Workshops

Wir haben für Sie eine Reihe interessanter Workshops zusammengestellt, in denen bestimmte Themenschwerpunkte besondere Beachtung finden.

Workshop W 2017-1
Titel: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“: Einführungsworkshop zum Coaching mit dem „Inneren Team“ (Schulz von Thun).
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 06.02.2017 bis Dienstag, den 07.02.2017 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Beratung mit dem Inneren Team bietet eine lebendig-kreative Möglichkeit, mit Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten. Coach und Klient erkunden gemeinsam die inneren Anteile des Klienten, die sich – bezogen auf sein Anliegen – zu Wort melden. Das Aufmalen der Anteile als „innere Teammitglieder“ ermöglicht es, sie in ihrem Wesen und in ihrer wechselseitigen Dynamik zu erfassen: Welche Botschaften haben die einzelnen Teammitglieder? In welchem Kräfteverhältnis stehen sie? Wer ist laut bzw. leise? Wer müsste zu Wort kommen bzw. mehr Gehör finden?

Das Innere Team bietet vielfältige Ansätze für eine ressourcenorientierte Arbeitsweise. Beispielsweise können als „Widersacher“ erlebte Stimmen (z.B. Antreiber, Kritiker, Perfektionist) identifiziert, in ihrem Potenzial gewürdigt und in die Lösungssuche einbezogen werden.

Die Arbeit mit dem Inneren Team kann sowohl als ergänzende Intervention als auch als eigenständige Beratungsmethode eingesetzt werden.

Inhalt:

Dieser Grundlagenworkshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem Inneren Team. Die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung bildet das Herzstück, die Betrachtung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern (z.B. Bündnisse oder Konfliktlinien) gibt einen vertieften Einblick in die innere Dynamik des Klienten, die mit dem Anliegen verbunden ist.

Die Teilnehmenden lernen die notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen kennen, um das Innere Team im Rahmen eines Coachings einsetzen zu können. Hierzu gehört neben dem methodischen Vorgehen bei der Erhebung auch das zeichnerische Handwerkszeug zur Darstellung von inneren Teammitgliedern sowie ihrer Mimik und Gestik. Um einen umfassenden Einblick in die Wirkungsweise dieses Ansatzes zu bekommen, erleben die Teilnehmenden die Arbeit mit dem Inneren Team in der Rolle des Klienten und in der Rolle des Coaches.

Hinweis: Die Teilnahme am Einführungsworkshop ist Voraussetzung für den Aufbaukurs „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“, in dem es um die vertiefende Arbeit mit inneren Teammitgliedern geht

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Achtung:
Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 23 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2017-2
Titel: Von Helden, Inseln und dem Pfad der Veränderung. Systemisches Arbeiten mit Metaphern in Beratung und Therapie.
Leitung:

Holger Lindemann, Jahrgang 1970, Diplompädagoge, systemischer Supervisor (SG) und Organisationsberater. Privatdozent und Lehrender der sonder- und rehabilitationspädagogischen Psychologie an der Universität Oldenburg. Freiberuflich tätig als Fortbildner, Supervisor und Organisationsberater. Langjährige Erfahrung als Führungskraft und Einrichtungsleitung. Zahlreiche Publikationen zur systemisch-konstruktivistischen Pädagogik, Schulentwicklung und Beratung. Aktuelle Veröffentlichung: Lindemann, Holger (2014): Die große Metaphern-Schatzkiste. Systemisch arbeiten mit Sprachbildern. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. www.lindelo.deholger.lindemann@lindelo.de

Zeit: Montag, den 27.02.2017 bis Dienstag, den 28.02.2017 (Mo. 10:00 - 18:00 Uhr, Di. 09:00 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Von »Das Leben ist kein Ponyhof!« bis »Was ist denn das für ein Affenzirkus!«:

Unsere Sprache ist voller Metaphern.

Das Aufgreifen und der zielgerichtete Einsatz von Sprachbildern bringt stockende Beratungsprozesse in Schwung oder kann ihnen eine ganz neue Richtung geben. Doch was brauchen Praktikerinnen und Praktiker, um erfolgreich mit Metaphern arbeiten zu können?

