Möglichkeiten und Grenzen der Onlineberatung

von Helmut Paschen

Mein Weg zur systemisch geprägten Onlineberatung ist eine noch sehr junge Beratungsform. Anfang 1997 steckte das pro familia Internetprojekt „Sextra“ in der Startphase und gehörte zu den Pionieren der psychosozialen Beratung via Computer im deutschsprachigen Raum1.Unter diesen Rahmenbedingungen begann ich mit der Beantwortung von E-Mail-Anfragen Jugendlicher und junger Erwachsener zu den Themen Sexualität und Beziehung, die einen direkten Bezug zu meiner damaligen sexualpädagogischen Arbeit im face-to-face-Kontakt hatten. Ich nahm die Herausforderung gerne an, mit Hilfe dieser neuen Kommunikationsform zu beraten und lernte durch die praktische Erfahrung Möglichkeiten und Stolpersteine der Onlineberatung kennen.Bei der Bearbeitung der ersten E-Mail-Anfragen wurde mir – verbunden mit einem besonders in der Anfangsphase hohen Zeitaufwand für Formulierungen – klar, dass Sprache in dieser textbasierten Beratungsform eine sehr zentrale Bedeutung hat.

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(Erstveröffentlichung 2004, wieder veröffentlicht 2011)

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