Die therapeutische Haltung

Am 2.5.2016 stellten Dr. Hans Preß und Dr. Markus Gmelch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kolloqium“ ihre Überlegungen zum Begriff der „therapeutischen Haltung“ vor:  Dieser wird zwar (auch von SystemikerInnen) gern gebraucht, bei genauerem Hinsehen erweist sich allerdings allein der Versuch  einer Definition keineswegs als trivial. Dr. Gmelch hat in seiner Dissertation eine Begriffsbestimmung vorgenommen. Sein Beitrag war ebenso anregend wie die eher praxisorientierten Überlegungen von Dr. Gmelch, der eine klientenzentrierte Haltung  beschrieb, wie sie einem Konzept „moderner“ Verhaltenstherapie (gemäß Kanfer, Grawe u.a.) entspricht – ein Ansatz, der vom verhaltenstherapeutischen mainstream abweicht und auch für SystermikerInnen „gut bekömmlich“ ist.

Die Präsentation dieses sehr interessanten Abends finden sie hier, einen ausführlicheren Artikel der beiden Autoren im Psychotherapeutenjournal 4/2014.

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