Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop Thema Termin
W 2020-1 “Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Coaching mit dem “Inneren Team“ Mo, 03.02.2020 - Dienstag, den 04.02.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13–14 h
W 2020-2 Den Lebenskompass neu ausrichten - ein ACT-Workshop (Akzeptanz und Commitment-Therapie) Mo, 24.02.2020 - Dienstag, den 25.02.2020 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
W 2020-3 Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS Mo, 06.04.2020 - Dienstag, den 07.04.2020 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
W 2020-3a Sinn und Leichtigkeit – Salutogenese für Beraterinnen und Leitungskräfte Di, 28.04.2020 (10:00-17:00 Uhr)
W 2020-4 „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ nach Schulz von Thun. Mo, 04.05.2020 bis Dienstag, den 05.05.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13-14 Uhr
W 2020-5 „Einführung in die störungsübergreifende psychodramatische Gruppentherapie für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren“ Fr, 07.08.2020 bis Samstag, den 08.08.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13-14 Uhr)
W 2020-6 Schuld, Schuldgefühl und schlechtes Gewissen Mo, 07.09.2020 - Dienstag, den 08.09.2020 (jeweils von 09:30 - 17:00 Uhr)
W 2020-7 Einführung in die systemische Therapie und Beratung Fr, 18.09.2020 - Samstag, den 19.09.2020 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
W 2020-8 „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen Mo, 21.09.2020 bis Dienstag, den 22.09.2020 (jeweils 09:30-17:00 Uhr)
W 2020-9 Metaphern, Geschichten und Rituale - Kreative Zugänge in Beratung, Coaching und Therapie Mo, 19.10.2020 bis Dienstag, den 20.10.2020 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2020-10 Losgehen Mo, 09.11.2020 - Dienstag, den 10.11.2019 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Workshop W 2020-1
Titel: “Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Coaching mit dem “Inneren Team“
Leitung:

Die Referentin Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie soziale und öffentliche Institutionen und ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig.

 

Zeit: Montag, den 03.02.2020 - Dienstag, den 04.02.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13–14 h
Ort: Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg
Thema:

Die Beratung mit dem “Inneren Team“ nach Schulz von Thun bietet eine lebendig-kreative Möglichkeit, mit Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten. Dabei erkunden Berater und Klient gemeinsam die inneren Anteile des Klienten, die sich bezogen auf sein Anliegen zu Wort melden. Das Aufmalen dieser Anteile als “innere Teammitglieder“ ermöglicht es, sie in ihrem Wesen und in ihrer wechselseitigen Dynamik zu erfassen: Welche Botschaft haben die einzelnen Teammitglieder? In welchem Kräfteverhältnis stehen sie? Wer ist laut bzw. leise? Wer müsste mal zu Wort kommen bzw. mehr Gehör finden? Das Innere Team bietet vielfältige Ansätze für eine ressourcenorientierte Anliegenarbeit. Beispielsweise können als „Widersacher“ erlebte Stimmen (Antreiber, Kritiker, Perfektionist) identifiziert, in ihrem Potenzial gewürdigt und in die Lösungssuche einbezogen werden. Das Innere Team kann sowohl als ergänzende Intervention als auch als eigenständige Beratungsmethode eingesetzt werden.

 

Inhalt:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem Inneren Team. Die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung eines Inneren Teams bildet das Herzstück des Workshops. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten erarbeitet, wie nach der Erhebung des Inneren Teams (z.B. erlebnisaktivierend) weitergearbeitet werden kann.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 290,- (Studierende 50 %, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2020-2
Titel: Den Lebenskompass neu ausrichten - ein ACT-Workshop (Akzeptanz und Commitment-Therapie)
Leitung:

Die Referentin Johanna Schriefer ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT- Therapeutin ACBS und Mediatorin. Sie ist tätig in einer Privatpraxis und als Dozentin sowie Lehrtherapeutin (VT) an staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten und Supervisorin für Einrichtungen des Gesundheitswesens.

