Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop W 2010/10
Titel: Systemische Paartherapie
Leitung:

Dipl. Psych. Ulrich Wilken

Ulrich Wilken ist Gründungsmitglied und Lehrtherapeut am Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Organisationsberater.

Zeit: Freitag, den 17.09.2010 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Die unbewusste Inszenierung von Leid oder: Die Bedrohlichkeit von Veränderungen in Paarbeziehungen.

Glück empfinden und in Paarbeziehungen erleben setzt eine Form von Vertrauen voraus, dass man um seiner selbst Willen liebenswert ist. Die Erfahrung einer bedingungslosen Liebe ist in der jeweils eigenen Biografie häufig nicht gegeben. So können sich Leit(d)sätze entwickeln, die im Sinne selbsterfüllender Prophezeiungen dem Glück im Wege stehen und das Leid aufrecht erhalten.

In diesem Workshop sollen Wege dargestellt werden, die es dem/r TherapeutIn ermöglichen, die unbewusste Inszenierung besser zu verstehen und Schritte vorzubereiten, alte Muster zu unterbrechen, um neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Inhalt:

Das Ziel ist, den TeilnehmerInnen einen Überblick zu folgenden Themen zu geben:

  • Verstehen vorhandener und Konstruktion neuer Muster
  • Indentifizierung der emotionalen Wiederholung
  • Was wird unbewusst aufrechterhalten
  • Verabschiedung von leidvollen Leitsätzen
  • Entwicklung neuer Leitsätze und, wenn möglich, Einbettung in die Paarberatung
  • Entwicklung alternativer Erfahrungen
Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil

Videoaufzeichnung

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

Diese Veranstaltung wurde von der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 8 Punkten bewertet.





Workshop W 2010/11
Titel: Einführung in die Arbeit mit dem Familienbrett
Leitung:

Dipl. Psych. Ulrich Wilken
Ulrich Wilken ist Gründungsmitglied und Lehrtherapeut am Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet als Psychotherapeut, Supervisor, Coach und Organisationsberater

Zeit: Freitag, den 01.10.2010 (10:00 – 18:00 Uhr)
Inhalt:

In diesem 1-Tages-Workshop soll eine Einführung in die Arbeit mit dem Familienbrett gegeben werden, welches von Dr. Kurt Ludewig und Ulrich Wilken 1982 entwickelt wurde und mittlerweile von einer großen Zahl von Kolleg/-innen in ihrer praktischen Arbeit verwendet wird.

Dieser Workshop richtet sich an Interessent/-innen, die keine Weiterbildung am ISS gemacht haben, da das Verfahren dort bereits vorgestellt worden ist. Angesprochen werden Kolleginnen und Kollegen, die sowohl im psycho-sozialen Umfeld arbeiten als auch in Supervision bzw. Organisationsberatung.

Die Arbeit mit dem Familienbrett beruht auf dem systemischen Grundmodell, eine Kenntnis dessen ist aber keine Voraussetzung.

Form:

Praktische Arbeit mit dem Familienbrett. Demonstration in der Großgruppe mit einem/r Teilnehmer/-in und Arbeit in Kleingruppen. Jede/r Teilnehmer/-in hat die Möglichkeit, am eigenen „Leibe“ eine Aufstellung zu erleben.

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

Diese Veranstaltung wurde von der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 8 Punkten bewertet.





Workshop W 2010/13
Titel: Supervision und Skill Sharing für Supervisoren und Coaches
Leitung:

Dr. Sabine Reichelt-Nauseef
Dr. Sabine Reichelt-Nauseef, Gründungsmitglied und Lehrtherapeutin am ISS; lehrende Supervisorin der SG sowie Geschäftsführerin der S’ O’ Beratergruppe, www.so-beratergruppe.de

Zeit: Donnerstag, den 11.11.2010 (13:00 - 17:00 Uhr)
Thema:

Endlich einmal wieder mit anderen SupervisorInnen und Coaches die eigenen Praxisfälle und Fragestellungen besprechen!
Viele Supervisoren und Coaches sind im Alltag Einzelkämpfer und haben keine „interessensneutralen“ Gesprächspartner für die Reflektion ihrer Arbeit.

