Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop Thema Termin
W2021-1 Den Lebenskompass neu ausrichten - ein ACT-Workshop (Akzeptanz und Commitment-Therapie) Mo, 08.02.2021 - Dienstag den 09.02.2021 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
W 2021-2 Getrennte Eltern streiten, die Kinder leiden Di, 16.03.2021 - Mittwoch, den 17.03.2021 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
W 2021-3 Agiles Arbeiten leicht gemacht Mo, 29.03.2021 (09:00-18:00 Uhr) und Dienstag 30.03.2021 (09:00 - 13.00 Uhr)
W 2021-4 Ressourcenorientiertes „Parental Transition Coaching“ – systemisches Coaching von berufstätigen Eltern in Übergangssituationen Mo, 12.04.2021 09:00-17:00 Uhr mit Pause von 13:00-14:00 Uhr
W2021-5 Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS Mo, 31.05.2021 - Dienstag, den 01.06.2021 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
W 2021-6 Sprachmagie: Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung. Surfen statt Ackern im Klientengespräch. Mo, 14.06.2021 - Dienstag, den 15.6.2021 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2021-7 „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen Mo, 30.08.2021 bis Dienstag, den 31.08.2021 (jeweils 09:30-17:00 Uhr)
W 2021-8 Scham und Peinlichkeit Mo, 06.09.2021 - Dienstag, den 07.09.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2021-9 Metaphern, Geschichten und Rituale - Kreative Zugänge in Beratung, Coaching und Therapie Mo, 13.09.2021 bis Dienstag, den 14.09.2021 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2021-10 Losgehen Mo, 08.11.2021 - Dienstag, den 09.11.2021 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
W 2021-11 Häusliche Gewalt Mo, 15.11.2021 - Dienstag, den 16.11.2021 jeweils von 09:30 - 17:00 Uhr
W 2021-12 Einführung in die systemische Therapie und Beratung Fr, 19.11.2021 - Samstag, den 20.11.2021 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Workshop W2021-1
Titel: Den Lebenskompass neu ausrichten - ein ACT-Workshop (Akzeptanz und Commitment-Therapie)
Leitung:

Die Referentin Johanna Schriefer ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT- Therapeutin ACBS und Mediatorin. Sie ist tätig in einer Privatpraxis und als Dozentin sowie Lehrtherapeutin (VT) an staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten und Supervisorin für Einrichtungen des Gesundheitswesens.

 

Die Referentin Anne Rotthaus ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT-Therapeutin ACBS, Dozentin und Supervisorin (VT) und ist in eigener Praxis tätig. Inhaltliche Schwerpunkte: ACT bei Angst- und Zwangsstörungen und die Nutzung von Metaphern und Impacttechniken im therapeutischen Kontext.

Zeit: Montag, den 08.02.2021 - Dienstag den 09.02.2021 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) zählt zu den Verfahren der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und umfasst ein transdiagnostisches Erklärungs- und Therapiemodell. In dessen Mittelpunkt steht die Förderung der psychischen Flexibilität, d.h. die Fähigkeit, das eigene Verhalten den aktuellen Kontextbedingungen anzupassen und nach persönlich bedeutsamen, frei gewählten Werten auszurichten. Statt auf „Symptomreduktion“ zu fokussieren, vermittelt die ACT Fertigkeiten, mit schmerzlichen Erlebensweisen annehmend umzugehen, einschränkende, innere Regeln mit Abstand zu betrachten und sich für die persönlichen Werte im Hier und Jetzt stärker zu engagieren.

 

Inhalt:

- Theoretisch-philosophischer Hintergrund und wissenschaftliche Basis der ACT
-  Modelle der Psychopathologie und der zentralen therapeutischen Prozesse   
-  Grundhaltung und Kernkompetenzen des Therapeuten
-  Übergreifende therapeutische Methoden (Achtsamkeit, Verhaltensanalyse, Kreative Hoffnungslosigkeit, Metaphern, Paradoxien, erfahrungsgeleitete Übungen)
- Fallkonzeption

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2021-2
Titel: Getrennte Eltern streiten, die Kinder leiden
Leitung:

Justine van Lawick ist klinische Psychologin, Paar- und Familientherapeutin, internatio- nale Autorin, Senior Trainer und Supervisor in der systemischen Therapie.

Sie arbeitete in der Erwachsenenpsychiatrie und Kinderpsychiatrie und war im Jahr 1984 eine der Gründerinnen des Lorentzhuis, einem Zentrum für systemische Therapie, Training und Beratung.

