Psychotherapieforschung – ein systemischer Blick

Der Hut des Forschers und der Hut des Therapeuten

Ein Erfahrungsbericht aus der Eppendorfer Familientherapiestudie
von Andreas Schindler und Brigitte Gemeinhardt

Die Expertise von Sydow, Beher, Retzlaff und Schweitzer-Rothers (2006a; 2006b; s. Artikel von Stephan Baerwolff in dieser Ausgabe) versucht die Wirksamkeit systemisch-familientherapeutischer Ansätze insgesamt zu belegen. Dazu wurden alle auffindbaren randomisierten und kontrollierten Evaluationsstudien gesichtet und darauf reduziert, ob sie die Wirksamkeit dieser Ansätze belegen oder nicht. Wir hatten das Glück, an einer solchen Studie sowohl therapeutisch als auch wissenschaftlich mitarbeiten zu können. Am Beispiel dieser Eppendorfer Familientherapiestudie („EFT“, Thomasius, 2004; Thomasius, Sack, Schindler, Küstner, Gemeinhardt, Redegeld, Weiler, Zeichner, 2005) wollen wir die Komplexität derartiger Studien und die Differenziertheit ihrer Ergebnisse aufzeigen. Zudem möchten wir die Wechselwirkungen zwischen Forschung und Therapie im Rahmen solcher Studien unter-suchen. Wir hoffen damit nicht zuletzt Berührungsängste systemischer Therapeuten gegenüber empirischer Forschung abzubauen.

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(Erstveröffentlichung 2008, wieder veröffentlicht 2011)

 

Die Angst des Systemikers vor der Therapieforschung: Unbegründet?!

Anmerkungen zu einer schwierigen Beziehung
von Stephan Baerwolff

Wenn ich im Folgenden einige Gedanken zur Therapieforschung äußere, geschieht dies aus der Perspektive eines systemischen Praktikers ohne spezielle Kenntnisse über, aber mit Interesse an Therapieforschung. Das Ziel dieses Beitrages wäre für mich erreicht, wenn einige „echte ExpertInnen“ (oder informierte Laien wie ich) mir ihre Gedanken dazu mitteilen würden.

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(Erstveröffentlichung 2004, wieder veröffentlicht 2011)

 

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