hauptpastors und Propstes an der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.
 

Daten

Datum
Di. 17.11.2026 - 10:00 Uhr
Dauer

Di. 17.11.2026, 10:00 - 17:00 Uhr

Ort: ISS, Hamburg

Preis
25,00 € für ISS-Mitglieder und Studierende (sofern Plätze frei sind)
50,00 € für Teilnehmer*innen der laufenden Weiterbildungen
80,00 € für Nichtmitglieder

Dozent:innen

Dr. Reingard Wollmann-Braun

M.A. Philosophy, Pastorin, Referentin

Studierte Ev. Theologie, Pädagogik und Ökumene in Hamburg, Heidelberg und Dublin (M.A. Philosophy) und promovierte zu Opfergedenken und Versöhnung. Sie lebte drei Jahre in Xi’an (China) im Rahmen eines Nordkirchenprojekts, arbeitete als Pastorin in Hamburg-Steilshoop mit Schwerpunkt Jugend und Interkulturalität. Seit August 2025 ist sie Referentin des Hauptpastors und Propstes an der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg

Dr. Nina Heinsohn

Ev. Theologie mit Philosophie sowie Erziehungswissenschaft (Lehramt) , Pastorin

Studierte Ev. Theologie mit Philosophie sowie Erziehungswissenschaft (Lehramt) und promovierte über „Aufmerksamkeit“ in religionsphilosophischer und anthropologischer Perspektive. Sie ist Pastorin, Pädagogin, Kirchenmusikerin und Systemische Beraterin und arbeitet seit November 2025 als Ausbildungsleitung für Leitung und Seelsorge am Ausbildungsinstitut für Pastor*innen der Nordkirche.

Von Habermas bis Heidegger: Die Frage nach dem Wesen des Menschen systemisch betrachtet Dialog D2027-01, Dozent:innen: Dr. med. Dr. phil. Karl-Heinz Reger,

Von Habermas bis Heidegger: Die Frage nach dem Wesen des Menschen systemisch betrachtet
 

Wir beobachten Menschen und Kommunikation, Beobachter*innen und Beobachtung. Das ist unser Kerngeschäft. Immer wieder stiehlt sich dabei die Frage dazwischen, was wir meinen, wenn wir vom Menschen sprechen. Im Institut sprechen wir betont von unserer jeweiligen Mitgliedschaft, mit Luhmann streifen wir seine berühmte Debatte mit Habermas – wie relevant sind sie, die Menschen? Ich lade zu einer Beleuchtung dieses Dschungels ein, bringe ein paar starke Textstellen mit und stelle versuchsweise die Denkversuche des Ontologen Heidegger dagegen. „Wege, nicht Werke“ ist sein Motto zu seinem riesigen Lebenswerk. Wir partizipieren ein bisschen mit unseren eigenen Wegen. Kurze Texte werden vorab zugesandt, mehr ist nicht nötig.

Referent:
Dr. med. Dr. phil. Karl-Heinz Reger ist Arzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin und Allgemeinmedizin in eigener psychiatrisch-psychotherapeutischer Praxis in Schleswig mit sozialpsychiatrischem Schwerpunkt und besonderem Interesse an der psychotherapeutischen Arbeit mit alten Menschen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Grundlagenfragen der systemischen Theorie. Er ist zudem Lehrtherapeut im Institut und Lehrtherapeut der SG und hat in den letzten Jahren immer wieder bereichernde Beiträge im Bereich Wissenschaft am Institut gestaltet.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Di. 27.04.2027 - 10:00 Uhr
Dauer

Di., 27.04.2027, 10:00 - 17:00 Uhr

Ort: ISS, Hamburg

Preis
37,50 € für ISS-Mitglieder und Studierende (sofern Plätze frei sind)
75,00 € für Teilnehmer*innen der laufenden Weiterbildungen
120,00 € für Nichtmitglieder

Dozent:innen

Dr. med. Dr. phil. Karl-Heinz Reger

Arzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin und für Allgemeinmedizin

Studium der Philosophie in Kiel und Hamburg. Eigene psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis in Schleswig mit sozialpsychiatrischem Schwerpunkt und besonderem Interesse an psychotherapeutischer Arbeit mit alten Menschen. Arbeitsschwerpunkt: Grundlagenfragen der systemischen Theorie. Lehrtherapeut im Institut; Lehrtherapeut SG.