Sie spezialisierte sich auf Therapie mit Gewalt und Dämonisierung in Familien, worin die Stimmen von allen Beteiligten wichtig sind.

In den letzten Jahren konzentrierte sie sich auf die Behandlung von Kindern und Eltern im Kontext von hoch strittigen Scheidungen. Zusammen mit Margreet Visser schrieb sie das Buch „Kinder aus der Klemme“ (Auer Verlag).

Zeit: Dienstag, den 16.03.2021 - Mittwoch, den 17.03.2021 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg
Thema:

Arbeiten mit Kindern, Eltern und ihren Netzwerken im Kontext von Hochkonflikt- Scheidungen.

 

Inhalt:

Wenn getrennte Eltern in Konflikt sind und einander dämonisieren, sind die Kinder und auch die Eltern selbst in der Klemme. Auch andere wie Großeltern, neue Partner, Familie, Freunde, aber auch professionell Involvierte, sind oft in Kampfspiralen verstrickt.
In diesem praxisorientierten zweitägigen Workshop wird innovative systemische Arbeit mit Eltern, Kindern und dem weiteren Netzwerk vorgestellt. Anhand von Theorie, vielen Videobeispielen und Rollenspielen wird gezeigt, wie man in verschiedenen Phasen mit diesen oft chronisch konfliktbehafteten Familien pragmatisch arbeiten kann. Wir nutzen dialogische, verbale, nonverbale Übungen und künstlerische Ausdrucks- formen wie Klips, Graffiti, Theater, Tanz und Musik, um die Familien bei der Bearbei- tung der Probleme zu unterstützen.

Teilnehmer*innen können Techniken ausprobieren und über Anwendungsmöglich- keiten in ihren eigenen spezifischen Arbeitskontexten reflektieren.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-3
Titel: Agiles Arbeiten leicht gemacht
Leitung:

Petra Friedlaender ist Systemische Beraterin und Coach. Als Seniorberaterin der SO Beratergruppe ist sie für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen tätig.

Zeit: Montag, den 29.03.2021 (09:00-18:00 Uhr) und Dienstag 30.03.2021 (09:00 - 13.00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Im Zuge stetiger und komplexer Veränderungen gilt es anpassungsfähig für Anfor- derungen zu sein, die von außen wie auch von innen an eine Organisation gestellt werden. Um diesen Anforderungen besser gerecht werden zu können und beweg- licher zu sein, wird vielfach auf agiles Arbeiten gesetzt. Hinter „agil“ stehen Methoden und Instrumente – vor allem aber eine Haltung, die einen erweiternden Blick auf das Gewohnte ermöglicht. Welcher Nutzen steckt im agilen Arbeiten und was bedeutet das für das konkrete Denken und Handeln im Alltag? Wie kann ich agiles Arbeiten starten in meiner Organisation und was benötige ich dafür? Neben den Möglichkeiten, die sich für die Organisation als Ganzes daraus ergeben, wird immer auch der Blick darauf gerichtet, was sich dadurch für Teams und deren Leitung ändert.

 

Inhalt:

Dieser Workshop bietet eine Einführung in agiles Arbeiten. Der Blick auf das dahinter- liegende Konzept, die Methoden und die Verbindung zur systemischen Haltung zeigen Möglichkeiten auf, wann und wie Organisationen agiles Arbeiten sinnvoll einsetzen können. Die Teilnehmer*innen lernen agile Methoden kennen und erproben sie im Workshop.

 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

220,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 165,00 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-4
Titel: Ressourcenorientiertes „Parental Transition Coaching“ – systemisches Coaching von berufstätigen Eltern in Übergangssituationen
Leitung:

Katja Bolle ist Diplom-Psychologin und Systemischer Coach und Systemische Super- visorin. Sie ist selbst Mutter von drei Kindern und hat als Führungskraft Mitarbei- ter*innen darin unterstützt, eigene Visionen davon zu entwickeln, wie Berufstätigkeit, Karriere, Familie und Selbstfürsorge sich gegenseitig bereichernde Ressourcen werden und Potenziale auf allen Ebenen bestmöglich freigesetzt werden.