Unter der Leitung von Dr. Sabine Reichelt-Nauseef werden die konkreten Fälle der Teilnehmer systemisch und lösungsorientiert beraten. Sie haben die Gelegenheit, im Kreis von KollegInnen professionelle Ideen und Lösungen zu entwickeln, neue Methoden kennenzulernen und auszuprobieren.

Die gemeinsame Reflektion ist erleichternd, anregend und kompetenzstärkend.
Die Teilnehmerinnen bringen zum Supervisionstag ihre Themen mit. Die Bearbeitung der Themen erfolgt mit verschiedenen situationsangemessenen Methoden.

Kosten:

EUR 120,--

 





Workshop W 2010/12
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 14.01.2011 -15.01.2011 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 14:00 Uhr)
Thema:
  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form:

Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Kosten:

EUR 160,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

Diese Veranstaltung wurde von der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 16 Punkten bewertet.





Workshop W 2011/1
Titel: Hochleistungsteams erfolgreich coachen – Teamarbeit als komplexes System
Leitung:

Dipl. Psych. Weert Kramer
Weert Kramer ist Mitglied des Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet seit 10 Jahren als Unternehmensberater, Coach und Managementtrainer

Zeit: Montag, den 21.03.2011 - Dienstag, den 22.03.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

In diesem Workshop wird eine neue Sichtweise auf die Zusammenarbeit im Team dargestellt:  Teamarbeit als komplexes System.

Teams unterliegen, wie andere soziale Systeme auch, den Wirkmechanismen komplexer Systeme. Interventionen sind von Unberechenbarkeit geprägt. Die Frage ist, über welche Kontrollparameter die Selbstorganisation im Team effektiv gestaltet werden kann.

Nach einer Einführung in das Thema der komplexen Systeme werden ein Modell der Teamarbeit und Basisfaktoren zur Kontrolle der Teamleistung vorgestellt. Im weiteren Verlauf geht es dann um konkrete Interventionsmöglichkeiten im Bereich Teamcoaching.

Ziel des Workshops ist es, ein "Best-Practice" Modell der systemischen Organisationsberatung zur Arbeit mit Teams zu vermitteln und gleichzeitig mit allen Teilnehmern in einen Dialog über gute Methoden und Architekturelemente der Veränderungsarbeit zu treten.

Inhalt:

- Mythen der Teamarbeit - Teamarbeit als komplexes System - Basisfaktoren für Teamperformanz - Kontrolle der Basisfaktoren für Teamperformanz - Teamcoaching - Praktische Teamübungen

Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil.

Innerhalb des Workshops werden verschiedene Methoden der Intervention im Team an einem Praxisfall durchgespielt.

Die Workshopteilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Methoden der Veränderungsarbeit im Workshop vorzustellen.

Kosten:

EUR 280,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2011/2
Titel: Supervision und Skill Sharing für Supervisoren und Coaches
Leitung:

Dr. Sabine Reichelt-Nauseef
Dr. Sabine Reichelt-Nauseef, Gründungsmitglied und Lehrtherapeutin am ISS; lehrende Supervisorin der SG sowie Geschäftsführerin der S’ O’ Beratergruppe, www.so-beratergruppe.de

Zeit: Donnerstag, den 07.04.2011 (13:00 - 17:00 Uhr)
Thema:

Endlich einmal wieder mit anderen SupervisorInnen und Coaches die eigenen Praxisfälle und Fragestellungen besprechen!
Viele Supervisoren und Coaches sind im Alltag Einzelkämpfer und haben keine „interessensneutralen“ Gesprächspartner für die Reflektion ihrer Arbeit.

Unter der Leitung von Dr. Sabine Reichelt-Nauseef werden die konkreten Fälle der Teilnehmer systemisch und lösungsorientiert beraten. Sie haben die Gelegenheit, im Kreis von KollegInnen professionelle Ideen und Lösungen zu entwickeln, neue Methoden kennenzulernen und auszuprobieren.