• ein Grundverständnis für den Aufbau und die Funktion von Metaphern,

• Methoden zur Arbeit mit Metaphern,

• einen großen Metaphern-Wortschatz.

Neben einer praxisorientierten Einführung zum Verständnis der Struktur und Wirkung von Metaphern bietet der Workshop zahlreiche Übungen zur Nutzung von Sprachbildern, zu Formen der Figurenaufstellung und der Verwendung von Bildern. Es werden zahlreiche Materialien vorgestellt, die in den Übungen verwendet werden können.

Ein zentraler Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Arbeit mit der ›Heldenreise‹ und dem ›Pfad der Veränderung‹: zwei Ablaufschemata, mit denen sich Beratungen und Therapien strukturieren lassen.

Zielgruppe:

BeraterInnen, SupervisorInnen, Coaches, TherapeutInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 21 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2017-3
Titel: Einführung in die „Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie und -beratung“
Leitung:

- Dipl. Sozialpäd. Doris Reveland, Dipl. Psych. Henning Röper, Dipl. Soziol. Oliver Sommer

Die ReferentInnen sind verantwortlich für die Weiterbildung: „Systemische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie und -beratung“.

Zeit: Freitag, den 07.04.2017 - Samstag, den 08.04.2017 (Fr. 14:00-20:00, Sa. 09:30 - 17:30 Uhr)
Ort: Hamburg. Genauer Ort wird noch bekannt gegeben.
Thema:

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen - Jugendliche weder große Kinder noch kleine Erwachsene. Systemische Therapie und Beratung ist daher auch hier in erster Linie eine Frage der Haltung. Erst in zweiter eine Frage der Technik“.

In diesem Workshop geht es um das Sowohl-als-auch.

Kinder und Jugendliche entwickeln, entdecken und vergessen Fähigkeiten. Sie differenzieren sich in ihrer Persönlichkeit in besonderer Art und Weise. Um ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in der Beratung oder Therapie zu nutzen, ist es wichtig, das zu wissen und dieses Wissen einzusetzen, um einen individuellen Zugang zu finden.

In dem Workshop wird eine gegenüber den Kindern und Jugendlichen angemessene systemische Grundhaltung erarbeitet, anhand von spielerisch-kreativen Methoden beispielhaft vermittelt und erprobt.

Inhalt:

  • Begriffsklärung systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
  • Die Entwicklungsphasen (0-6 , 7-12, 12-16 und 16-21 Jahre) werden aus systemischer Sicht theoretisch erörtert und beispielhaft mit Interventionen verknüpft (z.B. Einführung in die Arbeit mit Puppen, Malen, Therapeutische Geschichten, Reflektierende Kommunikation, Bierdeckelmethode).

Zu diesem Kurs sind alle Menschen eingeladen, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten und ihre systemische Haltung reflektieren, Bekanntes vertiefen und neue Methoden erlernen möchten.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 19 Punkten akkreditiert.

Form:

Theorie, Praxiseinheiten, Übungsteil

Kosten:

EUR 230,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2017-4
Titel: Sprachmagie: Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung. Surfen statt Ackern im Klientengespräch.
Leitung:

Dr. Stefan Goes, Dr. phil., Schwerpunkt Gesprächsanalyse und Gesprächssteuerung (Georg-August-Universität Göttingen), Systemischer Berater SG (Institut für Systemische Studien, Hamburg). Seit über 20 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig. 2003-2010 Lehre an der Georg-August-Universität Göttingen (Fachbereich Germanistik: linguasystemische Unternehmensberatung), seit 2004 Lehre an der FH Lübeck (Führung und Selbstmanagement in den Studiengängen BWL und Wirtschaftsingenieurwesen, am Institut für Entrepreneurship und Business Development sowie dem Career Development Center).