Zeit: Montag, den 12.04.2021 09:00-17:00 Uhr mit Pause von 13:00-14:00 Uhr
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

„Sich einbezogen, geschätzt und unterstützt zu fühlen, um die richtige Balance zwi- schen Familie und Beruf zu finden, ehrlich Schlüsselmomente zu identifizieren und zu sehen, wo es schwierig wird. Das hat es so viel leichter gemacht, es hat den Stress enorm reduziert und Lösungen ermöglicht. Ich bin deutlich leistungsfähiger und prä- senter als nach der ersten Elternzeit ohne Unterstützung“, sagt ein Vater nach der zweiten Elternzeit.

Ressourcenorientiertes „Parental Transition Coaching“ wird auf verschiedenen Unter- nehmensebenen mit Erfolg eingesetzt. Ziel ist es, die Veränderungsprozesse, die mit Übergängen zu Mutterschaft, Elternzeit und anschließendem Wiedereinstieg einherge- hen, so zu gestalten, dass Elternschaft nicht als Karrierehindernis erlebt wird. Werden Reibungsverluste minimiert und einer Überlastung vorgebeugt, können Talente und Potentiale weiter entwickelt und gehalten werden. Teams und Abteilungen arbeiten kollegialer und strukturierter zusammen, wenn Schlüsselthemen vorausschauend, kon- kret und klar besprochen werden.

Die aktuelle Pandemie-Situation in ihrer Komplexität stellt für berufstätige Eltern eine neue Übergangssituation dar. Ob im Home-Office oder nicht, die Anforderungen zu managen und beruflich leistungsstark zu bleiben, bedürfen einer Neu-Organisation.

Umfang der Beratung:

4 Coachings á 90 Minuten per Zoom, jeweils eine davon mit der Führungskraft und Teamkolleg*innen gemeinsam.

 

Inhalt:

Als Coach, Führungskraft oder als selbst berufstätiges Elternteil können Sie auf ver- schiedene Weise von diesem Workshop profitieren. Es werden konkrete Konzepte für die Umsetzung von „Parental Transition Coaching“ in der Arbeitswelt vorgestellt. Wir arbeiten an Schlüsselthemen und Lösungsansätzen. Sie erfahren, wie Sie als Coach oder Führungskraft Ihre Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen für das Thema sensi- bilisieren und Übergänge und Veränderungen gezielt und vorausschauend gestalten.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

150,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 112,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W2021-5
Titel: Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS
Leitung:

Die Referentin Doris Reveland ist Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin. Sie arbeitete 10 Jahre therapeutisch in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Training mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie“ am ISS verantwortlich.

 

Zeit: Montag, den 31.05.2021 - Dienstag, den 01.06.2021 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

 

Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen.
Jede Trainingseinheit ist in 3 Teile gegliedert:

- soziale Kompetenz,

- Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen,

- verblüffende Tricks.

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß, Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.
Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Die Eltern werden durch 2 Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt.

 

Inhalt:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert.
Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.
Das Buch incl. der CD mit allen Arbeitsmaterialien wird als Seminarskript ausgeteilt.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Form:

Kleiner Theorieinput, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2021-6
Titel: Sprachmagie: Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung. Surfen statt Ackern im Klientengespräch.
Leitung:

Dr. Stefan Goes, Dr. phil., Schwerpunkt Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung (Georg-August-Universität Göttingen), Systemischer Berater SG (Institut für Systemische Studien, Hamburg). Seit über 20 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. 2003-2010 Lehre an der Georg-August-Universität Göttingen (Fachbereich Germanistik: linguasystemische Unternehmensberatung), seit 2004 Lehre an der FH Lübeck (Führung und Selbstmanagement in den Studiengängen BWL und Wirtschaftsingenieurwesen, am Institut für Entrepreneurship und Business Development sowie dem Career Development Center).

Zeit: Montag, den 14.06.2021 - Dienstag, den 15.6.2021 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Anwendungen: vertiefende Qualifikation, Anwendung in Therapie, Beratung und Coaching

Lernziele: 

  • sprachwissenschaftliche und systemische Kenntnisse und Methoden auf die gesprochene Alltagssprache

       anwenden können – und so

  • die Äußerungen des Gesprächspartners hochpräzise analysieren und deuten können – sowie
  • auch sehr anspruchsvolle Gespräche wirksam steuern können

Lernform: Anhand von Lehrbeispielen, im Workshop aufgenommenen Gesprächsübungen und der Arbeit an konkreten Anliegen

  • erlernen die Teilnehmerinnen die Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse,
  • üben anhand des neu Gelernten, Gespräche präzise analysieren und steuern zu können und
  • betten die neue Methodik in ihre eigene Arbeitsweise ein
Inhalt:

