Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop W 2018-1
Titel: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Einführungsworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ (Schulz von Thun).
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 22.01.2018 bis Dienstag, den 23.01.2018 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Beratung mit dem Inneren Team bietet eine lebendig-kreative Möglichkeit, mit Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten. Coach und Klient erkunden gemeinsam die inneren Anteile des Klienten, die sich – bezogen auf sein Anliegen – zu Wort melden. Das Aufmalen der Anteile als „innere Teammitglieder“ ermöglicht es, sie in ihrem Wesen und in ihrer wechselseitigen Dynamik zu erfassen: Welche Botschaften haben die einzelnen Teammitglieder? In welchem Kräfteverhältnis stehen sie? Wer ist laut bzw. leise? Wer müsste zu Wort kommen bzw. mehr Gehör finden?

Das Innere Team bietet vielfältige Ansätze für eine ressourcenorientierte Arbeitsweise. Beispielsweise können als „Widersacher“ erlebte Stimmen (z.B. Antreiber, Kritiker, Perfektionist) identifiziert, in ihrem Potenzial gewürdigt und in die Lösungssuche einbezogen werden.

Die Arbeit mit dem Inneren Team kann sowohl als ergänzende Intervention als auch als eigenständige Beratungsmethode eingesetzt werden.

Inhalt:

Dieser Grundlagenworkshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem Inneren Team. Die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung bildet das Herzstück, die Betrachtung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern (z.B. Bündnisse oder Konfliktlinien) gibt einen vertieften Einblick in die innere Dynamik des Klienten, die mit dem Anliegen verbunden ist.

Die Teilnehmenden lernen die notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen kennen, um das Innere Team im Rahmen eines Coachings einsetzen zu können. Hierzu gehört neben dem methodischen Vorgehen bei der Erhebung auch das zeichnerische Handwerkszeug zur Darstellung von inneren Teammitgliedern sowie ihrer Mimik und Gestik. Um einen umfassenden Einblick in die Wirkungsweise dieses Ansatzes zu bekommen, erleben die Teilnehmenden die Arbeit mit dem Inneren Team in der Rolle des Klienten und in der Rolle des Coaches.

Hinweis: Die Teilnahme am Einführungsworkshop ist Voraussetzung für den Aufbaukurs „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“, in dem es um die vertiefende Arbeit mit inneren Teammitgliedern geht

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Achtung:
Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 20 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2018-2
Titel: AUSGEBUCHT! - Vertiefende Einführung in die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT)
Leitung:

Johanna Schriefer ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT Therapeutin ACBS und Mediatorin. Sie ist tätig in einer Privatpraxis und als Dozenten sowie Lehrtherapeutin (VT) an staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten und Supervisorin für Einrichtungen des Gesundheitswesens. Seit 2011 hält sie Vorträge und Workshops zum Thema ACT für verschiedene Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Fachtherapeuten, Pflegepersonal, Psychotherapeuten). Neben der Durchführung von Einführungs- und Fortgeschrittenen Workshops befasst sie sich mit den Themen „ACT bei Zwangsstörungen“ und „ACT bei Borderline“ sowie der praktischen Anwendung der Bezugsrahmentheorie im therapeutischen Setting. 

Die Referentin Dipl.-Psych. Anne Rotthaus ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT Therapeutin ACBS , Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Ausbildungs- und Ambulanzleiterin am IFT-Nord, staatlich anerkanntes Institut für Aus- und Weiterbildung für Verhaltenstherapie in Kiel, privat praktizierende Psychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin (VT) u.a. am Zentrum für Integrative Psychiatrie/UKSH, dem IVPM der Schönklinik Bad Bramstedt sowie auf nationalen und internationalen ACT-Kongressen. Inhaltliche Schwerpunkte: ACT bei Angst- und Zwangsstörungen und die Nutzung  von Metaphern und Impacttechniken im therapeutischen Kontext.