 

Die Referentin Anne Rotthaus ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT-Therapeutin ACBS, Dozentin und Supervisorin (VT) und ist in eigener Praxis tätig. Inhaltliche Schwerpunkte: ACT bei Angst- und Zwangsstörungen und die Nutzung von Metaphern und Impacttechniken im therapeutischen Kontext.

Zeit: Montag, den 24.02.2020 - Dienstag, den 25.02.2020 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) zählt zu den Verfahren der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und umfasst ein transdiagnostisches Erklärungs- und Therapiemodell. In dessen Mittelpunkt steht die Förderung der psychischen Flexibilität, d.h. die Fähigkeit, das eigene Verhalten den aktuellen Kontextbedingungen anzupassen und nach persönlich bedeutsamen, frei gewählten Werten auszurichten. Statt auf „Symptomreduktion“ zu fokussieren, vermittelt die ACT Fertigkeiten, mit schmerzlichen Erlebensweisen annehmend umzugehen, einschränkende, innere Regeln mit Abstand zu betrachten und sich für die persönlichen Werte im Hier und Jetzt stärker zu engagieren.

 

Inhalt:

- Theoretisch-philosophischer Hintergrund und wissenschaftliche Basis der ACT
-  Modelle der Psychopathologie und der zentralen therapeutischen Prozesse   
-  Grundhaltung und Kernkompetenzen des Therapeuten
-  Übergreifende therapeutische Methoden (Achtsamkeit, Verhaltensanalyse, Kreative Hoffnungslosigkeit, Metaphern, Paradoxien, erfahrungsgeleitete Übungen)
- Fallkonzeption

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2020-3
Titel: Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS
Leitung:

Die Referentin Doris Reveland ist Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin. Sie arbeitete 10 Jahre therapeutisch in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Training mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie“ am ISS verantwortlich.

 

Zeit: Montag, den 06.04.2020 - Dienstag, den 07.04.2020 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

 

Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen.
Jede Trainingseinheit ist in 3 Teile gegliedert:

- soziale Kompetenz,

- Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen,

- verblüffende Tricks.

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß, Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.
Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Die Eltern werden durch 2 Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt.

 

Inhalt:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert.
Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.
Das Buch incl. der CD mit allen Arbeitsmaterialien wird als Seminarskript ausgeteilt.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Form:

Kleiner Theorieinput, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2020-3a
Titel: Sinn und Leichtigkeit – Salutogenese für Beraterinnen und Leitungskräfte
Leitung:

Barbara Glaser, selbstständige Supervisorin DGSv seit 2006, Fachberaterin BGM, mit systemisch- integrativem Beratungsansatz. Sie war u.a. Geschäftsführerin einer ehrenamtlichen Suchthilfeorganisation, leitet seit vielen Jahren MA-Schulungen und arbeitet mit Führungskräften und Teams besonders im Bereich Sozialpsychiatrie, sowie als Organisationsberaterin. Schwerpunkt: Führungsberatung, TE, Gesundheitsmanagement.

Zeit: Dienstag, den 28.04.2020 (10:00-17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Was bringt, was kostet Energie bei der Arbeit als BeraterIn und Leitungskraft? Und wie bleibt man gesund in den Wechselfällen und Phasen des (Arbeits-) Lebens, ohne den Sinn und die Freude an der Arbeit zu verlieren.

Dieses Angebot möchte Impulse geben zur Verortung eigener (Belastungs-)Grenzen als BeraterIn und Führungskraft und zur aktiven Gestaltung einer gesunden Balance zwischen beruflichen Anforderungen und persönlicher Selbstfürsorge.  Grundlage ist das SOC Modell Antonovsky´s, einem der Pioniere der Burnoutforschung. SOC bedeutet Sense of Coherence, und meint das Verstehen, Handhaben und Integrieren von Herausforderungen. Es ist ein klares und praxistaugliches Modell, das seine Wirksamkeit in der konkreten Anwendung in der Arbeitsrealität entfaltet. Grundthese der Salutogenese nach Antonovsky ist: Arbeit und Leben sollen als gestaltbar und sinnvoll erlebt werden, damit die körperliche und seelische Gesundheit erhalten bleibt. Dabei muss Arbeit nicht immer leicht und wird selten konfliktfrei sein. Krisen, Scheitern, Neubesinnung sind in diesem ganzheitlichen Ansatz nicht ausgegrenzter „Schatten“, sondern bewusst integriertes Material zum persönlichen Wachstum.