Die gemeinsame Reflektion ist erleichternd, anregend und kompetenzstärkend.
Die Teilnehmerinnen bringen zum Supervisionstag ihre Themen mit. Die Bearbeitung der Themen erfolgt mit verschiedenen situationsangemessenen Methoden.

Kosten:

EUR 120,--

 





Workshop W 2011/3
Titel: Die Arbeit mit Leit(d)sätzen in der systemischen Therapie und Beratung
Leitung:

Dipl. Psych. Ulrich Wilken

Ulrich Wilken ist Gründungsmitglied und Lehrtherapeut am Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Organisationsberater.

Zeit: Freitag, den 08.04.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

In diesem Workshop steht die Arbeit mit Leitsätzen im Vordergrund. Dabei wird deutlich gemacht, welch immense Bedeutung frühkindliche Erfahrungen für die Entwicklung des eigenen Selbst haben und wie sich diese Erfahrungen im weiteren Verlauf des Lebens sowohl für einen selbst als auch in der Partnerschaft manifestieren.

Die These lautet: Leitsätze werden im Laufe des Lebens zu sogenannten Leidsätzen, die dazu neigen, sich im Sinne selbsterfüllender Prophezeihungen immer wieder zu bestätigen.

Inhalt:
  • Identifizierung bzw. Konstruktion möglicher Leitsätze aus der Kindheit
  • Entwicklung eines Erklärungsmodells bezüglich der Auswirkungen und Inszenierung auf das eigene Leben
  • Entwicklung von Veränderungsprozessen und Neu-Lernen alternativer Leitsätze
  • Die Arbeit mit Leit(d)sätzen in der systemischen Therapie und Beratung
Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil

Videoaufzeichnungen.

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

Die Akkreditierung wird bei der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Hamburg beantragt.





Workshop W 2011/4
Titel: Coaching und Psychotherapie mit PEP!
Leitung:

Dr. med. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Dr. med. Michael Bohne ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Neben der fachärztlichen Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und Verhaltenstherapie ist er fortgebildet in Systemischer Therapie, Hypnotherapie, EMDR, Struktur- und Familienaufstellung und Energetischer Psychologie. Studium der Arbeitswissenschaft. Er ist einer der renommiertesten Ausbilder in Energetischer Psychologie in Deutschland und gefragter Referent auf vielen psychotherapeutischen Tagungen und Kongressen.

Zeit: Donnerstag, den 14.04.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Gefühle sind Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung negativer Gefühlszustände mit einzubeziehen.

In der PEP werden negative dysfunktionale Emotionen, sowie einschränkende Beziehungsmuster und die daraus resultierenden Kognitionen sehr wirkungsvoll und in oft sehr kurzer Zeit behandelt, bzw. aufgelöst. Dies geschieht sowohl durch eine neuronale Verstörung mittels Klopfen auf Akupunkturpunkten, während der Klient an das Problem denkt, als auch durch eine selbstakzeptierende Integration sich dysfunktional auf das bewusste Ziel des Klienten auswirkender Beziehungsstrategien (Big Five Lösungsblockaden). Der Kern der psychotherapeutischen Arbeit der PEP liegt neben der Reduktion dysfunktionaler Emotionen in einer Verbesserung der Selbstbeziehung.

Durch die Integration von PEP in die bekannten Behandlungsmethoden ergeben sich trotz der Schnelligkeit erstaunlich tief greifende Wirkungen und Veränderungen. Aus neurobiologischer Sicht werden durch eine multiple neuronale Stimulation (Klopfen, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) problemtranceartige Wahrnehmungsmuster durchbrochen und aufgelöst.

Form:

Theorieinput, Gruppenübung, Einzeldemo, Diskussion

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 





Workshop W 2011/5
Titel: Praxisworkshop: Ich schaff 's !
Leitung:

Dr. med. Thomas Hegemann ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, systemischer Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor (SG) und Leiter des ich schaff's-Instituts in München.