E-Mail: praxis[at]kh-reger[dot]de

Feministische Perspektiven systemischer Theorie und Praxis Dialog D2027-02, Dozent:innen: Tanja Kuhnert, Nikola Siller,

Feministische Perspektiven systemischer Theorie und Praxis
 

Systemische Beratung, Therapie und Supervision sind in gesellschaftliche und institutionelle Kontexte eingebunden. Damit stellen sich grundlegende Fragen nach der Bedeutung von Machtverhältnissen, Normativitäten, sozialen Differenzkategorien und professioneller Positionierung für systemisches Denken und Handeln.

Ausgangspunkt für dieses Angebot ist das Buch „die Systemik: Feministische Perspektiven systemischer Theorie und Praxis“ von Tanja Kuhnert und Nikola Siller. Die darin entwickelten Perspektiven verbinden eine Rekonstruktion weiblicher Traditionslinien der Systemik mit einer kritischen Analyse zentraler systemischer Konzepte. Wir wollen diese Überlegungen in aktuelle fachwissenschaftliche Diskurse einordnen und ihre Relevanz für die Weiterentwicklung systemischer Praxis diskutieren. Im Fokus stehen feministische und intersektionale Grundlagen systemischen Denkens, die Reflexion von Macht und gesellschaftlicher Positionierung in professionellen Beziehungen sowie die Bedeutung von Geschlechter- und Familienbildern in Beratungskontexten. Ergänzend werden methodische Impulse für eine gendersensible Praxis und Fallreflexion vorgestellt und im kollegialen Austausch erprobt.

Der Dialogtag richtet sich an Berater*innen, Therapeut*innen, Supervisor*innen, Coaches, Lehrende sowie Fachkräfte aus psychosozialen, medizinischen und pädagogischen Arbeitsfeldern. Angesprochen sind Personen, die ihre systemische Praxis theoriegeleitet, reflexiv und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse weiterentwickeln möchten.

Referierende:
Tanja Kuhnert ist Diplom-Sozialarbeiterin und M. A. Gesundheits- und Sozialmanagement. Sie arbeitet als Lehrende für Systemische Beratung, Familientherapie, Coaching und Supervision (DGSF), ist Gründerin und Geschäftsführerin des cambiat – systemisches institut in Köln und in eigener Beratungspraxis tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in traumasensiblen Konzepten im Gesundheits- und Sozialwesen, intersektionalen Perspektiven auf Systemik sowie der Weiterentwicklung machtkritischer Praxis.

Nikola Siller ist Politikwissenschaftlerin (M. A.) und Lehrende (SG/DGSF) für Systemische Beratung, Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung. Bis April 2026 war sie Geschäftsführerin der gleichstellungspolitischen Kontakt- und Beratungsstelle Kompanera (Münster). Sie arbeitet freiberuflich als Coach, Supervisorin, Organisationsberaterin und Lehrende mit Schwerpunkten in systemischer Organisationsentwicklung, Gleichstellungspolitik sowie machtkritischen und intersektionalen Perspektiven in Beratung und Führung.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt. 

Daten

Datum
Di. 31.08.2027 - 10:00 Uhr
Dauer

Di., 31.08.2027, 10:00 - 17:00 Uhr

Ort: ISS, Hamburg

Preis
37,50 € für ISS-Mitglieder und Studierende (sofern Plätze frei sind)
75,00 € für Teilnehmer*innen der laufenden Weiterbildungen
120,00 € für Nichtmitglieder

Dozent:innen

Tanja Kuhnert

Lehrende für Systemische Beratung, Familientherapie, Coaching und Supervision (DGSF), ist Gründerin und Geschäftsführerin des cambiat – systemisches institut in Köln

Tanja Kuhnert ist Diplom-Sozialarbeiterin und M. A. Gesundheits- und Sozialmanagement. Sie arbeitet als Lehrende für Systemische Beratung, Familientherapie, Coaching und Supervision (DGSF), ist Gründerin und Geschäftsführerin des cambiat – systemisches institut in Köln und in eigener Beratungspraxis tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in traumasensiblen Konzepten im Gesundheits- und Sozialwesen, intersektionalen Perspektiven auf Systemik sowie der Weiterentwicklung machtkritischer Praxis.

Nikola Siller

Coach, Supervisorin, Organisationsberaterin und Lehrende (SG/DGSF) für Systemische Beratung, Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung

Nikola Siller ist Politikwissenschaftlerin (M. A.) und Lehrende (SG/DGSF) für Systemische Beratung, Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung. Bis April 2026 war sie Geschäftsführerin der gleichstellungspolitischen Kontakt- und Beratungsstelle Kompanera (Münster). Sie arbeitet freiberuflich als Coach, Supervisorin, Organisationsberaterin und Lehrende mit Schwerpunkten in systemischer Organisationsentwicklung, Gleichstellungspolitik sowie machtkritischen und intersektionalen Perspektiven in Beratung und Führung.