Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop W 2019-7
Titel: Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS
Leitung:

Doris Reveland (Diplom Sozialpädagogin) ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) in eigener Praxis in Hamburg, Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichen Therapeutin (SG). Bis 2013 arbeitete sie 10 Jahre in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Training mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und- therapie“  am ISS verantwortlich.

Zeit: Montag, den 26.08.2019 - Dienstag, den 27.08.2019 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen.

Jede Trainingseinheit ist in 3 Teile gegliedert.

  1. Soziale Kompetenz

Hier geht es um Themen wie Selbststärkung, Freundschaften, Kritik geben und annehmen, Gespräche mit Lehrkräften führen, Umgang mit Frustration und Ärger, Konflikte unter Jugendlichen.

  1. Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen

Wir vermitteln Lernstrategien, die an den Stärken von Menschen mit AD(H)S ansetzen und widmen uns Klassikern wie Motivation, Zeitmanagement, Vokabeln lernen, Referate strukturieren und präsentieren, Mappenführung, Tipps für die Rechtschreibung, Verbesserung der Merkfähigkeit, Planung von Klassenarbeiten.

  1. Verblüffende Tricks

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.

Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet.

Die Eltern werden durch 2 Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt.

Inhalt:

 

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert.

Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.

Das Buch incl. der CD mit allen Arbeitsmaterialien wird als Seminarskript ausgeteilt.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt

Form:

Kleiner Theorieinput, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-8
Titel: Kurs halten bei schwerem Wetter. Systemische Haltung und Zugänge in der Arbeit mit Streitpaaren und anderen eskalierenden Konfliktmustern.
Leitung:

Dipl.-Psych. Kurt Pelzer ist Paar- und Familientherapeut und war langjähriger Leiter des Psychologischen Beratungszentrums Düren. Er ist Lehrender Supervisor (SG/DGSV) und Vorstandsmitglied der Systemischen Gesellschaft.

Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung tätig u.a. bei der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung (APF) in Köln und der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung(BKE).

Zeit: Montag, den 09.09.2019 bis Dienstag, den 10.9.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Streitbare oder gar „hochkonflikthafte“ Paare, ob sie noch zusammenleben oder nach einer Trennung oder Scheidung  „im Rosenkrieg verbunden“ bleiben, fordern TherapeutInnen in mehrfacher Hinsicht heraus. Starke Affekte wie Hass und Wut, bewusste oder unbewusste Appelle zur Parteinahme, zähe Feindbilder und Eigenlogiken sowie energisches  Festhalten an dysfunktionalen Lösungsversuchen bilden die Klippen oder Untiefen, die die therapeutischen „Lotsen“ umschiffen müssen.

Der Ansatz einer „mediativ-orientierten“ Therapie ermöglicht ein besseres Verständnis für die Organisation und Eigendynamik konflikthafter Systeme, vermittelt praktische Hilfen für Rollen- und Auftragsklärung und fördert eine gute Balance zwischen Empathie und Abgrenzung und damit letztlich eine „resiliente“, stressmindernde Haltung der TherapeutInnen.

Inhalt:

In dem zweitägigen Seminar werden Konzepte und methodische Zugänge vorgestellt, an Fallbeispielen (gerne auch aus dem Teilnehmerkreis) veranschaulicht und zum Teil in Rollenspielen erprobt und weiterentwickelt. Anregungen für eine vertiefende Kleingruppenarbeit ermöglichen ein abwechslungsreiches Lernen.

Zu diesem Workshop sind alle InteressentInnen eingeladen, die in ihrer Arbeit  mit strittigen Paaren/Familien oder auch mit anderen Konfliktkonstellationen (z.B. in Teams, Abteilungen etc.) konfrontiert sind und neue Wege zu einem - vielleicht etwas unangestrengteren - Umgang mit den impliziten Herausforderungen  eskalierender Konfliktsysteme suchen.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.


Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2019-9
Titel: Scham und Peinlichkeit
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 16.09.2019 - Dienstag, den 17.09.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress  auslösen. Aus Angst vor  beschämenden Situationen vermeiden viele Menschen, sich in Situationen zu begeben, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und  peinlich werden könnten. Sie bleiben so unter ihren Möglichkeiten.

Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen  auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen  außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern wenig Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden wirksame hypnotherapeutische und  systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen demonstriert  und vorgestellt.

Inhalte werden unter anderem sein:

  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste. Präsentations- und Leistungsprobleme im Zusammenhang mit Schamthemen
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-10
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 22.11.2019 - Samstag, den 23.11.2019 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





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