Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop Thema Termin
W 2018-5 ACHTUNG: noch frei Plätze vorhanden! Methoden der Affektklärung und Affektbearbeitung. Schematherapeutische Konzepte und Ihre Adaptation für Systemische Therapeuten. Mo, 25.06.2018 bis Dienstag, den 26.06.2018 (jeweils 10-18 Uhr)
W 2018-6 Systemische und Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burn-Out Mo, 10.09.2018 - Dienstag, den 11.09.2018 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2018-7 Einführung in die systemische Therapie und Beratung Fr, 02.11.2018 - Samstag, den 03.11.2018 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
W 2019-1 „Du bist wie Deine Mutter!“ oder "Beim nächsten Mann wird alles anders! Leidvolle Reinszenierungen in Paarbeziehungen - Konzepte und Interventionen in der Paartherapie" Mo, 25.02.2019 bis Dienstag, den 26.02.2019 (jeweils 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-2 Vertiefende Einführung in die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) Mo, 18.03.2019 - Dienstag, den 19.03.2019 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
W 2019-3 Einführung in die „Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie und -beratung“ Fr, 22.03.2019 - Samstag, den 23.03.2019 (Fr. 14:00-20:00, Sa. 09:30 - 17:30 Uhr)
W 2019-4 „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Einführungsworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ (Schulz von Thun). Mo, 01.04.2019 bis Dienstag, den 02.04.2019 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-5 Sprachmagie: Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung. Surfen statt Ackern im Klientengespräch. Mo, 13.05.2019 - Dienstag, den 14.5.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-6 „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit „Inneren Team“ nach Schulz von Thun. Mo, 24.06.2019 bis Dienstag, den 25.06.2019 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-7 Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS Mo, 26.08.2019 - Dienstag, den 27.08.2019 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
W 2019-8 Kurs halten bei schwerem Wetter. Systemische Haltung und Zugänge in der Arbeit mit Streitpaaren und anderen eskalierenden Konfliktmustern. Mo, 09.09.2019 bis Dienstag, den 10.9.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-9 Scham und Peinlichkeit Mo, 16.09.2019 - Dienstag, den 17.09.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
W 2019-10 Einführung in die systemische Therapie und Beratung Fr, 22.11.2019 - Samstag, den 23.11.2019 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Workshop W 2018-5
Titel: ACHTUNG: noch frei Plätze vorhanden! Methoden der Affektklärung und Affektbearbeitung. Schematherapeutische Konzepte und Ihre Adaptation für Systemische Therapeuten.
Leitung:

Dr. Elisabeth Wagner ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie). Langjährige Ausbildungstätigkeit an der Lehranstalt für Systemische Familientherapie sowie an der Akademie für Psychotherapeutische Medizin. Institutionelle Erfahrung im Bereich der stationären Psychotherapie, Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, forensische Psychiatrie, Straftäterbehandlung.

Zeit: Montag, den 25.06.2018 bis Dienstag, den 26.06.2018 (jeweils 10-18 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Nicht zufällig hat Systemische Therapie bislang auf die Konzeptualisierung intrapsychischer Prozesse verzichtet: die interaktionelle Perspektive, Konstruktivismus und Lösungsorientierung verpflichten diesbezüglich zur Bescheidenheit. Die gezielte Beeinflussung von emotionalen Verarbeitungsprozessen wird in der systemischen Fachliteratur daher kaum berücksichtigt. Am ersten Seminartag sollen daher psychologische Konzepte vorgestellt werden, die für eine differenzierte Erfassung von Störungen der Emotionsverarbeitung hilfreich sind. Durch die synergetische Perspektive wird „systemtheoretische Anschlussfähigkeit“ hergestellt, die Implikationen für das Therapieverständnis werden diskutiert. 

Am zweiten Seminartag sollen die konkreten therapeutischen Schritte zur Erfassung und Benennung von intrapsychischen Mustern und die Erarbeitung einer mit der Klientin abgestimmten Fallkonzeption demonstriert werden. Dabei wird zunächst das Schema-Modus-Modell nach Jeffrey Young vorgestellt und die für systemische TherapeutInnen notwendigen Modifikationen diskutiert. In einem weiteren Schritt wird gezeigt, wie in einer strukturierten und schonenden Weise ein neues „inneres Drehbuch“ in Bezug auf die belastenden alten Erinnerungen entwickelt werden kann, wobei u.a. Interventionen des IRRT (Imagery Rescripting und Reprocessing Therapy) nach Schmucker & Köster vorgestellt werden.