Diese Aspekte werden behandelt:

  • Konstruktion von Wirklichkeit und die Interaktion von Geschichte, Haltung, Zielen und Handel
  • Stimme: Prosodie und paraverbale Äußerungen deuten und anwenden
  • Selbst- und Fremd-Korrekturen, „Versprecher“ als Hinweise zu Gefühlen und Gedanken
  • Bedeutungsvariation und Emotionalität in Sprache
  • Sinn und Beziehung im Gespräch
  • die Gesetze der Redeorganisation und ihre Möglichkeiten
  • Das Anwenden systemischer Methoden in Analyse und Fragemethodik
  • systemische Erkundung mit linguistischen Mitteln noch wirksamer gestalten

Zielgruppe:

TherapeutInnen, BeraterInnen, Coaches

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2021-7
Titel: „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen
Leitung:

Die Referentin Doris Reveland ist Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin. Sie ist für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie am ISS verantwortlich.

 

Der Referent Oliver Sommer, Soziologe MA, Mediator, Sozialmanager, Systemischer Therapeut (SG), ist Co-Leiter der „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und -therapie“ am ISS.

 

Zeit: Montag, den 30.08.2021 bis Dienstag, den 31.08.2021 (jeweils 09:30-17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Thema:  Kinder und Jugendliche gehen selten aus eigener Initiative in Therapie und Beratung. Im Sinne Steve de Shazers gelten sie i.d.R. als „geschickte Klienten“. Bezüglich einer Veränderungsmotivation zeigen sie sich häufig ambivalent.  Gleichzeitig befinden sie sich mitten im Prozess einer Ausdifferenzierung ihrer Persönlichkeit und tun dieses aktiv und auf ganz eigen-sinnige Weise.
In der Arbeit mit inneren Anteilen können wir diesen Besonderheiten gut begegnen. Ein Blick auf die Innenwelten ihrer Teil-Persönlichkeiten ermöglicht es Kindern und Jugendlichen auf eine erlebnisorientierte Art und Weise, auch komplexere eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken und einen differenzierenden Blick auf ihr Erleben zu werfen. So können auf spielerische Art und Weise Ressourcen entdeckt und alternatives Verhalten entwickelt werden.

 

Inhalt:

Im Workshop werden Grundlagen für die „Teile-Arbeit“ mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. Es werden vor allem Haltungen und Methoden gezeigt, welche einen Einstieg in die Arbeit  ermöglichen. Dazu gehören u.a. die Einleitung der Arbeit sowie die erste Erhebung von Anteilen, die Entwicklung einer beobachtenden Perspektive, Formen der Kontaktgestaltung zu Anteilen sowie die Beziehungsgestaltung unserer jungen Klienten zu diesen. Methodisch wird die Arbeit mit Imaginationen, Stuhlarbeit sowie mit Fingerpuppen vorgestellt.
Beispiele aus der eigenen beraterischen oder therapeutischen Praxis sowie die Bereitschaft, einen vorsichtigen Blick in das eigene „innere Erleben“ zu werfen, sind erwünscht.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. die Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-8
Titel: Scham und Peinlichkeit
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 06.09.2021 - Dienstag, den 07.09.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress  auslösen. Aus Angst vor  beschämenden Situationen vermeiden viele Menschen, sich in Situationen zu begeben, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und  peinlich werden könnten. Sie bleiben so unter ihren Möglichkeiten.

Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen  auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen  außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern wenig Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden wirksame hypnotherapeutische und  systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen demonstriert  und vorgestellt.

Inhalte werden unter anderem sein:

  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste. Präsentations- und Leistungsprobleme im Zusammenhang mit Schamthemen
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-9
Titel: Metaphern, Geschichten und Rituale - Kreative Zugänge in Beratung, Coaching und Therapie
Leitung:

Dipl.-Psych. Kurt Pelzer ist Paar- und Familientherapeut und war langjähriger Leiter des Psychologischen Beratungszentrums Düren. Er ist Lehrender Supervisor (SG/DGSV) und Vorstandsmitglied der Systemischen Gesellschaft.

Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung tätig u.a. bei der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung (APF) in Köln und der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung(BKE).