Zeit: Montag, den 05.02.2018 - Dienstag, den 06.02.2018 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) zählt zu den Verfahren der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und umfasst ein transdiagnostisches Erklärungs- und Therapiemodell. In dessen Mittelpunkt steht die Förderung der psychischen Flexibilität, d.h. die Fähigkeit das eigene Verhalten den aktuellen Kontextbedingungen anzupassen und nach persönlich bedeutsamen, frei gewählten Werten auszurichten. Statt auf „Symptomreduktion“ zu fokussieren, vermittelt die ACT Fertigkeiten mit schmerzlichen Erlebensweisen annehmend umzugehen, einschränkende, innere Regeln mit Abstand zu betrachten und sich für die persönlichen Werte im Hier und Jetzt stärker zu engagieren.

In diesem Workshop werden die theoretisch-philosophischen Hintergründe, die wissenschaftliche Basis sowie die therapeutischen Kernprozesse der ACT dargestellt. In erfahrungsgeleiteten Übungen (Rollenspielen, Fallbeispielen, Selbsterfahrung in Einzelarbeit und in der Kleingruppe) werden therapeutische Methoden und Fertigkeiten vermittelt und eingeübt. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden gemeinsam ausgewertet und diskutiert. Fallbeispiele dienen der Veranschaulichung und können gerne von den TeilnehmerInnen eingebracht werden. Die Seminarinhalte werden den TeilnehmerInnen als Handout aufbereitet zur Verfügung gestellt und weiterführende Literatur zur Ansicht ausgestellt.

Inhalt:

  • Theoretisch-philosophischer Hintergrund und wissenschaftliche Basis der ACT
  • Modelle der Psychopathologie und der zentralen therapeutischen Prozesse
  • Grundhaltung und Kernkompetenzen des Therapeuten
  • Übergreifende therapeutische Methoden (Achtsamkeit, Verhaltensanalyse, Kreative Hoffnungslosigkeit, Metaphern, Paradoxien, erfahrungsgeleitete Übungen)
  • Fallkonzeption

Zielgruppe:

Zu dieser Veranstaltung sind alle an der therapeutischen Haltung und den Methoden der ACT interessierten Personen (Ärzte, Fachtherapeuten, Co-Therapeuten/ Pflegekräfte oder Psychotherapeuten, Coaches, Sozialarbeiter etc.) herzlich eingeladen. Der Workshop richtet sich an „Einsteiger“ als auch an diejenigen, die ihre ersten Erfahrungen mit ACT vertiefen möchten. Fragen, eigene Beispiele und die Bereitschaft, ACT erlebnisnah kennenzulernen, sind erwünscht.

Die Akkreditierung wurde  bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Form:

Vortrag zur theoretischen Einführung, Selbsterfahrung, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2018-3
Titel: „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit „Inneren Team“ nach Schulz von Thun.
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 19.02.2018 bis Dienstag, den 20.02.2018 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Teilnehmenden haben im Einführungsworkshop die Anwendung des Inneren Teams im Coaching kennen gelernt und erste Schritte zur Analyse sowie Darstellung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern unternommen. Im Aufbauworkshop werden Ansätze vorgestellt, wie der Coach und sein Klient ausgehend von dieser Analyse mit einzelnen oder mehreren Teammitgliedern vertiefend weiterarbeiten können. Anhand von didaktischen Beispielen sowie den Eigenbeispielen der Teilnehmer werden diese Ansätze theoretisch vermittelt und praktisch erfahrbar.