Zeit: Montag, den 16.05.2011 - Dienstag, den 17.05.2011 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Thema:

In diesem Seminar führt Thomas Hegemann, der das von Ben Furman entwickelte Programm Kids´ Skills ins Deutsche übertragen hat, in die praktische Umsetzung des Programms ein.  ich schaff´s bietet insbesondere Professionellen aus Jugendhilfe, Schule, Kindergärten und Horten, Kinder- und Jugendpsychiatrie und offener Jugendarbeit einen lösungs- und ressourcenorientierten Handlungsansatz an. Wir orientieren uns dazu an den Grundideen von ich schaff´s: Lernen gelingt besser mit Vertrauen, wenn es Spaß macht, und wenn wir gute Kooperationen aufbauen können. Es werden sowohl die Schritte für Jugendliche wie für Kinder vorgestellt. Der Workshop bietet die Möglichkeit, in einer überschaubaren Gruppe gemeinsam gute Lösungen zu finden, wie ich schaff´s in die Kontexte der unterschiedlichen Praxisfelder eingepasst werden kann. Ein Wechsel aus Information über bewährte Anwendungsfelder und supervisorischen Einheiten bietet die Möglichkeit, eine eigene ich schaff´s-Perspektive zu entwickeln.  Dieser Workshop ist anrechenbar für die Zertifizierung.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.ichschaffs.com

Kosten:

EUR 280,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

 





Workshop W 2011/6
Titel: Supervisions-Workshop: Ich schaff 's !
Leitung:

Dr. med. Thomas Hegemann ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, systemischer Lehrtherapeut und Lehrender Supervisor (SG) und Leiter des ich schaff's-Instituts in München.

Zeit: Mittwoch, den 18.05.2011 (Mi. 09:30 - 17:00 Uhr)
Thema:

Zur Zertifizierung als ich schaff’s Trainer – Ambassador bietet das ISS in Kooperation mit dem ich schaff’s Institut in München einen Supervisionstag an.

Hiermit wird InteressentInnen, die an frühern ich schaff’s Seminaren teilgenommen haben, die Möglichkeit geboten, einen weiteren Baustein für die Zertifizierung zu erwerben.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.ichschaffs.com

Kosten:

EUR 280,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

 





Workshop W 2011/7
Titel: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Coaching mit dem „Inneren Team“
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller

Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie soziale und öffentliche Institutionen und ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig.

Zeit: Dienstag, den 21.06.2011 (09:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Die Beratung mit dem „Inneren Team“ von Schulz von Thun bietet eine lebendig-kreative Möglichkeit mit Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten. Dabei erkunden Berater und Klient gemeinsam die inneren Anteile des Klienten, die sich bezogen auf sein Anliegen zu Wort melden. Das Aufmalen dieser Anteile als „innere Teammitglieder“ ermöglicht, sie in ihrem Wesen und in ihrer wechselseitigen Dynamik zu erfassen: Welche Botschaft haben die einzelnen Teammitglieder? In welchem Kräfteverhältnis stehen sie? Wer ist laut bzw. leise? Wer müsste mal zu Wort kommen bzw. mehr Gehör finden?

Das Innere Team bietet vielfältige Ansätze für eine ressourcenorientierte Anliegenarbeit. Beispielsweise können als „Widersacher“ erlebte Stimmen (Antreiber, Kritiker, Perfektionist) identifiziert, in ihrem Potenzial gewürdigt und in die Lösungssuche einbezogen werden.

Das Innere Team kann sowohl als ergänzende Intervention als auch als eigenständige Beratungsmethode eingesetzt werden.

Inhalt:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem Inneren Team. Die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung eines Inneren Teams bildet das Herzstück des Workshops. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten erarbeitet, wie nach der Erhebung des Inneren Teams (z.B. erlebnisaktivierend) weitergearbeitet werden kann.

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

 





Workshop W 2011/8
Titel: Grundlagen der systemischen Therapie und Beratung Ein Überblick
Leitung:

Dipl. Psych. Ulrich Wilken

Ulrich Wilken ist Gründungsmitglied und Lehrtherapeut am Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Organisationsberater.