Zeit: Montag, den 13.09.2021 bis Dienstag, den 14.09.2021 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Wohl kaum ein Gespräch kommt ohne bildhafte Beschreibungen und Erzählungen aus. Auch Geschichten sind nicht nur bei Kindern beliebt, sondern bereichern und „verdichten“ Erlebtes und Relevantes in einer sprachlich kreativen Form. Sie transportieren Traditionen und Leitideen, beinhalten hilfreiche Lösungswege und helfen, Unvermeidbares zu bewältigen. Spezielle Ansätze, z.B. die narrative Therapie oder das „Storytelling“ in Marketing und Organisationsberatung nutzen analoge Sprachbilder für die Entwicklung und förderliche Unterstützung von Mensch, Produkt und Organisation.

Inhalt:

In dem zweitägigen Seminar soll der bewusste und gezieltere Umgang mit und der Einsatz von Metaphern und Geschichten vorgestellt und an mitgebrachten Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis erprobt werden. Im Weiteren werden die Bedeutung und Funktionen von Ritualen in Familien, Organisationen und Kulturen diskutiert. Wie können wir „die Kraft des Rituals“ in Beratung, Coaching und Therapie zu unterschiedlichen Zwecken im Sinne unserer Klienten(Systeme) nutzbar machen? Und was gilt es beim Einsatz bzw. der „Konstruktion“ von Ritualen zu beachten?
Metaphern, Geschichten und Rituale können Beratungsprozesse fokussieren, kreative Lösungen unterstützen und nicht zuletzt den Arbeitsalltag der Profis kreativer und bunter machen.


Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. die Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

 

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-10
Titel: Losgehen
Leitung:

Die Referentin Doris Röschmann ist Diplom-Psychologin und arbeitet als systemischer Coach und systemische Therapeutin (SG) in eigener Praxis in Hamburg. Sie ist Dozentin an der coachingakademie sowie am Schulz von Thun Institut für Kommunikation.

 

Der Referent Matthias Schmidt ist freiberuflich als systemischer Coach tätig. Neben seiner Beratungs- und Ausbildungstätigkeit u.a. in der coachingakademie arbeitet er seit 2006 als Diplom-Psychologe im Beratungs- und Seelsorgezentrum der Hamburger Hauptkirche St. Petri.

 

Zeit: Montag, den 08.11.2021 - Dienstag, den 09.11.2021 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg
Thema:

Dieses Seminar fußt auf den Stationen der sog. Heldenreise, einem Weg zur Findung der inneren Bestimmung und Berufung. Dabei zeichnen wir den Prozess nach, den Menschen häufig durchleben, wenn sie sich auf die Suche machen, was sie „eigentlich wollen“.

In diesem Workshop zeichnen wir den inneren Prozess nach, den Menschen häufig durchleben, wenn sie sich den Grundfragen des Lebens nähern: Wer bin ich und was will ich eigentlich? Auf den Etappen dieser inneren „Reise“ finden die Teilnehmen- den Zugang zu ihren Sehnsüchten und Begabungen und lernen Methoden kennen, wie sie diese auf metaphorische Weise visualisieren und versprachlichen können. Die unbewussten Kräfte, die der Verwirklichung der inneren Bestimmung und Berufung entgegenstehen, werden identifiziert und Wege der Integration aufgezeigt. Den Bega- bungen Raum zu geben sowie die „Verhinderer“ zu integrieren ermöglicht mehr Selbst- bestimmung und innere Freiheit.

Im Workshop arbeiten wir mit hypno-systemischen und ressourcenorientierten Metho- den. Die Teilnehmenden sollten Lust und Bereitschaft zur Selbstexploration mitbringen und von dem Bedürfnis geleitet sein, eigene Entfaltungsprozesse bewusster wahrzu- nehmen und aufzugreifen.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

 

Inhalt:

Auf den Etappen dieses Weges machen die Teilnehmenden Bekanntschaft mit ihren Sehnsüchten und Begabungen sowie den Kräften, die ihrer Verwirklichung unbewusst entgegenstehen. Den Begabungen Raum zu geben sowie die Verhinderer zu integrieren ermöglicht mehr Selbstbestimmung und innere Freiheit.

Im Seminar arbeiten wir mit hypno-systemischen und ressourcenorientierten Methoden sowie mit den Erkenntnissen aus der Arbeit mit Glaubenssätzen.
Es richtet sich an alle Menschen, die Lust auf  Selbstexploration haben und von dem Bedürfnis geleitet sind, ihre inneren Entwicklungsprozesse bewusster wahrzunehmen und aufzugreifen. Für Menschen, die in Coaching und Beratung tätig sind, kann es eine Anregung für die Unterstützung solcher Personen sein, die ihr Leben neu entwickeln, sich „auf den Weg machen“ wollen.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-11
Titel: Häusliche Gewalt
Leitung:

Die Referentin Cornelia Tietze war über viele Jahre als Beraterin für Opfer von häuslicher Gewalt in Hamburg tätig. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Arbeit mit hochstrittigen Eltern im familiengerichtlichen Verfahren, Familienmediation und Paarberatung.