Inhalt:

Der Aufbauworkshop bietet eine theoretische und praktische Vertiefung der Arbeit mit dem Inneren Team. Der Begriff des „Oberhauptes“ als Teamchef wird eingeführt und die Rolle sowie die Aufgaben des Oberhauptes beleuchtet. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, mit denen der Klient in der Wahrnehmung und Ausübung seiner Oberhauptposition unterstützt werden kann. Hierzu gehört die teilweise erlebnisaktivierende (Stühle-)Arbeit

·     mit einem Teammitglied: Erkundung, Entwicklung

·     mit zwei Teammitgliedern: innere Konfliktklärung

·     mit mehreren Teammitgliedern: innere Ratsversammlung

Die Entwicklung von Lösungsansätzen wie zum Beispiel einer stimmigen „Aufstellung“ des Inneren Teams runden den Workshop ab. Ähnlich wie im Einführungsworkshop arbeiten die Teilnehmenden wechselseitig als Coach und als Klient an ihren eigenen Beispielen und reflektieren ihre Erfahrungen für ihre Tätigkeit als Berater / Coach.

VORAUSSETZUNG für die Teilnahme an diesem Kurs ist die vorherige Teilnahme am Einführungsworkshop „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“.

Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 20 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2018-4
Titel: Sinn und Leichtigkeit – Salutogenese für Beraterinnen und Leitungskräfte
Leitung:

Barbara Glaser, selbstständige Supervisorin DGSv seit 2006, Fachberaterin BGM, mit systemisch- integrativem Beratungsansatz. Sie war u.a.  Geschäftsführerin einer ehrenamtlichen Suchthilfeorganisation, leitet seit vielen Jahren MA-Schulungen und arbeitet mit Führungskräften und Teams besonders im Bereich Sozialpsychiatrie, sowie als Organisationsberaterin. Schwerpunkt: Burnoutprävention und Gesundheitsmanagement.

Zeit: Dienstag, den 10.04.2018 (10:00-18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Was bringt, was kostet Energie bei der Arbeit als BeraterIn und Leitungskraft? Und wie bleibt man gesund in den Wechselfällen und Phasen des (Arbeits-) Lebens, ohne den Sinn und die Freude an der Arbeit zu verlieren?

Dieses Angebot möchte Impulse geben zur Verortung eigener (Belastungs-)Grenzen als BeraterIn und Führungskraft und zur aktiven Gestaltung einer gesunden Balance zwischen beruflichen Anforderungen und persönlicher Selbstfürsorge.  Grundlage ist das SOC Modell Antonovsky´s, einem der Pioniere der Burnoutforschung. SOC bedeutet Sense of Coherence, und meint das Verstehen, Handhaben und Integrieren von Herausforderungen. Es ist ein klares und praxistaugliches Modell, das seine Wirksamkeit in der konkreten Anwendung in der Arbeitsrealität entfaltet. Grundthese der Salutogenese nach Antonovsky ist: Arbeit und Leben sollen als gestaltbar und sinnvoll erlebt werden, damit die körperliche und seelische Gesundheit erhalten bleibt. Dabei muss Arbeit nicht immer leicht und wird selten konfliktfrei sein. Krisen, Scheitern, Neubesinnung sind in diesem ganzheitlichen Ansatz nicht ausgegrenzter „Schatten“, sondern bewusst integriertes Material zum persönlichen Wachstum.

Inhalt:

  • Kennenlernen des  SOC Modells
  • Erstellen Ihrer individuellen Be- und Entlastungsdiagnose
  • Die Erarbeitung kleiner und konkret umsetzbarer Tools und Schritte, die in „Tunnelsituationen“ Raum verschaffen - alltagstauglich
  • Fragen zu geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen und –belastungen
  • Einblick in Resilienz und Selbstfürsorge im Sinne des „Anfängergeistes“
  • Konkreter Alltagstransfer und Tipps zum „Dranbleiben“

 Die Akkreditierung wurde  bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 150,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2018-5
Titel: Methoden der Affektklärung und Affektbearbeitung. Schematherapeutische Konzepte und Ihre Adaptation für Systemische Therapeuten.
Leitung:

Mag. Ulrike Russinger ist Magistra der Psychotherapiewissenschaften  und Lehrtherapeutin für systemische Therapie. Sie leitet Lehrgänge zur Ausbildung von systemischen TherapeutInnen und arbeitet in freier Praxis als Therapeutin und Supervisorin. Schwerpunkte sind hypnosystemische Zugänge sowie Traumafolgestörungen.