Inhalt:

Die Akkreditierung wurde mit 16 Punkten von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg bewilligt.

 

 

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2018-6
Titel: Systemische und Hypnotherapeutische Ansätze bei Depressionen und Burn-Out
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 10.09.2018 - Dienstag, den 11.09.2018 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Depressive Klienten sind gleichwohl für viele Therapeuten schwierige und lästige Klienten, die viel klagen und wenig Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen liefern. Die Angebote des Therapeuten verhallen oft ohne Wirkung oder werden entwertet: “Bringt alles nichts, hat nichts genützt, Sie können mir auch nicht helfen”. Viele finden es ermüdend mit Depressiven zu arbeiten und fühlen sich nach der Sitzung geschlaucht und ausgelaugt.

 

Inhalte werden unter anderem sein: Was tun, wenn -

a) der Klient keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann (“eigentlich habe ich ja alles”) oder einen lähmt mit Generalisierungen (“hat ja doch alles keinen Sinn”)

b) der Klient keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt

c) der Klient klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert

d) ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann

e) mit Suizid droht

Ein weiterer Schwerpunkt sind Klienten mit einer Burn-Out- Problematik. Hier werden Behandlungsmöglichkeiten sowie Strategien zur Prävention dargestellt. Es wird erläutert, warum Burn-Out eine sinnvolle Diagnose in Abgrenzung zur Depression ist, und welche unterschiedlichen Kindheitserfahrungen eine Vorlage für Depressionen und welche eine für Burn-Out sind.

 

Das Seminar zeigt Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und Barrieren sowie Wege aus der Problem- und Regeltrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten, ein Konzept das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischer und hypnotherapeutischer Praxis integriert.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 16 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2018-7
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 02.11.2018 - Samstag, den 03.11.2018 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 16 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-1
Titel: „Du bist wie Deine Mutter!“ oder "Beim nächsten Mann wird alles anders! Leidvolle Reinszenierungen in Paarbeziehungen - Konzepte und Interventionen in der Paartherapie"
Leitung:

Dr. Sandra Konrad ist Diplom-Psychologin und Sachbuchautorin (u.a. „Das bleibt in der Familie“ und „Liebe machen“). Im Rahmen ihrer Dissertation forschte sie über die transgenerationalen Auswirkungen des Holocaust. Sie arbeitet seit 2001 als systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin in eigener Praxis in Hamburg.

Dipl.-Psych. Norman Späth arbeitet seit 2006 als systemischer Therapeut in eigener Praxis in Hamburg, mit Einzelklienten, Paaren und Familien. Er war zuvor für Beratungsstellen, im Bereich Erwachsenenbildung sowie als Consultant in der Wirtschaft tätig.

Zeit: Montag, den 25.02.2019 bis Dienstag, den 26.02.2019 (jeweils 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Paare in Krisen sind oft verzweifelt und tief enttäuscht, weil sich die Verheißungen der ersten Verliebtheit nicht erfüllt haben, der Traumpartner sich scheinbar als Mogelpackung erweist.
„Am Anfang warst du ganz anders!“ - aus stark und zielstrebig wird im Laufe der Zeit rücksichtslos und egoistisch, aus liebevoll und fürsorglich wird fordernd und erdrückend. 

Das Kollusionskonzept von Jürg Willi bietet eine wichtige Grundlage um sowohl Partnerwahl als auch Paarkonflikte auf der Basis von Schlüssel-Schloss-Phänomenen zu verstehen und zu behandeln. Therapeutisches Ziel ist es, fatale Attraktionen die auf Mangelerfahrungen aus der Kindheit beruhen zu identifizieren und defizitäre Verstrickungen aufzulösen um dann neue, positive Beziehungserfahrungen zu ermöglichen.

Auch das familiäre Erbe in Form von unbewussten Aufträgen, Gesetzen und Loyalitäten prägt unser Verhalten und spielt massiv in unsere Beziehungen hinein. Im Rahmen des Seminars werden Methoden vorgestellt, um aus der Herkunftsfamilie stammende destruktive transgenerationale Wiederholungen, Beziehungsmodelle, Bindungs- und Kommunikationsstörungen und das daraus entstehende Konfliktpotential herauszuarbeiten.