 

Inhalt:

  • Kennenlernen des  SOC Modells
  • Erstellen Ihrer individuellen Be- und Entlastungsdiagnose
  • Die Erarbeitung kleiner und konkret umsetzbarer Tools und Schritte, die in „Tunnelsituationen“ Raum verschaffen - alltagstauglich
  • Fragen zu geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen und –belastungen
  • Einblick in Resilienz und Selbstfürsorge im Sinne des „Anfängergeistes“
  • Konkreter Alltagstransfer und Tipps zum „Dranbleiben“

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 150,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2020-4
Titel: „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ nach Schulz von Thun.
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 04.05.2020 bis Dienstag, den 05.05.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13-14 Uhr
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Teilnehmenden haben im Einführungsworkshop die Anwendung des Inneren Teams im Coaching kennen gelernt und erste Schritte zur Analyse sowie Darstellung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern unternommen. Im Aufbauworkshop werden Ansätze vorgestellt, wie der Coach und sein Klient ausgehend von dieser Analyse mit einzelnen oder mehreren Teammitgliedern vertiefend weiterarbeiten können. Anhand von didaktischen Beispielen sowie den Eigenbeispielen der Teilnehmer werden diese Ansätze theoretisch vermittelt und praktisch erfahrbar.

Inhalt:

Der Aufbauworkshop bietet eine theoretische und praktische Vertiefung der Arbeit mit dem Inneren Team. Der Begriff des „Oberhauptes“ als Teamchef wird eingeführt und die Rolle sowie die Aufgaben des Oberhauptes beleuchtet. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, mit denen der Klient in der Wahrnehmung und Ausübung seiner Oberhauptposition unterstützt werden kann. Hierzu gehört die teilweise erlebnisaktivierende (Stühle-)Arbeit

  • mit einem Teammitglied: Erkundung, Entwicklung
  • mit zwei Teammitgliedern: innere Konfliktklärung
  • mit mehreren Teammitgliedern: innere Ratsversammlung

Die Entwicklung von Lösungsansätzen wie zum Beispiel einer stimmigen „Aufstellung“ des Inneren Teams runden den Workshop ab. Ähnlich wie im Einführungsworkshop arbeiten die Teilnehmenden wechselseitig als Coach und als Klient an ihren eigenen Beispielen und reflektieren ihre Erfahrungen für ihre Tätigkeit als Berater / Coach.

VORAUSSETZUNG für die Teilnahme an diesem Kurs ist die vorherige Teilnahme am Einführungsworkshop „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“.

Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2020-5
Titel: „Einführung in die störungsübergreifende psychodramatische Gruppentherapie für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren“
Leitung:

Die Referentin Sabine Jantzen ist Psychologische Psychotherapeutin (VT), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Therapeutin (ISS), Psychodrama-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

 

Die Referentin Mirja Rusterholz ist Psychomotoriktherapeutin in der Primarschule, Schwerpunkt: Arbeit mit Gruppen, Psychotherapeutin für Integrative Körperpsychotherapi

Zeit: Freitag, den 07.08.2020 bis Samstag, den 08.08.2020 jeweils von 09:00 - 18:00 Uhr, Pause von 13-14 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Das Psychodrama setzt direkt am Impuls und erweitert an der Selbstorganisation des Kindes an. Manual-gestützte gruppentrainings sowie gruppenpsychotherapeutische Richtlinienverfahren können psychodramatisch grundlegend ergänzt werden.