Zeit: Montag, den 24.04.2017 - Dienstag, den 25.4.2017 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Anwendungen: vertiefende Qualifikation, Anwendung in Therapie, Beratung und Coaching

Lernziele: 

·      sprachwissenschaftliche und systemische Kenntnisse und Methoden auf die gesprochene Alltagssprache

       anwenden können – und so

·      die Äußerungen des Gesprächspartners hochpräzise analysieren und deuten können – sowie

·      auch sehr anspruchsvolle Gespräche wirksam steuern können

Lernform: Anhand von Lehrbeispielen, im Workshop aufgenommenen Gesprächsübungen und der Arbeit an konkreten Anliegen

·      erlernen die Teilnehmerinnen die Grundlagen der lingua-systemischen Gesprächsanalyse,

·      üben anhand des neu Gelernten, Gespräche präzise analysieren und steuern zu können und

·      betten die neue Methodik in ihre eigene Arbeitsweise ein

Inhalt:

Diese Aspekte werden behandelt:

·      Konstruktion von Wirklichkeit und die Interaktion von Geschichte, Haltung, Zielen und Handeln

·      Stimme: Prosodie und paraverbale Äußerungen deuten und anwenden

·      Selbst- und Fremd-Korrekturen, „Versprecher“ als Hinweise zu Gefühlen und Gedanken

·      Bedeutungsvariation und Emotionalität in Sprache

·      Sinn und Beziehung im Gespräch

·      die Gesetze der Redeorganisation und ihre Möglichkeiten

·      Das Anwenden systemischer Methoden in Analyse und Fragemethodik

·      systemische Erkundung mit linguistischen Mitteln noch wirksamer gestalten

Zielgruppe:

TherapeutInnen, BeraterInnen, Coaches

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 21 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2017-5
Titel: „Innere Vielstimmigkeit – und nun?!“ Aufbauworkshop zum Coaching mit „Inneren Team“ nach Schulz von Thun.
Leitung:

Dipl. Psych. Karen Zoller ist Kommunikationspsychologin und Systemische Supervisorin (SG). Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Beraterin für Wirtschaftsunternehmen sowie für soziale und öffentliche Institutionen. Karen Zoller ist als Lehrtrainerin am Schulz von Thun-Institut für Kommunikation tätig und arbeitet dort in eigener Praxis als Coach. www.zoller-kommunikation.de

Zeit: Montag, den 18.09.2017 bis Dienstag, den 19.09.2017 (jeweils 09:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die Teilnehmenden haben im Einführungsworkshop die Anwendung des Inneren Teams im Coaching kennen gelernt und erste Schritte zur Analyse sowie Darstellung der Beziehungen zwischen den Teammitgliedern unternommen. Im Aufbauworkshop werden Ansätze vorgestellt, wie der Coach und sein Klient ausgehend von dieser Analyse mit einzelnen oder mehreren Teammitgliedern vertiefend weiterarbeiten können. Anhand von didaktischen Beispielen sowie den Eigenbeispielen der Teilnehmer werden diese Ansätze theoretisch vermittelt und praktisch erfahrbar.

Inhalt:

Der Aufbauworkshop bietet eine theoretische und praktische Vertiefung der Arbeit mit dem Inneren Team. Der Begriff des „Oberhauptes“ als Teamchef wird eingeführt und die Rolle sowie die Aufgaben des Oberhauptes beleuchtet. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, mit denen der Klient in der Wahrnehmung und Ausübung seiner Oberhauptposition unterstützt werden kann. Hierzu gehört die teilweise erlebnisaktivierende (Stühle-)Arbeit

·     mit einem Teammitglied: Erkundung, Entwicklung

·     mit zwei Teammitgliedern: innere Konfliktklärung

·     mit mehreren Teammitgliedern: innere Ratsversammlung

Die Entwicklung von Lösungsansätzen wie zum Beispiel einer stimmigen „Aufstellung“ des Inneren Teams runden den Workshop ab. Ähnlich wie im Einführungsworkshop arbeiten die Teilnehmenden wechselseitig als Coach und als Klient an ihren eigenen Beispielen und reflektieren ihre Erfahrungen für ihre Tätigkeit als Berater / Coach.

VORAUSSETZUNG für die Teilnahme an diesem Kurs ist die vorherige Teilnahme am Einführungsworkshop „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust...“.