Zeit: Donnerstag, den 11.08.2011 - Samstag, den 13.08.2011 (Do./Fr. 9:30-17:30, Sa. 9:30-14:00 Uhr)
Thema:

In diesem 3 -Tage-Workshop soll ein Überblick über den systemischen Denk- und Handlungsansatz gegeben werden, wie er vom Institut für systemische Studien in den letzten zwanzig Jahren entwickelt wurde.
Das Ziel ist, den TeilnehmerInnen einen Überblick zu folgenden Themen zu geben:

  • Einführung in die biologische Erkenntnistheorie und den radikalen Konstruktivismus
  • Abschied von linearer Kausalität und objektiver Wirklichkeit
  • Einführung in die Theorie sozialer Systeme
  • Übungen mit dem "reflecting team"
  • Bedeutung des "Familienbretts" für den Umgang mit Familien und Teams und die Visualisierung deren   unterschiedlicher Wirklichkeiten
  • Anliegen - Auftrag als Basiskonzept zur Durchführung von Beratungen und Therapien
  • Aufbau und Erstellung von Interventionen
  • Bedeutung von Emotionen in der systemischen Therapie und Arbeit mit der eigenen Biografie

Theoretische und praktische Abschnitte wechseln sich ab, so dass die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, die systemische Haltung mit Hilfe von Übungen in die Praxis umzusetzen. Hierbei erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Fragestellungen aus ihrem beruflichen und/oder privaten Kontext in die praktischen Übungen einzubringen.

Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil

Videoaufzeichnung

Kosten:

EUR 320,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

 





Workshop W 2011/9
Titel: Scham und Peinlichkeit
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss
Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 19.09.2011 - Dienstag, den 20-09-2011 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress  auslösen. Aus Angst vor  beschämenden Situationen vermeiden viele Menschen, sich in Situationen zu begeben, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und  peinlich werden könnten. Sie bleiben so unter ihren Möglichkeiten.

Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen  auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen  außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern wenig Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.

In diesem Workshop werden wirksame hypnotherapeutische und  systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen demonstriert  und vorgestellt. epressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Depressive Klienten sind gleichwohl für viele Therapeuten schwierige und lästige Klienten, die viel klagen und wenig Ansatzpunkte für therapeutische Interventionen liefern. Die Angebote des Therapeuten verhallen oft ohne Wirkung oder werden entwertet:“Bringt alles nichts, hat nichts genützt, Sie können mir auch nicht helfen”. Viele finden es ermüdend, mit Depressiven zu arbeiten und fühlen sich nach der Sitzung geschlaucht und ausgelaugt. Das Seminar bietet systemische Ansätze und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden können, und Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: “don’t work harder than the client.”Ein weiterer Schwerpunkt sind Klienten mit einer Burn-Out- Problematik. Hier werden Behandlungsmöglichkeiten und Strategien zur Prävention dargestellt. Das Seminar zeigt Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und Barrieren sowie Wege aus der Problem- und Regeltrance und vermittelt, wie Klienten zu einem kreativen Umgang mit Niederlagen, Misserfolgen und Rückschlägen angeregt werden. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten, ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischer und hypnotherapeutischer Praxis verbindet.

Inhalt:

• Scham und der Blick durch die Augen der anderen

• Soziale Ängste. Präsentations- und Leistungsprobleme im

   Zusammenhang mit Schamthemen

• Probleme mit Genuss durch Schamgefühle

• Verschiedene Schamabwehrstrategien

• Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe

• Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham

• Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen

• Schamlosigkeit und Unverschämtheiten

• Coming-Ins und Coming-Outs

Kosten:

EUR 280,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 





Workshop W 2011/10
Titel: „Mit beiden Beinen fest in den Wolken“. Angewandte „Autopoiesis" für BeraterInnen und TherapeutInnen.
Leitung:

Birgit Heißenbüttel, Organisationsberaterin, Trainerin und Coach
Frauke Scherotzki-Hanninger, Diplom-Psychologin, Psychologische    Psychotherapeutin, Supervisorin (SG)