Inhalt:

An beiden Tagen wechseln sich Theorie, die Vorstellung und das Üben von Interventionen und Selbsterfahrung ab. Anhand von Fallbeispielen oder eigenen Themen werden Genogramme diskutiert, Skulpturarbeit nach Satir und andere aufstellende Methoden, die Ist- und Sollzustände visualisieren, in Kleingruppen geübt.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2019-2
Titel: Vertiefende Einführung in die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT)
Leitung:

Johanna Schriefer ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT Therapeutin ACBS und Mediatorin. Sie ist tätig in einer Privatpraxis und als Dozenten sowie Lehrtherapeutin (VT) an staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten und Supervisorin für Einrichtungen des Gesundheitswesens. Seit 2011 hält sie Vorträge und Workshops zum Thema ACT für verschiedene Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Fachtherapeuten, Pflegepersonal, Psychotherapeuten). Neben der Durchführung von Einführungs- und Fortgeschrittenen Workshops befasst sie sich mit den Themen „ACT bei Zwangsstörungen“ und „ACT bei Borderline“ sowie der praktischen Anwendung der Bezugsrahmentheorie im therapeutischen Setting. 

Die Referentin Dipl.-Psych. Anne Rotthaus ist Psychologische Psychotherapeutin, ACT Therapeutin ACBS , Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Ausbildungs- und Ambulanzleiterin am IFT-Nord, staatlich anerkanntes Institut für Aus- und Weiterbildung für Verhaltenstherapie in Kiel, privat praktizierende Psychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin (VT) u.a. am Zentrum für Integrative Psychiatrie/UKSH, dem IVPM der Schönklinik Bad Bramstedt sowie auf nationalen und internationalen ACT-Kongressen. Inhaltliche Schwerpunkte: ACT bei Angst- und Zwangsstörungen und die Nutzung  von Metaphern und Impacttechniken im therapeutischen Kontext.

Zeit: Montag, den 18.03.2019 - Dienstag, den 19.03.2019 (jeweils von 10:00-18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) zählt zu den Verfahren der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und umfasst ein transdiagnostisches Erklärungs- und Therapiemodell. In dessen Mittelpunkt steht die Förderung der psychischen Flexibilität, d.h. die Fähigkeit das eigene Verhalten den aktuellen Kontextbedingungen anzupassen und nach persönlich bedeutsamen, frei gewählten Werten auszurichten. Statt auf „Symptomreduktion“ zu fokussieren, vermittelt die ACT Fertigkeiten mit schmerzlichen Erlebensweisen annehmend umzugehen, einschränkende, innere Regeln mit Abstand zu betrachten und sich für die persönlichen Werte im Hier und Jetzt stärker zu engagieren.

In diesem Workshop werden die theoretisch-philosophischen Hintergründe, die wissenschaftliche Basis sowie die therapeutischen Kernprozesse der ACT dargestellt. In erfahrungsgeleiteten Übungen (Rollenspielen, Fallbeispielen, Selbsterfahrung in Einzelarbeit und in der Kleingruppe) werden therapeutische Methoden und Fertigkeiten vermittelt und eingeübt. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden gemeinsam ausgewertet und diskutiert. Fallbeispiele dienen der Veranschaulichung und können gerne von den TeilnehmerInnen eingebracht werden. Die Seminarinhalte werden den TeilnehmerInnen als Handout aufbereitet zur Verfügung gestellt und weiterführende Literatur zur Ansicht ausgestellt.

Inhalt:

  • Theoretisch-philosophischer Hintergrund und wissenschaftliche Basis der ACT
  • Modelle der Psychopathologie und der zentralen therapeutischen Prozesse
  • Grundhaltung und Kernkompetenzen des Therapeuten
  • Übergreifende therapeutische Methoden (Achtsamkeit, Verhaltensanalyse, Kreative Hoffnungslosigkeit, Metaphern, Paradoxien, erfahrungsgeleitete Übungen)
  • Fallkonzeption

Zielgruppe:

Zu dieser Veranstaltung sind alle an der therapeutischen Haltung und den Methoden der ACT interessierten Personen (Ärzte, Fachtherapeuten, Co-Therapeuten/ Pflegekräfte oder Psychotherapeuten, Coaches, Sozialarbeiter etc.) herzlich eingeladen. Der Workshop richtet sich an „Einsteiger“ als auch an diejenigen, die ihre ersten Erfahrungen mit ACT vertiefen möchten. Fragen, eigene Beispiele und die Bereitschaft, ACT erlebnisnah kennenzulernen, sind erwünscht.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

 

Form:

Vortrag zur theoretischen Einführung, Selbsterfahrung, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-3
Titel: Einführung in die „Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie und -beratung“
Leitung:

- Dipl. Sozialpäd. Doris Reveland, Dipl. Psych. Henning Röper, Dipl. Soziol. Oliver Sommer

Die ReferentInnen sind verantwortlich für die Weiterbildung: „Systemische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie und -beratung“.