Da während des Workshops in Tandems und Kleingruppen an persönlichen Themen gearbeitet wird, ist die DURCHGÄNGIGE ANWESENHEIT während der zwei Tage Voraussetzung für die Teilnahme.

Form:

Kurzvorträge, Demonstration der Erhebung eines Inneren Teams im Plenum, Arbeit an eigenen Anliegen in Kleingruppen, Diskussion.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 23 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2017-6
Titel: Kurs halten bei schwerem Wetter. Systemische Haltung und Zugänge in der Arbeit mit Streitpaaren und anderen eskalierenden Konfliktmustern.
Leitung:

Dipl.-Psych. Kurt Pelzer ist Paar- und Familientherapeut und war langjähriger Leiter des Psychologischen Beratungszentrums Düren. Er ist Lehrender Supervisor (SG/DGSV) und Vorstandsmitglied der Systemischen Gesellschaft.

Seit vielen Jahren ist er in der Weiterbildung tätig u.a. bei der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung (APF) in Köln und der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung(BKE).

Zeit: Montag, den 25.09.2017 bis Dienstag, den 26.9.2017 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Streitbare oder gar „hochkonflikthafte“ Paare, ob sie noch zusammenleben oder nach einer Trennung oder Scheidung  „im Rosenkrieg verbunden“ bleiben, fordern TherapeutInnen in mehrfacher Hinsicht heraus. Starke Affekte wie Hass und Wut, bewusste oder unbewusste Appelle zur Parteinahme, zähe Feindbilder und Eigenlogiken sowie energisches  Festhalten an dysfunktionalen Lösungsversuchen bilden die Klippen oder Untiefen, die die therapeutischen „Lotsen“ umschiffen müssen.

Der Ansatz einer „mediativ-orientierten“ Therapie ermöglicht ein besseres Verständnis für die Organisation und Eigendynamik konflikthafter Systeme, vermittelt praktische Hilfen für Rollen- und Auftragsklärung und fördert eine gute Balance zwischen Empathie und Abgrenzung und damit letztlich eine „resiliente“, stressmindernde Haltung der TherapeutInnen.

Inhalt:

In dem zweitägigen Seminar werden Konzepte und methodische Zugänge vorgestellt, an Fallbeispielen (gerne auch aus dem Teilnehmerkreis) veranschaulicht und zum Teil in Rollenspielen erprobt und weiterentwickelt. Anregungen für eine vertiefende Kleingruppenarbeit ermöglichen ein abwechslungsreiches Lernen.

Zu diesem Workshop sind alle InteressentInnen eingeladen, die in ihrer Arbeit  mit strittigen Paaren/Familien oder auch mit anderen Konfliktkonstellationen (z.B. in Teams, Abteilungen etc.) konfrontiert sind und neue Wege zu einem - vielleicht etwas unangestrengteren - Umgang mit den impliziten Herausforderungen  eskalierender Konfliktsysteme suchen.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg bisher mit 21 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





Workshop W 2017-7
Titel: Schuld, Schuldgefühl und schlechtes Gewissen
Leitung:

Dipl. Psych. Ortwin Meiss leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg und arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis.

Zeit: Montag, den 09.10.2017 - Dienstag, den 10.10.2017 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Schuldgefühle können permanenten Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen auslösen, ein wesentlicher Grund für Schwellenängste, Zwänge und soziale Ängste sein und Genussunfähigkeit, Selbstboykott und Erfolglosigkeit zur Folge haben. Schuldgefühle erweisen sich zudem oft als ausgesprochen hartnäckig gegenüber therapeutischen Veränderungsversuchen. Die betroffenen Klienten sehen zwar ein, dass sie nicht schuld sind, das ändert jedoch oft wenig an den Gefühlen.