Birgit Heißenbüttel ist Organisationsberaterin, Trainerin und Coach (SG). Weiterbildung in systemischer Supervision und Beratung (ISS).
Frauke Scherotzki-Hanninger ist Psychologische Psychotherapeutin (TP). Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierten Gruppenpsychotherapie, systemischer Supervision und Beratung (ISS), Hypnotherapie (M.E.G) und traumatherapeutischen Verfahren wie EMDR und PITT. Langjährige psychotherapeutische Erfahrungen im Suchtbereich, Supervisionstätigkeit

Zeit: Montag, den 26.09.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Ausgehend von der gut belegten Erkenntnis, dass das Wohlbefinden von Beratern und Therapeuten deren Klienten zu Gute kommt, möchte dieser Workshop dazu beitragen, die Resilienz der Helfer zu stärken. Als Resilienz wird hier die Fähigkeit verstanden, Krisen im Beratungskontext ohne eigene Beeinträchtigungen zu bestehen. Neben Sinnfragen, Selbstwirksamkeit und Spannungsfeldern mit hoher Komplexität geht es immer wieder neu um das Finden einer stimmigen Balance der Nähe-Distanzregulation im Beratungssystem.

Auf der Basis von systemischen Grundannahmen wie Verzicht auf vollständige Beherrschung von lebenden Systemen und der Fähigkeit zur Selbstregulation (Autopoiesis) des Beratungssystems sollen Fragen behandelt werden wie:

 - Welcher Art sind Krisen, die den Berater beinträchtigen können?

 - Was heißt das für die Resilienz des Beraters?

 - Was brauchen Berater, um aus Krisen unbeinträchtig zu kommen?

Neben Vermittlung von Erkenntnissen aus der Neuropsychologie (Spiegelsysteme, Empathieforschung, neuronale Ressourcenaktivierung, Fragen der Sekundärtraumatisierung) und der Arbeit mit Fallbeispielen wird es auch Raum für Übungen mit Anteilen zur Selbsterfahrung geben.

Kosten:

EUR 100,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 





Workshop W 2011/11
Titel: Supervision und Skill Sharing für Supervisoren und Coaches
Leitung:

Dr. Sabine Reichelt-Nauseef
Dr. Sabine Reichelt-Nauseef, Gründungsmitglied und Lehrtherapeutin am ISS; lehrende Supervisorin der SG sowie Geschäftsführerin der S’ O’ Beratergruppe, www.so-beratergruppe.de

Zeit: Donnerstag, den 20.10.2011 (13:00 - 17:00 Uhr)
Thema:

Endlich einmal wieder mit anderen SupervisorInnen und Coaches die eigenen Praxisfälle und Fragestellungen besprechen!
Viele Supervisoren und Coaches sind im Alltag Einzelkämpfer und haben keine „interessensneutralen“ Gesprächspartner für die Reflektion ihrer Arbeit.

Unter der Leitung von Dr. Sabine Reichelt-Nauseef werden die konkreten Fälle der Teilnehmer systemisch und lösungsorientiert beraten. Sie haben die Gelegenheit, im Kreis von KollegInnen professionelle Ideen und Lösungen zu entwickeln, neue Methoden kennenzulernen und auszuprobieren.

Die gemeinsame Reflektion ist erleichternd, anregend und kompetenzstärkend.
Die Teilnehmerinnen bringen zum Supervisionstag ihre Themen mit. Die Bearbeitung der Themen erfolgt mit verschiedenen situationsangemessenen Methoden.

Kosten:

EUR 120,--

 





Workshop W 2011/12
Titel: Systemische Paartherapie
Leitung:

Dipl. Psych. Ulrich Wilken

Ulrich Wilken ist Gründungsmitglied und Lehrtherapeut am Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Organisationsberater.

Zeit: Freitag, den 28.10.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

Die unbewusste Inszenierung von Leid oder: Die Bedrohlichkeit von Veränderungen in Paarbeziehungen.