Zeit: Freitag, den 22.03.2019 - Samstag, den 23.03.2019 (Fr. 14:00-20:00, Sa. 09:30 - 17:30 Uhr)
Ort: Albertinen-Akademie, Sellhopsweg 18-22, 22459 Hamburg
Thema:

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen - Jugendliche weder große Kinder noch kleine Erwachsene. Systemische Therapie und Beratung ist daher auch hier in erster Linie eine Frage der Haltung. Erst in zweiter eine Frage der Technik“.

In diesem Workshop geht es um das Sowohl-als-auch.

Kinder und Jugendliche entwickeln, entdecken und vergessen Fähigkeiten. Sie differenzieren sich in ihrer Persönlichkeit in besonderer Art und Weise. Um ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in der Beratung oder Therapie zu nutzen, ist es wichtig, das zu wissen und dieses Wissen einzusetzen, um einen individuellen Zugang zu finden.

In dem Workshop wird eine gegenüber den Kindern und Jugendlichen angemessene systemische Grundhaltung erarbeitet, anhand von spielerisch-kreativen Methoden beispielhaft vermittelt und erprobt.

Inhalt:

  • Begriffsklärung systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
  • Die Entwicklungsphasen (0-6 , 7-12, 12-16 und 16-21 Jahre) werden aus systemischer Sicht theoretisch erörtert und beispielhaft mit Interventionen verknüpft (z.B. Einführung in die Arbeit mit Puppen, Malen, Therapeutische Geschichten, Reflektierende Kommunikation, Bierdeckelmethode).

Zu diesem Kurs sind alle Menschen eingeladen, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten und ihre systemische Haltung reflektieren, Bekanntes vertiefen und neue Methoden erlernen möchten.

Diese Veranstaltung wurde von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg bisher mit 19 Punkten akkreditiert.

Form:

Theorie, Praxiseinheiten, Übungsteil

Kosten:

EUR 230,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-4
Titel: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Einführungsworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ (Schulz von Thun).
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 01.04.2019 bis Dienstag, den 02.04.2019 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Beratung mit dem Inneren Team bietet eine lebendig-kreative Möglichkeit, mit Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten. Coach und Klient erkunden gemeinsam die inneren Anteile des Klienten, die sich – bezogen auf sein Anliegen – zu Wort melden. Das Aufmalen der Anteile als „innere Teammitglieder“ ermöglicht es, sie in ihrem Wesen und in ihrer wechselseitigen Dynamik zu erfassen: Welche Botschaften haben die einzelnen Teammitglieder? In welchem Kräfteverhältnis stehen sie? Wer ist laut bzw. leise? Wer müsste zu Wort kommen bzw. mehr Gehör finden?

Das Innere Team bietet vielfältige Ansätze für eine ressourcenorientierte Arbeitsweise. Beispielsweise können als „Widersacher“ erlebte Stimmen (z.B. Antreiber, Kritiker, Perfektionist) identifiziert, in ihrem Potenzial gewürdigt und in die Lösungssuche einbezogen werden.

Die Arbeit mit dem Inneren Team kann sowohl als ergänzende Intervention als auch als eigenständige Beratungsmethode eingesetzt werden.

Inhalt:

Dieser Grundlagenworkshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem Inneren Team. Die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung bildet das Herzstück, die Betrachtung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern (z.B. Bündnisse oder Konfliktlinien) gibt einen vertieften Einblick in die innere Dynamik des Klienten, die mit dem Anliegen verbunden ist.

Die Teilnehmenden lernen die notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen kennen, um das Innere Team im Rahmen eines Coachings einsetzen zu können. Hierzu gehört neben dem methodischen Vorgehen bei der Erhebung auch das zeichnerische Handwerkszeug zur Darstellung von inneren Teammitgliedern sowie ihrer Mimik und Gestik. Um einen umfassenden Einblick in die Wirkungsweise dieses Ansatzes zu bekommen, erleben die Teilnehmenden die Arbeit mit dem Inneren Team in der Rolle des Klienten und in der Rolle des Coaches.