In diesem Workshop werden hypnotherapeutische Strategien und Methoden vorgestellt, die auf eine schnelle und elegante Weise tief greifende Veränderungen und neue Sichtweisen des Klienten ermöglichen. Darüber hinaus wird ein genaues Verständnis über die Entstehung von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen angestrebt, wobei entwicklungspsychologisches und familientherapeutisches Wissen integriert wird. Verschiedene Formen der Schuld und der Versuche, mit ihnen umzugehen und sie zu kompensieren werden beschrieben.
Inhalte werden u.a. sein. • Schuld und Attribution • das Prinzip des Ausgleichs / die Bringschuld • Tauschgeschäfte mit den Mächten des Himmels • Rache, Strafe und Schuld • Gerechte, moralische Schuld und Schuldausgleich • Bindung durch Schuld / vergebliche Ausgleichsbemühungen • Übernommene oder stellvertretene Schuld • Schuld durch Verletzung der familiären Ordnung durch aufgezwungene Koalitionen • Arbeit mit Personen, die unter einer “Existenziellen Schuld“ leiden (wegen Dir habe ich heiraten müssen!) • Schuld und Berufswahl /die Motivation helfende Berufe zu ergreifen
• Arbeit mit inneren Dialogen u. der Gewissenstimme / Introjekte • Entwicklung des Gewissens / Gewissen u. Gruppenzugehörigkeit • schlechtes Gewissen u. Selbstbestrafungstendenzen
Es wird erläutert, wie man mit Klienten arbeitet, die sich wirklich schuldig gemacht haben, und mit Personen umgeht, die ohne Schuldgefühle andere ausbeuten und betrügen (Psychopathen). Der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung, sowie zwischen - verzeihen und die Schuld streichen - wird deutlich gemacht.

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg bisher mit 16 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2017-8
Titel: Einführung in die systemische Therapie und Beratung
Leitung:

LeiterInnen der Weiterbildung und MitarbeiterInnen

Der Therapieansatz des ISS ist von den MitarbeiterInnen des Instituts in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt worden. Er geht ursprünglich auf die Auseinandersetzung mit Therapie aus systemischer Perspektive zurück, wie sie 1978 im "Arbeitskreis Familientherapie" an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Hamburg begonnen wurde. Dieser Ansatz ist in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Workshops im In- und Ausland, insbesondere von Kurt Ludewig, dargelegt worden. Die Leitung dieser Einführungsseminare wird jeweils von zwei MitarbeiterInnen des Instituts übernommen, die die zukünftigen Weiterbildungskurse leiten werden.

Zeit: Freitag, den 10.11.2017 - Samstag, den 11.11.2017 (Fr. 10:00 - 18:00 Uhr, Sa. 09:30 - 13:30 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

  • Erkenntnistheorie
  • Soziale Systeme
  • reflecting team
  • Interventionserarbeitung
  • Arbeit mit eigenen Anliegen
Inhalt:

Das Seminar umfasst 16 Unterrichtsstunden. Mit Hilfe von Vorträgen, Video-Demonstrationen und Rollenspielen soll ein möglichst umfassender Einblick in Theorie und Praxis der systemischen Therapie gegeben werden, so wie sie im Institut für systemische Studien praktiziert und gelehrt wird. Das Seminar eignet sich für alle diejenigen, die an der systemischen Arbeitsweise interessiert sind und/oder an der Weiterbildung im Institut teilnehmen möchten.

Form: Theoretische Einführung, Video - Demonstration, Rollenspiel, Diskussion

Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg mit 14 Punkten akkreditiert.

Kosten:

EUR 180,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2017-9
Titel: Tricky Teens – ein ressourcenorientiertes Gruppentraining für Jugendliche – nicht nur mit ADHS
Leitung:

Doris Reveland ist Systemische Therapeutin (SG), Systemische Kinder- und Jugendlichen Therapeutin (SG), Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin i.A. Bis zum Beginn ihrer Approbationsausbildung zur Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin (VT) arbeitete sie 10 Jahre therapeutisch in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lüneburg, in der sie das Training mit einer Kollegin entwickelte und 2012 als Buch veröffentlichte. Seit 2011 ist sie für die Weiterbildung „Systemische Kinder- und Jugendlichenberatung und- therapie  am ISS verantwortlich.

Zeit: Montag, den 20.11.2017 - Dienstag, den 21.11.2017 (Mo. + Di. 09:30 - 17:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Das Konzept „Tricky Teens“ basiert auf einem systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz und beinhaltet viele kreative Methoden, die Jugendliche im Einzelkontakt und in der Gruppe ansprechen.