 

Inhalt:

Das Kinderpsychodrama knüpft an die Fähigkeit von Kindern an, ihr psychisches Erleben u.a. im Symbolspiel zu gestalten:
Das Kind erlebt sein Interaktionsverhalten und seine Ressourcen, seine Konflikte und Störungen in der Spielrolle und macht diese damit für den mitspielenden Therapeuten bearbeitbar. Aversive Lebenserfahrungen und negativ bewertete Persönlichkeitsanteile  schreibt es dabei erfahrungsgemäss der Rolle des mitspielenden Therapeuten zu. Dieser ermöglicht dem Kind durch das therapeutisch geleitete Spiel die Integration unverarbeiteter Erlebnisse und Anteile. Handlungsalternativen werden aufgebaut und bestehende Ressourcen des Kindes gestärkt.
Im Workshop lernen Sie in Rollenspielen die Basistechniken des Kinderpsychodramas in Gruppen kennen. Dabei übernehmen Sie die Perspektive des Leiters sowie die der Kinder.

Wir beleuchten grundlegende gruppenpsychotherapeutische Aspekte.  Wie unterstützen wir die Selbstorganisation der Kinder in der Gruppenpsychotherapie? Wie passen wir die Interventionen der aktuellen Situation des Kindes und gleichzeitig den Bedürfnissen der Gruppe an? Sowie: Das Untergruppenspiel als Möglichkeit zur Kohäsion der Gruppe.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2020-6
Titel: Schuld, Schuldgefühl und schlechtes Gewissen
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 07.09.2020 - Dienstag, den 08.09.2020 (jeweils von 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tief greifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren werden beschrieben.

Inhalt:

Inhalte werden u.a. sein. • Schuld und Attribution • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels • Rache, Strafe und Schuld • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen • Übernommene oder stellvertretene Schuld • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen • Arbeit mit Personen, die unter einer “Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!) • Schuld und Berufswahl /die Motivation helfende Berufe zu ergreifen
• Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit • schlechtes Gewissen u. Selbstbestrafungstendenzen
Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung, sowie zwischen - verzeihen und die Schuld streichen - wird deutlich gemacht.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 16 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2020-7
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 18.09.2020 - Samstag, den 19.09.2020 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2020-8
Titel: „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen
Leitung:

Die Referentin Doris Reveland ist Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin. Sie ist für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie am ISS verantwortlich.

 

Der Referent Oliver Sommer, Soziologe MA, Mediator, Sozialmanager, Systemischer Therapeut (SG), ist Co-Leiter der „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie“ am ISS.

 

Zeit: Montag, den 21.09.2020 bis Dienstag, den 22.09.2020 (jeweils 09:30-17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Thema:  Kinder und Jugendliche gehen selten aus eigener Initiative in Therapie und Beratung. Im Sinne Steve de Shazers gelten sie i.d.R. als „geschickte Klienten“. Bezüglich einer Veränderungsmotivation zeigen sie sich häufig ambivalent.  Gleichzeitig befinden sie sich mitten im Prozess einer Ausdifferenzierung ihrer Persönlichkeit und tun dieses aktiv und auf ganz eigen-sinnige Weise.
In der Arbeit mit inneren Anteilen können wir diesen Besonderheiten gut begegnen. Ein Blick auf die Innenwelten ihrer Teil-Persönlichkeiten ermöglicht es Kindern und Jugendlichen auf eine erlebnisorientierte Art und Weise, auch komplexere eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken und einen differenzierenden Blick auf ihr Erleben zu werfen. So können auf spielerische Art und Weise Ressourcen entdeckt und alternatives Verhalten entwickelt werden.

 

Inhalt:

Im Workshop werden Grundlagen für die „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. Es werden vor allem Haltungen und Methoden gezeigt, welche einen Einstieg in die Arbeit  ermöglichen. Dazu gehören u.a. die Einleitung der Arbeit sowie die erste Erhebung von Anteilen, die Entwicklung einer beobachtenden Perspektive, Formen der Kontaktgestaltung zu Anteilen sowie die Beziehungsgestaltung unserer jungen Klienten zu diesen. Methodisch wird die Arbeit mit Imaginationen, Stuhlarbeit sowie mit Fingerpuppen vorgestellt.
Beispiele aus der eigenen beraterischen oder therapeutischen Praxis sowie die Bereitschaft, einen vorsichtigen Blick in das eigene „innere Erleben“ zu werfen, sind erwünscht.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. die Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2020-9
Titel: Metaphern, Geschichten und Rituale - Kreative Zugänge in Beratung, Coaching und Therapie
Leitung:

Dipl.-Psych. Kurt Pelzer ist Paar- und Familientherapeut und war langjähriger Leiter des Psychologischen Beratungszentrums Düren. Er ist Lehrender Supervisor (SG/DGSV) und Vorstandsmitglied der Systemischen Gesellschaft.

Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung tätig u.a. bei der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung (APF) in Köln und der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung(BKE).

Zeit: Montag, den 19.10.2020 bis Dienstag, den 20.10.2020 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Wohl kaum ein Gespräch kommt ohne bildhafte Beschreibungen und Erzählungen aus. Auch Geschichten sind nicht nur bei Kindern beliebt, sondern bereichern und „verdichten“ Erlebtes und Relevantes in einer sprachlich kreativen Form. Sie transportieren Traditionen und Leitideen, beinhalten hilfreiche Lösungswege und helfen, Unvermeidbares zu bewältigen. Spezielle Ansätze, z.B. die narrative Therapie oder das „Storytelling“ in Marketing und Organisationsberatung nutzen analoge Sprachbilder für die Entwicklung und förderliche Unterstützung von Mensch, Produkt und Organisation.

Inhalt:

In dem zweitägigen Seminar soll der bewusste und gezieltere Umgang mit und der Einsatz von Metaphern und Geschichten vorgestellt und an mitgebrachten Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis erprobt werden. Im Weiteren werden die Bedeutung und Funktionen von Ritualen in Familien, Organisationen und Kulturen diskutiert. Wie können wir „die Kraft des Rituals“ in Beratung, Coaching und Therapie zu unterschiedlichen Zwecken im Sinne unserer Klienten(Systeme) nutzbar machen? Und was gilt es beim Einsatz bzw. der „Konstruktion“ von Ritualen zu beachten?
Metaphern, Geschichten und Rituale können Beratungsprozesse fokussieren, kreative Lösungen unterstützen und nicht zuletzt den Arbeitsalltag der Profis kreativer und bunter machen.


Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. die Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2020-10
Titel: Losgehen
Leitung:

Die Referentin Doris Röschmann ist Diplom-Psychologin und arbeitet als systemischer Coach und systemische Therapeutin (SG) in eigener Praxis in Hamburg. Sie ist Dozentin an der coachingakademie sowie am Schulz von Thun Institut für Kommunikation.

 

Der Referent Matthias Schmidt ist freiberuflich als systemischer Coach tätig. Neben seiner Beratungs- und Ausbildungstätigkeit u.a. in der coachingakademie arbeitet er seit 2006 als Diplom-Psychologe im Beratungs- und Seelsorgezentrum der Hamburger Hauptkirche St. Petri.

 

Zeit: Montag, den 09.11.2020 - Dienstag, den 10.11.2019 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg
Thema:

Dieses Seminar fußt auf den Stationen der sog. Heldenreise, einem Weg zur Findung der inneren Bestimmung und Berufung. Dabei zeichnen wir den Prozess nach, den Menschen häufig durchleben, wenn sie sich auf die Suche nach dem machen, was sie „eigentlich wollen“.

 

Inhalt:

Auf den Etappen dieses Weges machen die Teilnehmenden Bekanntschaft mit ihren Sehnsüchten und Begabungen sowie den Kräften, die ihrer Verwirklichung unbewusst entgegenstehen. Den Begabungen Raum zu geben sowie die Verhinderer zu integrieren ermöglicht mehr Selbstbestimmung und innere Freiheit.

Im Seminar arbeiten wir mit hypno-systemischen und ressourcenorientierten Methoden sowie mit den Erkenntnissen aus der Arbeit mit Glaubenssätzen.
Es richtet sich an alle Menschen, die Lust auf  Selbstexploration haben und von dem Bedürfnis geleitet sind, ihre inneren Entwicklungsprozesse bewusster wahrzunehmen und aufzugreifen. Für Menschen, die in Coaching und Beratung tätig sind, kann es eine Anregung für die Unterstützung solcher Personen sein, die ihr Leben neu entwickeln, sich „auf den Weg machen“ wollen.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





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