Die fabelhafte Welt des Widerstandes

von  Ina Habermann-Scotti, Sabine Kesebom, Karoline Stark und Hanna Watzlawik
Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts) obere Reihe: Sabine Kesebom, Karoline Stark, untere Reihe: Ina Habermann-Scotti, Hanna Watzlawik

Widerstand - ein Restposten?
Widerstand sollte das Thema unserer Kleingruppenarbeit sein, mit dem wir im Rahmen unserer Ausbildung in systemischer Therapie und Beratung einen Kolloquiums-Abend im ISS gestalten wollten. Jede von uns - wir sind vier Frauen mit sehr unterschiedlichem biografischem und beruflichem Hintergrund - hatte Erfahrungen im Beratungsprozess gemacht, die man mit dem Konzept des Widerstands erklären könnte.
Wir stellten uns die Frage, welche Bedeutung dem Widerstand in der systemischen Arbeit zukommt, ob er „tatsächlich“ von Steve de Shazer in den 80 er Jahren erfolgreich zu Grabe getragen wurde. Fristet das Konzept des unbewussten Widerstands des Klienten - gegen seine Gesundung, gegen die Interventionen des Therapeuten - in der systemischen Theorie und Praxis nur noch das Dasein eines Restpostens oder lassen sich auch „echte“ SystemikerInnen nach wie vor von dem wirkmächtigen Modell der Verdrängung und der Abwehr leiten und nutzen es in ihrer Arbeit?

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(Erstveröffentlichung des Artikels  2012)

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