Hinweis: Die Teilnahme am Einführungsworkshop ist Voraussetzung für den Aufbaukurs „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“, in dem es um die vertiefende Arbeit mit inneren Teammitgliedern geht

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Achtung:
Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

 

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2019-5
Titel: Sprachmagie: Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung. Surfen statt Ackern im Klientengespräch.
Leitung:

Dr. Stefan Goes, Dr. phil., Schwerpunkt Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung (Georg-August-Universität Göttingen), Systemischer Berater SG (Institut für Systemische Studien, Hamburg). Seit über 20 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. 2003-2010 Lehre an der Georg-August-Universität Göttingen (Fachbereich Germanistik: linguasystemische Unternehmensberatung), seit 2004 Lehre an der FH Lübeck (Führung und Selbstmanagement in den Studiengängen BWL und Wirtschaftsingenieurwesen, am Institut für Entrepreneurship und Business Development sowie dem Career Development Center).

Zeit: Montag, den 13.05.2019 - Dienstag, den 14.5.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Anwendungen: vertiefende Qualifikation, Anwendung in Therapie, Beratung und Coaching

Lernziele: 

  • sprachwissenschaftliche und systemische Kenntnisse und Methoden auf die gesprochene Alltagssprache

       anwenden können – und so

  • die Äußerungen des Gesprächspartners hochpräzise analysieren und deuten können – sowie
  • auch sehr anspruchsvolle Gespräche wirksam steuern können

Lernform: Anhand von Lehrbeispielen, im Workshop aufgenommenen Gesprächsübungen und der Arbeit an konkreten Anliegen

  • erlernen die Teilnehmerinnen die Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse,
  • üben anhand des neu Gelernten, Gespräche präzise analysieren und steuern zu können und
  • betten die neue Methodik in ihre eigene Arbeitsweise ein
Inhalt:

Diese Aspekte werden behandelt:

  • Konstruktion von Wirklichkeit und die Interaktion von Geschichte, Haltung, Zielen und Handel
  • Stimme: Prosodie und paraverbale Äußerungen deuten und anwenden
  • Selbst- und Fremd-Korrekturen, „Versprecher“ als Hinweise zu Gefühlen und Gedanken
  • Bedeutungsvariation und Emotionalität in Sprache
  • Sinn und Beziehung im Gespräch
  • die Gesetze der Redeorganisation und ihre Möglichkeiten
  • Das Anwenden systemischer Methoden in Analyse und Fragemethodik
  • systemische Erkundung mit linguistischen Mitteln noch wirksamer gestalten

Zielgruppe:

TherapeutInnen, BeraterInnen, Coaches

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

 

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-6
Titel: „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit „Inneren Team“ nach Schulz von Thun.
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 24.06.2019 bis Dienstag, den 25.06.2019 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Teilnehmenden haben im Einführungsworkshop die Anwendung des Inneren Teams im Coaching kennen gelernt und erste Schritte zur Analyse sowie Darstellung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern unternommen. Im Aufbauworkshop werden Ansätze vorgestellt, wie der Coach und sein Klient ausgehend von dieser Analyse mit einzelnen oder mehreren Teammitgliedern vertiefend weiterarbeiten können. Anhand von didaktischen Beispielen sowie den Eigenbeispielen der Teilnehmer werden diese Ansätze theoretisch vermittelt und praktisch erfahrbar.

Inhalt:

Der Aufbauworkshop bietet eine theoretische und praktische Vertiefung der Arbeit mit dem Inneren Team. Der Begriff des „Oberhauptes“ als Teamchef wird eingeführt und die Rolle sowie die Aufgaben des Oberhauptes beleuchtet. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, mit denen der Klient in der Wahrnehmung und Ausübung seiner Oberhauptposition unterstützt werden kann. Hierzu gehört die teilweise erlebnisaktivierende (Stühle-)Arbeit

  • mit einem Teammitglied: Erkundung, Entwicklung
  • mit zwei Teammitgliedern: innere Konfliktklärung
  • mit mehreren Teammitgliedern: innere Ratsversammlung

Die Entwicklung von Lösungsansätzen wie zum Beispiel einer stimmigen „Aufstellung“ des Inneren Teams runden den Workshop ab. Ähnlich wie im Einführungsworkshop arbeiten die Teilnehmenden wechselseitig als Coach und als Klient an ihren eigenen Beispielen und reflektieren ihre Erfahrungen für ihre Tätigkeit als Berater / Coach.

VORAUSSETZUNG für die Teilnahme an diesem Kurs ist die vorherige Teilnahme am Einführungsworkshop „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“.

Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

 

 

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2019-7
Titel: Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS
Leitung:

Doris Reveland (Diplom Sozialpädagogin) ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) in eigener Praxis in Hamburg, Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichen Therapeutin (SG). Bis 2013 arbeitete sie 10 Jahre in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Training mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und- therapie“  am ISS verantwortlich.

Zeit: Montag, den 26.08.2019 - Dienstag, den 27.08.2019 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen.

Jede Trainingseinheit ist in 3 Teile gegliedert.

  1. Soziale Kompetenz

Hier geht es um Themen wie Selbststärkung, Freundschaften, Kritik geben und annehmen, Gespräche mit Lehrkräften führen, Umgang mit Frustration und Ärger, Konflikte unter Jugendlichen.

  1. Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen

Wir vermitteln Lernstrategien, die an den Stärken von Menschen mit AD(H)S ansetzen und widmen uns Klassikern wie Motivation, Zeitmanagement, Vokabeln lernen, Referate strukturieren und präsentieren, Mappenführung, Tipps für die Rechtschreibung, Verbesserung der Merkfähigkeit, Planung von Klassenarbeiten.

  1. Verblüffende Tricks

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.

Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet.

Die Eltern werden durch 2 Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt.

Inhalt:

 

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert.

Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.

Das Buch incl. der CD mit allen Arbeitsmaterialien wird als Seminarskript ausgeteilt.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt

Form:

Kleiner Theorieinput, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-8
Titel: Kurs halten bei schwerem Wetter. Systemische Haltung und Zugänge in der Arbeit mit Streitpaaren und anderen eskalierenden Konfliktmustern.
Leitung:

Dipl.-Psych. Kurt Pelzer ist Paar- und Familientherapeut und war langjähriger Leiter des Psychologischen Beratungszentrums Düren. Er ist Lehrender Supervisor (SG/DGSV) und Vorstandsmitglied der Systemischen Gesellschaft.

Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung tätig u.a. bei der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung (APF) in Köln und der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung(BKE).

Zeit: Montag, den 09.09.2019 bis Dienstag, den 10.9.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Streitbare oder gar „hochkonflikthafte“ Paare, ob sie noch zusammenleben oder nach einer Trennung oder Scheidung  „im Rosenkrieg verbunden“ bleiben, fordern TherapeutInnen in mehrfacher Hinsicht heraus. Starke Affekte wie Hass und Wut, bewusste oder unbewusste Appelle zur Parteinahme, zähe Feindbilder und Eigenlogiken sowie energisches  Festhalten an dysfunktionalen Lösungsversuchen bilden die Klippen oder Untiefen, die die therapeutischen „Lotsen“ umschiffen müssen.

Der Ansatz einer „mediativ-orientierten“ Therapie ermöglicht ein besseres Verständnis für die Organisation und Eigendynamik konflikthafter Systeme, vermittelt praktische Hilfen für Rollen- und Auftragsklärung und fördert eine gute Balance zwischen Empathie und Abgrenzung und damit letztlich eine „resiliente“, stressmindernde Haltung der TherapeutInnen.

Inhalt:

In dem zweitägigen Seminar werden Konzepte und methodische Zugänge vorgestellt, an Fallbeispielen (gerne auch aus dem Teilnehmerkreis) veranschaulicht und zum Teil in Rollenspielen erprobt und weiterentwickelt. Anregungen für eine vertiefende Kleingruppenarbeit ermöglichen ein abwechslungsreiches Lernen.

Zu diesem Workshop sind alle InteressentInnen eingeladen, die in ihrer Arbeit  mit strittigen Paaren/Familien oder auch mit anderen Konfliktkonstellationen (z.B. in Teams, Abteilungen etc.) konfrontiert sind und neue Wege zu einem - vielleicht etwas unangestrengteren - Umgang mit den impliziten Herausforderungen  eskalierender Konfliktsysteme suchen.

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.


Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2019-9
Titel: Scham und Peinlichkeit
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 16.09.2019 - Dienstag, den 17.09.2019 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress  auslösen. Aus Angst vor  beschämenden Situationen vermeiden viele Menschen, sich in Situationen zu begeben, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und  peinlich werden könnten. Sie bleiben so unter ihren Möglichkeiten.

Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen  auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen  außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern wenig Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden wirksame hypnotherapeutische und  systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen demonstriert  und vorgestellt.

Inhalte werden unter anderem sein:

  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste. Präsentations- und Leistungsprobleme im Zusammenhang mit Schamthemen
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2019-10
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 22.11.2019 - Samstag, den 23.11.2019 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Die Akkreditierung wird bei der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg beantragt.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





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