Glück empfinden und in Paarbeziehungen erleben setzt eine Form von Vertrauen voraus, dass man um seiner selbst Willen liebenswert ist. Die Erfahrung einer bedingungslosen Liebe ist in der jeweils eigenen Biografie häufig nicht gegeben. So können sich Leit(d)sätze entwickeln, die im Sinne selbsterfüllender Prophezeiungen dem Glück im Wege stehen und das Leid aufrecht erhalten.

In diesem Workshop sollen Wege dargestellt werden, die es dem/r TherapeutIn ermöglichen, die unbewusste Inszenierung besser zu verstehen und Schritte vorzubereiten, alte Muster zu unterbrechen, um neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Inhalt:

Das Ziel ist, den TeilnehmerInnen einen Überblick zu folgenden Themen zu geben:

  • Verstehen vorhandener und Konstruktion neuer Muster
  • Indentifizierung der emotionalen Wiederholung
  • Was wird unbewusst aufrechterhalten
  • Verabschiedung von leidvollen Leitsätzen
  • Entwicklung neuer Leitsätze und, wenn möglich, Einbettung in die Paarberatung
  • Entwicklung alternativer Erfahrungen
Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil

Videoaufzeichnung

Kosten:

EUR 140,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

Die Akkreditierung wird bei der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Hamburg beantragt.





Workshop W 2011/13
Titel: Systemische Organisationsentwicklung - Change Projekte erfolgreich gestalten
Leitung:

Dipl. Psych. Weert Kramer
Weert Kramer ist Mitglied des Institut für systemische Studien und der Systemischen Gesellschaft. Er arbeitet seit 10 Jahren als Unternehmensberater, Coach und Managementtrainer

Zeit: Montag, den 31.10.2011 - Dienstag, den 01.11.2011 (10:00 - 18:00 Uhr)
Thema:

In diesem Workshop geht es um die erfolgreiche Gestaltung von Change Projekten durch systemische Organisationsentwicklung.  In diesem Zusammenhang wird auf die Merkmale komplexer Systeme eingegangen.

Organisationen unterliegen den Wirkmechanismen komplexer Systeme. Interventionen sind von Unberechenbarkeit geprägt. Die Frage ist, über welche Kontrollparameter die Selbstorganisation einer Organisation effektiv gestaltet werden kann.

Nach einer Einführung in das Thema der komplexen Systeme werden die Grundlagen  systemischer Organisationsentwicklung vorgestellt.

Insbesondere wird die Startphase von Projekten genauer beleuchtet in denen die Auftragsklärung, Organisationsdiagnose, Hypothesenbildung und Rückspiegelung der Analyseergebnisse im Vordergrund steht.

Im weiteren Verlauf geht es um Planung und Einsatz verschiedener Interventionsmöglichkeiten. Abschließend werden Erfolgskriterien und Fallstricke in Change-Projekten diskutiert.

Ziel des Workshops ist es, ein „Best-Practice“ Modell der systemischen Organisationsentwicklung zur zu vermitteln und gleichzeitig mit allen Teilnehmern in einen Dialog über gute Methoden und Architekturelemente der Veränderungsarbeit zu treten.

Inhalt:
  • Grundlagen systemischer Prozessberatung
  • Rolle und Haltung des Change-Managers
  • Auftragsklärung und Zieldefinition für Change-Projekte
  • Interviews und Befragungen zur Analyse von Unternehmen
  • Hypothesenbildung und -klärung aus den Analyseergebnissen
  • Systematische Planung und Einsatz der Interventionen
  • Kennenlernen erprobter Interventionen
  • Erfolgskriterien und Fallstricke in Change-Projekten
Form:

Theorie, Praxiseinheiten und Übungsteil.

Innerhalb des Workshops werden verschiedene Methoden der Intervention im Team an einem Praxisfall durchgespielt.

Die Workshopteilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Methoden der Veränderungsarbeit im Workshop vorzustellen.

Kosten:

EUR 280,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2011/14
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 02.12.2011 - Samstag, den 03-12.2011 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 14:00 Uhr)
Thema:
  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form:

Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Kosten:

EUR 160,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)

 

Die Akkreditierung wird bei der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer beantragt.





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