 

Zeit: Montag, den 15.11.2021 - Dienstag, den 16.11.2021 jeweils von 09:30 - 17:00 Uhr
Ort: Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg
Thema:

Gewalt in Partnerschaften ist ein Phänomen, das in allen Bereichen unserer Gesellschaft vorkommt. So erlebt jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens mindestens einmal eine Form körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt durch einen aktuellen oder einen früheren Partner. Häusliche Gewalt umfasst neben psychischer Gewalt und körperli- chen Übergriffen auch sexualisierte Übergriffe, soziale und wirtschaftliche Gewalt und das Erleben von Zwang und Kontrolle. Die Folgen des oft lang andauernden Gewalt- erlebens in dem Raum, der eigentlich Schutz, Entwicklung und Vertrautheit bieten soll, sind dementsprechend vielfältig und andauernd. Kinder, die Zeugen der elterlichen Gewalt werden, sind immer mitbetroffen und erleben das Zuhause und zwischen- menschliche Beziehungen vielfach als unsicher und instabil.

 

Inhalt:

In diesem zweitägigen Workshop wollen wir verschiedene Facetten des Phänomens Häusliche Gewalt beleuchten – im Fokus steht hier die Gewalt zwischen den erwach- senen Partnern einer Beziehung. Ziel ist, über die Beschäftigung mit dem Thema häus- liche Gewalt Ansatzpunkte für die eigene beraterische Arbeit zu entwickeln. Neben den Erscheinungsformen und individuellen Folgen des Gewalterlebens geht es um gefährdende Situationen und Beziehungskonstellationen. Warum Menschen in Gewalt- beziehungen (z.T. dauerhaft) verbleiben wird uns ebenso beschäftigen wie Versuche, die Dynamiken und Muster innerhalb der Beziehungen besser zu verstehen. Mittels Fallbeispielen richten wir den Blick auf das Erleben und die spezifischen Themen der Opfer, der Täter und der mitbetroffenen Kinder. Daneben werden wir uns mit der Frage befassen, welche Interventionen geeignet sein können, Gewalt zu beenden oder zumindest zu verringern und die persönliche Sicherheit der Betroffenen zu erhöhen. Rechtliche Interventionen und Abläufe werden vorgestellt (z.B. zivilrechtlicher Gewalt- schutz), aber auch Möglichkeiten innerhalb eines Beratungssettings, wie die Entwick- lung eines persönlichen Sicherheitsplanes. Ein weiteres Augenmerk richten wir auf das Opferhilfesystem und die Vermittlung an spezialisierte Beratungsstellen als weitere Unterstützung für die jeweiligen Familienmitglieder.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

290,00 € für Nichtmitglieder (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind) 217,50 € für ISS-Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer*innen





Workshop W 2021-12
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

Der Therapieansatz des ISS ist von den Mitarbeiter*innen des Instituts in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im „Arbeitskreis Fami- lientherapie“ in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ham- burg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieses Einführungsworkshops wird von zwei Mitarbeiter*innen des Instituts übernommen, die die künftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Inhalt:

Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie und Beratung gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Der Workshop eignet sich für alle, die an der systemischen Arbeitsweise interes- siert sind und / oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Themen:

• Erkenntnistheorie

• Soziale Systeme

• Reflecting Team

• Interventionserarbeitung

• Arbeit mit eigenen Anliegen

 

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Zeit: Freitag, den 19.11.2021 - Samstag, den 20.11.2021 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Inhalt:

Der Therapieansatz des ISS ist von den Mitarbeiter*innen des Instituts in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im „Arbeitskreis Fami- lientherapie“ in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ham- burg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieses Einführungsworkshops wird von zwei Mitarbeiter*innen des Instituts übernommen, die die künftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Inhalt:

Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie und Beratung gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Der Workshop eignet sich für alle, die an der systemischen Arbeitsweise interes- siert sind und / oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Themen:

  • Erkenntnistheorie

  • Soziale Systeme

  • Reflecting Team

  • Interventionserarbeitung

  • Arbeit mit eigenen Anliegen

    Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





© webdesign berlin by decobe