Jede Trainingseinheit ist in 3 Teile gegliedert.

  1. Soziale Kompetenz

Hier geht es um Themen wie Selbststärkung, Freundschaften, Kritik geben und annehmen, Gespräche mit Lehrkräften führen, Umgang mit Frustration und Ärger, Konflikte unter Jugendlichen.

  1. Tipps und Tricks für die Schule und das Lernen

Wir vermitteln Lernstrategien, die an den Stärken von Menschen mit AD(H)S ansetzen und widmen uns Klassikern wie Motivation, Zeitmanagement, Vokabeln lernen, Referate strukturieren und präsentieren, Mappenführung, Tipps für die Rechtschreibung, Verbesserung der Merkfähigkeit, Planung von Klassenarbeiten.

  1. Verblüffende Tricks

Als Anreiz zaubern wir am Ende jeder Sitzung mit Bändern, Karten, tricksen mit Zahlen, Streichhölzern, Haargummis etc. Dabei lernen die Jugendlichen mit Spaß Konzentration, Genauigkeit und Frustrationstoleranz.

Die Dreiteilung des Konzeptes gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation der Jugendlichen. Das Konzept hilft den Jugendlichen ihre eigenen Stärken zu entdecken und diese für sich zu nutzen. Ansetzend an den Erfahrungen und Problemsituationen der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungen erarbeitet.

Die Eltern werden durch 2 Elternabende am Prozess ihrer Kinder beteiligt.

Inhalt:

 

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Einführung in das Konzept „Tricky Teens“. Praxisnah werden die Methoden erlernt und der Transfer in das eigene Berufsfeld reflektiert.

Die Methoden lassen sich gut im Einzelsetting anwenden.

Das Buch incl. der CD mit allen Arbeitsmaterialien wird als Seminarskript ausgeteilt.


Diese Veranstaltung wurde  von der Psychotherapeuten-/Ärztekammer Hamburg bisher mit 16 Punkten akkreditiert.

Form:

Kleiner Theorieinput, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Reflektion

Kosten:

EUR 290,00 (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind).





Workshop W 2017-10
Titel: Fantasien in der Paar- und Sexualtherapie
Leitung:

Prof. Dr. Ulrich Clement: langjährige Tätigkeit in Lehre, Forschung und Psychotherapie an den Universitäten Hamburg, Heidelberg, Freiburg i.Br. und Basel; apl. Professor für Medizinische Psychologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg; Präsident der International Academy of Sex Research 2000- 2001; Paar- und Sexualtherapie ist sein langjähriger Arbeitsschwerpunkt.

Literatur: Ulrich Clement: Systemische Sexualtherapie. Stuttgart: Klett Cotta 2004

Zeit: Montag, den 27.11.2017 bis Dienstag, den 28.11.2017 (jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Neumünstersche Straße 14, Hamburg
Thema:

Die individuellen Muster des sexuellen Begehrens sind ein wichtiger Bereich sexualtherapeutischen Handelns. Paardynamisch bekommen die sexuellen Fantasien eine besondere Brisanz, wenn es um die Frage geht, wie weit die Partner ihre jeweiligen Fantasien mitteilen und wahrnehmen. Oft sind die sexuellen Wünsche selbst ambivalent, weil im sexuellen Begehren sowohl sozial akzeptierte wie „politisch inkorrekte“ Elemente aktiv sind. So können Wünsche nach Gegenseitigkeit (Zärtlichkeit, Nähe, Intimität) einer latenten oder manifesten Faszination für Unterwerfung, Abhängigkeit und Instrumentalisierung widersprechen. Daraus ergeben sich konflikthafte Auftragslagen, aber auch lähmende Therapieverläufe.

Anhand von Fällen werden Techniken zum Verstehen der Fantasien und Wünsche im Seminar vorgestellt und geübt.

Die Akkreditierung durch die Ärzte- bzw. Psychotherapeutenkammer Hamburg ist beantragt.

Kosten:

EUR 290,-- (Studierende 50%, sofern Plätze frei sind)





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