Dr. Elisabeth Wagner ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie). Langjährige Ausbildungstätigkeit an der Lehranstalt für Systemische Familientherapie sowie an der Akademie für Psychotherapeutische Medizin. Institutionelle Erfahrung im Bereich der stationären Psychotherapie, Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, forensische Psychiatrie, Straftäterbehandlung.

Zeit: Montag, den 25.06.2018 bis Dienstag, den 26.06.2018 (jeweils 10-18 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Nicht zufällig hat Systemische Therapie bislang auf die Konzeptualisierung intrapsychischer Prozesse verzichtet: die interaktionelle Perspektive, Konstruktivismus und Lösungsorientierung verpflichten diesbezüglich zur Bescheidenheit. Die gezielte Beeinflussung von emotionalen Verarbeitungsprozessen wird in der systemischen Fachliteratur daher kaum berücksichtigt. Am ersten Seminartag sollen daher psychologische Konzepte vorgestellt werden, die für eine differenzierte Erfassung von Störungen der Emotionsverarbeitung hilfreich sind. Durch die synergetische Perspektive wird „systemtheoretische Anschlussfähigkeit“ hergestellt, die Implikationen für das Therapieverständnis werden diskutiert. 

Am zweiten Seminartag sollen die konkreten therapeutischen Schritte zur Erfassung und Benennung von intrapsychischen Mustern und die Erarbeitung einer mit der Klientin abgestimmten Fallkonzeption demonstriert werden. Dabei wird zunächst das Schema-Modus-Modell nach Jeffrey Young vorgestellt und die für systemische TherapeutInnen notwendigen Modifikationen diskutiert. In einem weiteren Schritt wird gezeigt, wie in einer strukturierten und schonenden Weise ein neues „inneres Drehbuch“ in Bezug auf die belastenden alten Erinnerungen entwickelt werden kann, wobei u.a. Interventionen des IRRT (Imagery Rescripting und Reprocessing Therapy) nach Schmucker & Köster vorgestellt werden.

Inhalt:

Die Akkreditierung wurde bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2018-6
Titel: Systemische und Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burn-Out
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 10.09.2018 - Dienstag, den 11.09.2018 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Depressive Klienten sind gleichwohl für viele Therapeuten schwierige und lästige Klienten, die viel klagen und wenig Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen liefern. Die Angebote des Therapeuten verhallen oft ohne Wirkung oder werden entwertet: “Bringt alles nichts, hat nichts genützt, Sie können mir auch nicht helfen”. Viele finden es ermüdend mit Depressiven zu arbeiten und fühlen sich nach der Sitzung geschlaucht und ausgelaugt.

 

Inhalte werden unter anderem sein: Was tun, wenn -

a) der Klient keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann (“eigentlich habe ich ja alles”) oder einen lähmt mit Generalisierungen (“hat ja doch alles keinen Sinn”)

b) der Klient keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt

c) der Klient klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert

d) ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann

e) mit Suizid droht

Ein weiterer Schwerpunkt sind Klienten mit einer Burn-Out- Problematik. Hier werden Behandlungsmöglichkeiten sowie Strategien zur Prävention dargestellt. Es wird erläutert, warum Burn-Out eine sinnvolle Diagnose in Abgrenzung zur Depression ist, und welche unterschiedlichen Kindheitserfahrungen eine Vorlage für Depressionen und welche eine für Burn-Out sind.

 

Das Seminar zeigt Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und Barrieren sowie Wege aus der Problem- und Regeltrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten, ein Konzept das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischer und hypnotherapeutischer Praxis integriert.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 16 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2018-7
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 02.11.2018 - Samstag, den 03.11.2018 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 14 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





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